Zwei Frauen müssen feststellen, dass sie den gleichen Freund haben. Statt Reissaus zu nehmen, konfrontieren sie den untreuen Galan, was ein dröges Filmchen zur Folge hat.
Die Dialoge wechseln zwischen kunstvoll gedrechselten Phrasen und wirrem Gebrabbel, sind aber stets ordinär, da sie unablässig um die Libido kreisen. Das Ganze lässt sich an wie ein modernes Theaterstück von der Sorte, bei der nach der Pause nur noch die Kritiker im Parkett sitzen. Zudem äusserst billig produziert, statt im Studio wurde im Loft gedreht. Das Bild kann man noch verschmerzen, aber nicht den Ton. Die Lautstärke schwankt abrupt und manches geht unter, dafür hört man jeden Absatz über das Parkett klackern. Auch dank suggestiver Sex-Szene im Ursprungsland erst frei ab 18. Die deutsche FSK-Empfehlung muss einen aber nicht schocken, kein Jugendlicher wird sich dieses Machwerk freiwillig antun.