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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das Chaos und die Nacht,
Von Reinhard Busse "reinhardlbusse" - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Ein Mord auf den es nicht ankommt (Taschenbuch)
Ein Kriminalroman, der Aufklärungsarbeit leistet:"Aufgeschreckt durch den Mord an einem homosexuellen Freund streift ein Rechtsanwalt als Detektiv durch die nächtliche Szene von Stuttgart und Frankfurt. Ihm war zwar bekannt, daß sein Rechtsanwaltskollege Werner G. schwul ist, von seinen SM-Neigungen allerdings wußte er nichts. In der Kanzlei überwiegt Erschütterung und vor allem Unverständnis. Und auch die Polizei schließt die Akte im Mordfall Werner G. überraschend schnell. Damit allerdings will sich der Ich-Erzähler nicht zufrieden geben. Er macht sich auf die Suche nach den Bekannten, seinem Umfeld und somit auch nach seinem Mörder. Er taucht ein in die Gay-Szene von Stuttgart und Frankfurt. Und er entdeckt bisher verborgene Facetten und Neigungen seiner eigenen Persönlichkeit ..." ---------- Fazit: In diesem Roman geht es um Abenteuerlust, Schönheitshunger, Bisexualität, Selbsterkenntnis und Toleranz. Der Roman hilft schwule Menschen besser zu verstehen - Schwule sind Menschen wie alle anderen - "Schwul sein" ist keine Krankheit, sondern eine Neigung, die viele Menschen an sich entdecken können. Ein beeindruckender und guter Kriminalroman! ---------- Textauszug: "...Daß eben mancher Mord für die ermittelnden Beamten das Gewicht eines Diebstahls zu haben scheint. Und im Falle von Werner hatte ich den Eindruck, daß die Sache besonders deswegen an Bedeutung verlor, weil sein Privatleben den herrschenden Sexualnormen widersprach. Da fragte ich mich plötzlich, ob man sich so etwas gefallen lassen sollte. Der Täter ist mir letztlich nicht so wichtig. Werner ist tot, das kann man nicht ungeschehen machen. Aber daß es zwei Arten von Opfern gibt, paßt mir nicht, nämlich ehrbare und nicht ehrbare. Und überhaupt stört mich, daß ein gebildeter Mensch, der in untadeliger Weise einen Beruf ausgeübt hat, wegen der Art seiner Intimsphäre insgesamt nicht ehrbar ist." Empfehlenswert - meint - Reinhard Busse Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
EIN KRIMI IN DER SZENE MIT SELBSTFINDUNG,
Rezension bezieht sich auf: Ein Mord auf den es nicht ankommt (Gebundene Ausgabe)
ER ist Rechtsanwalt in einer renommierten Kanzlei. ER lebt ein bürgerliches Leben. ER ist aber auch anders. ER ist neugierig. ER ist hetero und allein. Dann doch bisexuell? ER ist offen und tolerant. Glaubt ER.ER ist auf der Suche, auf der Suche nach dem Mörder seines schwulen Kollegen, auf der Suche nach sich selbst. Und er begegnet auf seiner Suche Menschen in vielen Facetten. Und er will keinen Krimi schreiben. Aber er schreibt spannend und kurzweilig. Seine Schilderungen zu Selbsterkenntnis und zur Toleranz spielen u.a. in der Nachtszene von Stuttgart und Frankfurt. Sie könnten aber auch in jeder anderen größeren Stadt spielen. Ein Roman, den man in einem Tag liest. Vielleicht auch weil die einzelnen Kapitel kurz gehalten sind. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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