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Ein Mann in der Wildnis
 
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Ein Mann in der Wildnis

Richard Harris , John Huston , Richard C. Sarafian    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Richard Harris, John Huston, John Bindon
  • Regisseur(e): Richard C. Sarafian
  • Komponist: John Harris
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 8. Dezember 2006
  • Produktionsjahr: 1971
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000JVT0K6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.750 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

1820: Nach einer erfolgreichen Jagdsaison im Nordwest-Territorium, versucht die Expedition von Captain Henry, vor dem Wintereinbruch zum Missouri zu gelangen. Henrys mit Beute beladenes Schiff auf Rädern wird von 22 Maultieren gezogen. Als Scout Zachary Bass von einem Bären angefallen wird, hält man ihn für tot, lässt ihn liegen. Bass überlebt und kämpft sich durch die unwirtliche harte Wildnis, die er verstehen und lieben lernt. Er erreicht die von den Arikara-Indianern dezimierte Truppe wieder, die am Ufer eingeschneit ist.

Produktbeschreibungen

Warner Home Der Mann in der Wildnis, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 08.12.06

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tom Mix
Von Amazon bestätigter Kauf
Man schreibt das Jahr 1820. Eine Gruppe von Fallenstellern unter dem Kommando von Capt.Henry (=John Huston) bewegt sich samt Schiff auf Rädern durch die Wildnis auf dem Rückweg zur Zivilisation. Als ihr Scout Zachary Bass(=Richard Harris)von einem Grizzly angegriffen wird,lassen sie ihn schwerverletzt allein und ohne Waffen und Proviant in der Wildnis zurück.Bass überlebt jedoch und macht sich rachedurstig auf die Suche nach seinen ehemaligen Gefährten.Der Expedition droht allerdings auch Gefahr seitens einer Gruppe Indianerkrieger.......!
Richard Harris (1930-2002,"Der Mann,den sie Pferd nannten") ist natürlich geradezu prädestiniert in der Rolle des Schwerverletzten,der sich langsam Schritt für Schritt wieder aufrappelt und den seine Rachegefühle vorantreiben!
Die Story selbst ist übrigens historisch und basiert auf dem Leben des Seemannes,Piraten unter Jean Lafitte und späteren Trappers und Fallenstellers HUGH GLASS (c1780-1833),der sich trotz schwerster Verletzungen seitens eines Grizzlys rund 320 Km durch die Wildnis schleppte und überlebte (wie im Film wollte er sich an den 2 Männern rächen, die ihn in der Wildnis hilflos zurückließen!).1833 wird er von Indianern getötet.
Die DVD selbst bietet ein scharfes Bild (16:9)und satte Farben.Lediglich die deutsche Synchro rauscht selten ein wenig! Außer dem Film bietet die DVD keinerlei Extras.
Meine Empfehlung: Wer sich für die Thematik Mann allein durch die Wildnis interessiert, ist bei diesem Film bestens aufgehoben!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Ein Mann in der Wildnis" bemüht sich um historische Authenzität, was positiv anzumerken ist. Heroisiert wird hier kaum, und auch Romantiker kommen kaum auf ihre Kosten. Das Leben an sich ist damals hart, die "Mountain Men" sind auch hart, eine Expedition durch Indianerland ist sowieso hart - und ein schwer verletzter Jäger wird eben einfach zurückgelassen. Die Überlebensstory dieses Jägers wird zum Hauptteil des Filmes, dessen Schluss-Sequenz (Endkampf der Expedition am Missouri gegen eine riesige Indianer-Kavalkade) dann nicht recht zu den vorherigen realistischen Entwicklungen passen will.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Geschichte, angeblich wahr, spielt um das Jahr 1820; und nicht im 18. Jahrhundert, wie es auf dem Umschlag heisst. Richard Harris spielt einen Beteiligten einer Expedition, die zwecks guten Geschäften mit Biberfellen mit einem auf einen Wagen geladenen Schiff (!) durch den damals weitgehend unerforschten amerikanischen Nordwesten unterwegs ist.
Die von Harris dargestellte Hauptfigur Zach wird bald von einem Bären angefallen. Da man ihm kaum Überlebenschancen einräumt, soll ihn die Mannschaft auf Befehl des Forschungsleiters Käpt'n Henry (gespielt von John Huston) zurücklassen. Nach einigen Widrigkeiten kann Zach schliesslich wieder einigermassen genesen und macht sich seinerseits auf den Weg. Begegnungen von Zach mit wilden Tieren und Indianern bleiben da natürlich nicht aus, und er hat ausreichend Gelegenheit, um seine Qualitäten als Stehaufmännchen unter Beweis zu stellen. Ob er sich an Henry rächen will?
Der Film ist gleich noch ein Sarafian-Werk aus dem Jahr 1971, wie schon der mutmassliche Vorgänger "Fluchtpunkt San Francisco". Die über knapp 101 Minuten laufende Geschichte weckt unweigerlich Erinnerungen an den "Mann, den sie Pferd nannten" (ebenfalls mit Richard Harris), doch der Verlauf ist doch ziemlich unterschiedlich. Es werden ab und zu Rückblenden eingestreut, die einem etwas zu der Vergangenheit von Zach eröffnen. Ansonsten ist die Handlung weitgehend chronologisch.
Stilistisch hält sich der Film grösstenteils auf hohem Niveau. Der Regisseur gibt sich als Könner seines Fachs zu erkennen. Inszenierung und Kameraführung kamen bei mir sehr gut an. Einzig der Bärenüberfall am Anfang des Films erscheint mir nicht so überzeugend. Erstaunlich ist nach meinen Dafürhalten, dass es noch zu einer 12er-Freigabe gereicht hat, denn der eine oder andere Moment ist schon nicht so appetitlich.
Die Umsetzung auf DVD läuft hier bei Warner wohl unter dem Motto "Sparflamme". Den Film, aufgeteilt auf 12 Kapitel, gibt es nur in englischer und deutscher Sprache zu sehen. Immerhin hat man auch die bisher offenbar nicht synchronisierten Sequenzen drin gelassen. Der Ton ist ganz anständig, doch ab und zu könnte die Verständlichkeit etwas besser sein. Untertitel: die Auswahl beschränkt sich auf durchgehende deutsche Untertitel oder solche nur für den Einführungstext und die wenigen OmU-Sequenzen.
Das Bild (2,35:1 auf 16:9 codiert) habe ich als erfreulich wahrgenommen; die Farben sind meist klar und kräftig.
Das Menü ist ausgesprochen mager, denn man kann nur die sehr überschaubaren Spracheneinstellungen dort tätigen. Kapitel kann man nur im laufenden Film anwählen.
Das Bonusmaterial kann ich sehr kurz kommentieren: es fehlt.
Wahrscheinlich hat man hier das Ziel verfolgt, durch geringe Datenmenge eine einschichtige DVD 5 zu erstellen. Schade, dass das Ergebnis so mager ausfallen musste. Der Film hätte durchaus ein ambitionierteres Vorgehen seitens der Macher verdient.
Fazit: den Film mag ich, die DVD-Umsetzung ist suboptimal. Dafür verleihe ich drei von fünf handgeschnitzten und mit Kaninchenfell gepolsterten Gehhilfen und schliesse hiermit die Expedition ab.
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