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Produktinformation
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Für Ein Ort für die Ewigkeit verlässt die schottische Krimi-Autorin Val McDermid ihre gewohnten Pfade. Dem Hochspannungsroman fehlen die blutigen Horrorszenarien, mit denen sie sich im preisgekrönten Thriller Das Lied der Sirenen in die Nähe eines Thomas Harris schrieb. Sie verzichtet auf den makabren Humor der Bücher um ihre Serienheldinnen Kate Brannigan oder Lindsay Gordon. Stattdessen bietet die Ex-Journalistin eine griechische Tragödie im Gewand eines klassischen englischen Krimis. Geschickt legt sie Fährten, streut Zweifel, führt in die Irre. Und malt ganz nebenbei das exakte Porträt einer verschworenen Dorfgemeinschaft, die ihre ganz eigenen Vorstellungen von Unrecht und Schuld hat. Ein Buch, das man trotz des Ziegelstein-starken Umfangs nicht vor der letzten Seite aus der Hand legen kann. --Beate Strobel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Eigentlich erwarten den Leser zwei Bücher. Im ersten Part spinnt sich der Plot um das mysteriöse Verschwinden eines jungen Mädchens und einen jungen leidenschaftlichen Inspektor, der alles dransetzt diesen Fall zu lösen. Im zweiten Teil des Buches, über 30 Jahre später, bietet sich der Journalistin Heathcothe die Chance ein Buch über diesen Fall zu schreiben. Mit unvorhersehbaren Konsequenzen!
Der Autorin ist es hervoragend gelungen eine durchdachte, durchweg spannende und sehr überraschende Story zu entwickeln. Der Leser kann sich der beklemmenden Atmosphäre, gerade zum Schluß immer stärker zunehmend, nicht entziehen. Die sich zur Mitte des Buches scheinbar linear entwickelnde Story bekommt in den richtigen Momenten die entscheidenden Wendungen und weiß den Leser zu binden und mit einem unglaublichen Pauckenschlag am Ende zu entlassen.
Für mich ist dieses Buch bereits eines der besten des Jahres! Fast 600 Seiten pure Spannung, absolut empfehlenswert! Besonderer Dank an AMAZON, denn ohne die Newsletter-Empfehlung wäre ich nicht auf das Buch aufmerksam geworden.
Dreißig Jahre später: Die Journalistin Catherine Heathcote schreibt mit Hilfe des inzwischen pensionierten George Bennett ein Buch über den Fall des verschwundenen Mädchens. Doch kurz vor der Veröffentlichung verlangt Bennett plötzlich, dass sie das Buch zurückzieht. Offenbar hat er neue Erkenntnisse gewonnen, die alles in einem anderen Licht erschienen lassen. Catherine forscht nach und kommt einer erschreckenden Wahrheit auf die Spur ...
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Der Roman ist insgesamt flüssig geschrieben, braucht jedoch eine Anlaufzeit von etwa 100 Seiten, ehe die Handlung richtig in Gang kommt und man von den Ereignissen mitgerissen wird. Danach wird dem Leser solide Krimiunterhaltung mit ein paar überraschenden Wendungen und einer sympathischen Hauptfigur (George Bennett) geboten. Das Gefühlsdrama des Inspektor, dem der Fall persönlich viel näher geht als gut für ihn wäre, ist fesselnd geschildert. Dem Werk ist vor allem zugute zu halten, dass er den Leser nicht nur unterhält, sondern auch nachdenklich stimmt. Am Ende stellen sich nicht nur die Romanfiguren, sondern auch der Leser die Frage nach dem Preis der Gerechtigkeit.
Leider hapert es gerade in den Schlusswendungen ein wenig an Glaubwürdigkeit, so dass es - zusammen mit dem etwas zähen Beginn - keine uneingeschränkte Empfehlung von mir gibt.
Dennoch lesenswert.
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