Oriana Fallaci gelingt in "Ein Mann" die akribische politische Biographie des griechischen Freiheitskämpfers Alexandros Panagoulis, während sie zugleich ihre eigenen Niederlagen in der Liebe zu ihm beschreibt.
Mit sehr vielen Gefühlen und Eindrücken lässt Fallaci den Leser an einem Drama über Menschlichkeit, Politik und die Psyche eines Menschen teilhaben. Schlüsselszenen wie Folter u. ä. werden packend beschrieben. Trotz aller Gefühle und Eindrücke lässt die Spannung kurz vor dem Ende nach, weshalb das Buch von mir nur vier anstatt fünf Sterne bekommt.