Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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46 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Da vergeht die Autofahrt im Flug....., 10. September 2007
man möchte eigentlich noch weiterfahren, um das Ende anzuhören! Und dabei mochte ich HaPe eigentlich gar nicht so, diesen Alias namens Horst Schlämmer finde ich absolut nervtötend! Aber in diesem Hörspiel passt sogar der rein, und ich habe mich immer wieder kaum eingekriegt vor Lachen (was wohl die anderen Autofahrer dachten?) Mag sein, dass da ein spezieller Humor nötig ist - ich habe ihn wohl. Und für längere Wartezeiten (Auto, Zug oder was auch sonst) ist dieses Hörspiel eine Bereicherung, ich habe es auf meinem Ipod gespeichert! Gerne hätte ich mehr davon!
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47 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Benutz mich, beschmutz mich, begehr mich, verzehr mich..., 21. Mai 2007
... singt die bekannte Schlagersängerin Uschi Blum im Hintergrund während Norbert Krabbe in Wanne in der Wanne liegt... Und dass Uschi ihren Zenith eventuell bereits überschritten hat, erfahren wir auch, viel viel später...
Ich habe mich köstlich amüsiert! Und ich gebe zu, ich musste mich ein klein wenig darauf einlassen, mich konzentrieren, denn die Bilder dieses Hörbuches entstehen nicht sofort, Hape spricht alle Rollen nebst Regieanweisungen. Sehr geschickt jedoch fädelt er in den völlig abstrusen und verrückten Handlungsverlauf sehr viele running gags ein, die nicht nur sehr sehr unterhaltsam sind sondern es mir als Hörer auch erleichtern, die Figuren zu unterscheiden, vor allem Ulrike, 'Dschackeliene' (rotz...), Chantal...
Hape Kerkeling hat dieses besondere Loriot'sche Gen dem Volke auf's Maul zu schauen ohne verletzend zu werden, es gibt einen indischen Taxifahrer und viele Skandinavier, die mit Akzent skandinavisch und deutsch sprechen - und keine dieser Figuren wird hämisch vorgeführt oder lächerlich dargestellt, es sei denn man stößt sich daran, dass der Schwede Lars wie ein Elch riecht... :-)
Dass Horst Schlämmer, zusammen mit seiner verknautschten Herrenhandtasche, auftaucht macht zwar keinen Sinn (warum auch? der Rest macht ja auch keinen...), aber ungeheueren Spaß (und er gibt der mitunter etwas langatmigen Geschichte den richtigen Kick), und darum geht es hier in diesem 'Spielfilm für's Ohr'... weiße Bescheid???
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86 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Beim nächsten Hörbuchkauf bin ich ein wenig vorsichtiger ..., 4. Juli 2007
Ich weiß nicht, ob man Kerkeling Fan sein muss, oder einfach eine Schwäche für Ruhrpottindianer und / oder Galgenhumor in Hinsicht "Langzeitarbeitslosigkeit und ihre Folgen" haben muss um "Ein Mann ein Fjord" spektakulär witzig zu finden. Mich hat der Hörfilm schlichtweg grandios genervt und leider nicht so gut unterhalten, wie erhofft. Das war der einzige Anspruch, den ich an "Ein Mann ein Fjord" überhaupt hatte.
Stellenweise kann man sich das Lachen freilich doch nicht verkneifen. Aber das hat mit einer so bitterbösen Art Humor zu tun und so richtig wohl fühle ich mich mit diesr Satire über das arbeitslose Ehepaar aus Wanne dann doch wieder nicht. Er (Norbert Krabbe) nimmt an jedem nur erdenklichen Gewinnspiel teil; sein Kumpel (Günnie, ein gelangweilter Frührentner) verkloppt den gewonnen Krempel "auf ebay". Sie (Birgit) säuft aus Frust, Gewohnheit und Langeweile. Die Tochter (Ute) eine blond-blöd-ständig nöhlende Ruhrpott-Ische-Teenagerin hat wenigstens eine Ausbildung und Arbeit: Automechanikerin. Dazwischen taucht noch der unsäglich komische Horst Schlämmer auf, dem ich so oder so leider sehr wenig abgewinnen kann.
Aus dem Anspruch sich angenehm und witzig unterhalten zu lassen ist dieses Hörspiel für mich leider eine Art Fjord-Krepierer. Auf einer spektakulär langatmigen, weil baustellenverbauten und stauverseuchten langen Autofahrt haben wir nach 30 Minuten abgebrochen. Die Hektik die durch die Handlung verbreitet wurde, war der Stimmungslage der beiden Zuhörer nicht zuträglich um nicht zu sagen: Wir waren beide kurz vorm Amoklauf. (Eine prima Gelegenheit das Radio ganz abzustellen und die anderen Leute im Stau zu beobachten und zu belauschen. ;-)
Anerkennend wäre freilich unbedingt zu erwähnen, dass Herr Kerkeling das Verwirrspiel grandios inszeniert, bzw. "verhörspielt". Glücklicherweise dauert das Spektakel aber dann doch nur 2 CDs - also knapp über zwei Stunden. Die Investition von 3,5 Kippenpackungen lässt sich verschmerzen, denn ehe ich mich darüber aufrege, höre ich mir lieber noch einmal und noch mal Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" an. DAS ist Balsam für den Kopp, die Seele und schmeichelt auch noch Intelligenz. - Miteinander zu vergleichen sind diese beiden "Hörbücher" auf keinen Fall.
Beim nächsten Hörbuchkauf bin ich ein wenig vorsichtiger, bzw. kauf nicht blind alles wo "Kerkeling" drauf steht. ;-)
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