Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein leichtes Lesevergnügen, 28. Oktober 2009
Über das Phänomen, dass ein hoher Prozentsatz englischer Frauen auf der Rangliste begehrter Männer für ein sensationelles Date ausgerechnet eine fiktive Romanfigur wählt, darüber kann die Männerwelt nur verwundert und etwas verzweifelt den Kopf schütteln. Für die Heldin dieses Romans, Emily Albright, die seit ihrer Teenagerzeit in ihren Mr. Darcy verliebt ist, ist es dagegen ein nie endender Tagtraum. Die Autorin, Alexandra Potter, schickt die hoffnungslose Romantikerin auf eine Literaturreise der besonderen Art. Die Amerikanerin reist in das Land ihrer Lieblingsautorin und erlebt auf den Spuren Jane Austens eine fantastische und für den Leser sehr vergnügliche Zeit, in der sie den Mythos ihres Helden enttarnt und selbst in eine moderne Variante von "Stolz und Vorurteil" verwickelt wird.
Emily Albright hat eigentlich alles, was sie sich nur wünschen kann. Sie arbeitet in ihrer Traumbuchhandlung, sie hat eine gute Freundin und genug Bücher zu lesen, bis an ihr Lebensende. Zu ihrem vollkommenen Glück fehlt eigentlich nur noch der passende Partner, aber einen Gentleman wie Mr. Darcy sucht sie im Großstadtdschungel vergebens. Ihre Freundin Sally hält ihren Fall für ziemlich aussichtslos und schlägt ihr zur Abwechslung einen Fun-Urlaub in Mexiko vor. Fieberhaft sucht Emily nach einer Alternative und das Internet rettet sie vor dem alkohöllischen Spaßtrip. Obwohl Sally ihre Freundin davor warnt, eine langweilige Woche mit alten Weibern und verstaubter Literatur zu verbringen, befindet sich Emily wenig später unter Gleichgesinnten in England wieder. Obwohl ihre Mitreisenden tatsächlich bereits einem älteren Semester angehören, freut sie sich sehr über ihre Entscheidung. Zu ihrer Überraschung gesellt sich in letzter Minute noch ein Mann in ihrem Alter zu der weiblichen Truppe. Der Journalist Smike macht allerdings einen etwas gequälten Eindruck, als er sich unter die Damen mischt. Er möchte den Darcymythos erforschen und die größten Fans interviewen. Emily ist ziemlich neugierig, aber die arrogante Art des Journalisten findet sie eher abstoßend. Als sie dann auf der Bustoilette die Gesprächsfetzen von Smike am Telefon mithört und von dem schrecklichen Kerl als "ziemlich langweilig und nicht gutaussehend" bezeichnet wird, sieht die wütende Emily rot. Da rettet sie sich doch lieber in ihre Lieblingslektüre und träumt von dem schneidigen Romanhelden. Dieser Traum wird seltsame Wirklichkeit als sie in den Museumsräumen des "Jane-Austen-Hauses" einem seltsam gewandeten Mann begegnet, der ihr mit ausgesuchter Höflichkeit erklärt, Mr. Darcy zu sein. Emily hält den attraktiven Herrn zunächst für einen guten Schauspieler, aber das scheint nach näherer Bekanntschaft nicht ganz schlüssig. Doch keiner außer Emily scheint diesen Herrn zu sehen oder zu treffen. Leidet die Romantikerin unter den Auswirkungen von Jetlag, oder sind hier höhere Mächte am Werk? Die Vorurteile Smike gegenüber scheinen sich bei näherer Bekanntschaft etwas zu legen, flammen jedoch erneut auf, als der nette Busfahrer ihr erzählt, dass er einst von dem Burschen heftig verprügelt wurde, weil er es gewagt hat, mit der Mutter des Journalisten eine Beziehung zu führen. Emily ist empört, vor allem da sie merkt, dass Smike die anbahnende Romanze zwischen ihrer neuen Freundin Maeve und dem Busfahrer zu sabotieren. Was bildet sich der Kerl nur ein? Wer natürlich die Geschichte von Elisabeth und Fitzwilliam kennt, merkt spätestens ab diesem Zeitpunkt, dass sich die Handlung nun bei Emilys Abenteuern wiederholt. Nur die Heldin selbst bleibt völlig ahnungslos, was natürlich verständlich ist, da ihr der mysteriöse Mr. Darcy nicht nur einmal begegnet und ihr Weltbild damit ziemlich auf den Kopf stellt. So beobachtet der Leser amüsiert, wie Emily die Fehler von Elisabeth Bennet munter wiederholt und natürlich hofft man auf ein eben so glückliches Ende wie bei der klassischen Vorlage.
Ein wenig "E-Mail für Dich", ein bisschen von "Die Herzogin der Bloomsbury Street: Eine Amerikanerin in London" und natürlich ganz viel von "Pride & Prejudice - Stolz und Vorurteil" wurde bei diesem amüsanten, temperamentvollen Roman verarbeitet. Wer "Lost in Austen" mag, wird dieses Buch lieben. Die Geschichte ist leicht, aber keinesfalls oberflächlich und mit viel Humor erzählt. Sogar Jane Austen selbst wird in diesem Werk eine kleine, aber feine Rolle zugewiesen. Wie das gehen soll, wird an dieser Stelle natürlich keinesfalls verraten.
Wer nach einer witzigen, romantischen Unterhaltung sucht, die garantiert einen vergnüglichen Leseabend mit "Jane-Austen-Elementen" beschert, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Viel Spaß!
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schön, 18. März 2008
Es ist zwar nicht unbedingt die neueste und kreativste Idee, Jane Austens Roman umzusetzen, aber trotzdem ist das Buch für alle JA-Süchtlinge lesenswert.
Etwas überraschendes wird man zwar nicht erleben, aber dafür einige schöne Stunden mit seiner Lieblingsgeschichte verbringen.
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16 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
England im Winter: eine Jane Austen Rundreise: interessante Grundidee....., 13. Mai 2008
....allerdings hapert es an der Umsetzung!
Nach der Lektüte des Klappentextes war ich durchaus sehr angetan. Ich bin zwar kein absoluter Austan Fan, aber ich hab Mitte der 90er meine Facharbeit fürs Abi über Stolz & Vorurteil geschrieben, als es noch sehr schwierig war überhaupt an Sekundärliteratur zu gelangen.
DEswegen würde ich jedem Mr. Darcy/ Austen Fan ans Herz legen, lasst euch nicht von dem Titel blenden!!! denn es handelt sich hier lediglich um eine seichten Liebesroman, der mit dummen Missgechicken der Heldin besticht(was daran zum Lachen sein soll, wie andere hier geschrieben haben, kann ich wirklich nicht nachvollziehen!!!!)
Zudem & das ist mein Hauptkritikpunkt ist dieses Buch dermaßen VORHERSEHBAR, dass man sofort weiß mit wie ausgeht; Das ewige Getue der Heldin: "ich kann ihn nicht leiden er ist ein Idiot," ist ABSOLUT NERVTÖTEND, wartet man doch nur darauf, dass sie endlich ihre Vorurteile überwindet (lahmer Vergleich zu Stolz & Vorurteil).
Insofern: 2 blasse & blutleere Hauptfiguren, schlechter Humor & dann diese UNSÄGLICHEN TAGTRÄUME von Mr. Darcy.....
Nach dem ersten Drittel war ich dermaßen genervt, dass ich es lediglich quergelesen habe & wie gesagt auch die Botschaft des Buches, die am Ende vermittelt werden soll, ist oberflächlich & flach, das weiß jede halbwegs intelligente FRau auch so, dass es den perfekten Mann nicht gibt! (Ich war noch nie der Meinung, dass Mr. Darcy der perfekte Mann ist, liebe Güte er sit ne Romanfigur & nicht Colin Firth ;-))
Fazit: 1,5 Sterne leicht aufgerundet.NICHT EMPFEHLENSWERT!!
Lest leiber mit Liebe gebacken, ein England Roman, der war wenigstens gut.....
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