Dennis Smith wächst als Sohn irischer Einwanderer im New York der '50 Jahre auf. Es wird hier sehr humorvoll, einfühlsam und unsentimental die irisch katholische Armut in seiner Jugend berichtet. Die Story beginnt, als er 7 Jahre jung ist und endet, als er 25 Jahre alt ist. Dieses Buch fesselt, ohne im eigentlichen Sinn richtig spannend zu sein und lässt einen nicht mehr los. Dennis, seine Mutter Mary und sein Bruder Billy wachsen in einer trostlosen Gegend ohne Vater auf und kämpfen sich tapfer durch den N.Y. Alltag, wirklich sehr beeindruckend. Mary gibt ihn den Rat für's Leben mit: "Sei höflich in guten Zeiten, dann bist Du es auch in schlechten, wenn es am wichtigsten ist". Frank McCourt (die Asche meiner Mutter) schreibt über dieses Buch: "Erinnerungen wie 'Ein Lied für Mary' bekommt man vermutlich nur einmal im Leben zu lesen". Dem kann ich nur voll zustimmen. Man verschlingt die 509 Seiten in einem Rutsch und ist traurig, wenn es zu Ende ist. Für alle Fans von "Die Asche meiner Mutter"