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Ein Liebling der Götter
 
 
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Ein Liebling der Götter [Gebundene Ausgabe]

Sybille Bedford , Sigrid Ruschmeier
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 380 Seiten
  • Verlag: Schirmergraf; Auflage: 1., Aufl. (August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865550215
  • ISBN-13: 978-3865550217
  • Originaltitel: A Favourite of the Gods
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 548.515 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sybille Bedford
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

An einem strahlenden Herbsttag der späten zwanziger Jahre reist die junge Flavia zusammen mit ihrer schönen Mutter Constanza von Italien an die Côte. Eigentlich hatten die beiden vor, nach Brüssel weiterzufahren, wo Constanza sich neu vermählen wollte – aber da ihr im Zug ein wertvoller Ring geklaut wird, verzögert sich die Reise erst einmal…. Zeit genug für einen Rückblick, der bei Constanzas Mutter Anna Howland beginnt, einer Amerikanerin aus bestem Hause, die einen exzentrischen römischen Fürsten geheiratet und sich daher in Italien niedergelassen hat. Die mondäne, neugierige, unternehmungs-lustige Amerikanerin aus der neuen Welt erobert das alte, adelige,dekadente Europa….Und Flavia, ihre Enkeltochter, die nun in einem Fischerdorf an der Côte d’Azur festsitzt, hofft inständig, am Ende doch noch nach England gehen zu können, um dort die Schulbildung zu erlangen, von der sie immer geträumt hat, und sich aus dem Bannkreis ihrer weiß Gott extravaganten Familie zu befreien.

Klappentext

Einer der berühmtesten europäischen Gesellschaftsromane des 20. Jahrhunderts in neuer Übersetzung. Im Mittelpunkt steht die schöne, elegante Constanza, die die exzentrische Lebensweise ihrer Eltern – einer reichen Amerikanerin und eines dekadenten römischen Fürsten – kultiviert und auf die Spitze treibt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ein intelligenter, kurzweiliger Roman, dessen Handlung sich zu Ende des vorvergangenen und in den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts in der europäischen Upper-Class zuträgt. Die Amerikanerin Anna Howland ist die puritanisch erzogene Tochter eines reichen, politisch engagierten , republikanisch gesinnten Juristen, die nach dessen Ableben nach England reist, um so von den traurigen Ereignissen Abstand zu gewinnen. Sie lernt einen italienischen Fürsten kennen, heiratet ihn überstürzt und lebt fortan zunächst in Rom. Ziemlich bald bemerkt sie, dass die mediterrane Mentalität ihres Mannes und seiner Familie ihr im Grunde fremd sind. Dennoch gehen aus der Ehe mit dem Fürsten zwei Kinder hervor. Ihrer Tochter Constanza lässt sie durch ausgesuchte, teilweise britische Lehrer eine breitgefächerte, weltläufige Bildung angedeihen. Aus diesem Mädchen wird aber, trotz der straffen intellektuellen Ausbildung, immer wieder das ungestüme , spontane mediterrane Wesen durchbrechen und die Basis ihrer besonderen Anziehungskraft ausmachen. Nach der Geburt ihres Sohnes verlässt Anna den Gatten, weil sie in Erfahrung bringt, dass dieser außereheliche sexuelle Beziehungen pflegt und geht mit Constanza nach England. Ihr Sohn bleibt bei seinem Vater, da die italienische Gesetzgebung nichts anderes vorsieht. Anna überlässt die Hälfte des beträchtlichen Jahreszinsertrages ihres Kapitals dem Fürsten, dessen Vermögensverhältnisse nicht zum besten stehen. Auf diese Weise hat Anna die Fäden langfristig in der Hand und dominiert nachhaltig die Geschehnisse. Der Fürst ist für die Puritanerin aus moralischen Gründen nicht mehr akzeptabel. Das zeigt sie ihm durch langfristig strenge lokale Trennung.
Constanza wächst in England zu einer schönen, intellektuell wachen Person heran, die in jeder Beziehung liberal gesinnt ist und ein sexuell freizügiges Leben bevorzugt. Die junge Frau ist sehr beliebt, denn sie ist großzügig und hilfsbereit. Liebesfähig ist sie allerdings nicht, wie sich immer wieder zeigt. Constanza reist viel und trifft sich mit europäischen Intellektuellen an mondänen Orten der damaligen Welt. Noch vor dem ersten Weltkrieg bekennt sie sich zum Pazifismus und engagiert sich später im Untergrund gegen die Machenschaften Mussoulinis und dessen Schergen. Mit ihrer Mutter geht Constanza stets behutsam um, verschweigt ihr mancherlei aus ihrem eigenen Leben, weil sie Anna nicht verletzen möchte. Letztlich gehören die Wertvorstellungen ihrer Mutter der bereits zu Ende gegangenen victorianischen Zeit an. Constanzas kurze Ehe mit Simon, den sie wegen seiner Intelligenz schätzt, scheitert nachdem Simon auf eine Frau trifft, die ihn liebt. Das Kind, das er mit Constanza hat, sieht diese mehr wie eine jüngere Schwester denn als Tochter. Von daher lebt Flavia zumeist bei ihrer Großmutter Anna, die für deren Erziehung sorgt und sie geschickt ihren mediterranen Wurzeln entreißt.
Es zeigt sich, dass Constanza nicht fähig ist sich von ihrer Mutter abzunabeln. Deshalb wohl kann sie auch keine intensive Liebesbeziehung zu einem anderen Menschen eingehen. Als Constanza im Zorn ihrer Mutter von ihren vielen Affären berichtet und sich gegen deren moralische Stringenz auflehnt, hat das nachhaltige Folgen für sie. Wird Anna über ihren eigenen Tod hinaus die familiären Geschicke beeinflussen können?
Bedford schreibt hinreißende Dialoge in speziell britischer Tonlage. Thematisiert wird das gespreizte Upper-Class-Denken der damaligen Zeit. Die vom Frühkapitalismus geprägten großbürgerlichen Verhaltensweisen stehen im Gegensatz zu der Dekadenz des alten italienischen Adels, der zu diesem Zeitpunkt nur noch als operettenhafte Staffage zweckdienlich zu sein scheint. Empfehlenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ein intelligenter, kurzweiliger Roman, dessen Handlung sich zu Ende des vorvergangenen und in den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts in der europäischen Upper-Class zuträgt.

Die Amerikanerin Anna Howland ist die puritanisch erzogene Tochter eines reichen, politisch engagierten, republikanisch gesinnten Juristen, die nach dessen Ableben nach England reist, um so von den traurigen Ereignissen Abstand zu gewinnen. Sie lernt einen italienischen Fürsten kennen, heiratet ihn überstürzt und lebt fortan zunächst in Rom.

Ziemlich bald bemerkt sie, dass die mediterrane Mentalität ihres Mannes und seiner Familie ihr im Grunde fremd sind. Dennoch gehen aus der Ehe mit dem Fürsten zwei Kinder hervor. Ihre Tochter Constanza lässt sie durch ausgesuchte, teilweise britische Lehrer eine breitgefächerte, weltläufige Bildung angedeihen. Aus diesem Mädchen wird aber , trotz der straffen intellektuellen Ausbildung , immer wieder das ungestüme, spontane mediterrane Wesen durchbrechen und die Basis ihrer besonderen Anziehungskraft ausmachen.

Nach der Geburt ihres Sohnes verlässt Anna den Gatten, weil sie in Erfahrung bringt, dass dieser außereheliche sexuelle Beziehungen pflegt und geht mit Constanza nach England. Ihr Sohn bleibt bei seinem Vater, da die italienische Gesetzgebung nichts anderes vorsieht, Anna überlässt die Hälfte des beträchtlichen Jahreszinsertrages ihres Kapitals dem Fürsten, dessen Vermögensverhältnisse nicht zum besten stehen. Auf diese Weise hat Anna die Fäden langfristig in der Hand und dominiert nachhaltig die Geschehnisse.

Der Fürst ist für die Puritanerin aus moralischen Gründen nicht mehr akzeptabel. Das zeigt sie ihm durch langfristig strenge lokale Trennung.

Constanza wächst in England zu einer schönen, intellektuell wachen Person heran, die in jeder Beziehung liberal gesinnt ist und ein sexuell freizügiges Leben bevorzugt. Die junge Frau ist sehr beliebt, denn sie ist großzügig und hilfsbereit. Liebesfähig ist sie allerdings nur bedingt, wie sich immer wieder zeigt. Constanza reist viel und trifft sich mit europaischen Intellektuellen an mondänen Orten der damaligen Welt. Noch vor dem ersten Weltkrieg bekennt sie sich zum Pazifismus und engagiert sich später im Untergrund gegen die Machenschaften Mussoulinis und dessen Schergen.

Mit ihrer Mutter geht Constanza stets behutsam um, verschweigt ihr mancherlei aus ihrem eigenen Leben, weil sie Anna nicht verletzten möchte.

Letztlich gehören die Wertvorstellungen ihrer Mutter der bereits zu Ende gegangenen victorianischen Zeit an.

Constanzas kurze Ehe mit Simon, den sie wegen seiner Intelligenz schätzt, scheitert nachdem Simon auf eine Frau trifft, die ihn liebt. Das Kind , das er mit Constanza hat, sieht diese mehr als jüngere Schwester denn als Tochter. Von daher lebt Flavia zumeist bei ihrer Großmutter Anna, die für deren Erziehung sorgt und sie geschickt ihren mediterranen Wurzeln entreißt.

Es zeigt sich, dass Constanza nicht fähig ist sich von ihrer Mutter abzunabeln. Deshalb wohl kann sie auch keine intensive Liebesbeziehung zu einem anderen Menschen eingehen. Als Constanza im Zorn ihrer Mutter von ihren vielen Affairen berichtet und sich gegen deren moralische Stringenz auflehnt, hat das nachhaltige Folgen für sie.

Wird Anna über ihren eigenen Tod hinaus die familiären Geschicke beeinflussen?

Bedford schreibt hinreißende Dialoge in speziell britischer Tonlage. Thematisiert wird das gespreizte Upper-Class-Denken der damaligen Zeit. Die vom Frühkapitalismus geprägten großbürgerlichen Verhaltensweisen stehen im Gegensatz zu der Dekandenz des alten italienischen Adels, der zu diesem Zeitpunkt nur noch als operettenhafte Staffage zweckdienlich zu sein scheint.

Empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieser Gesellschaftsroman aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert erinnerte mich irgendwie an Effi Briest aus dem späten 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen das gesellschaftliche Leben und die Stellung in der Gesellschaft, was ja eigentlich sehr interessant ist. Aber der Erzählstil ist zähflüssig und geschmückt mit so ausführlichen Beschreibungen, um nicht zu sagen langweilig. Auch die Dialoge sind eigenartig, teilweise unverständlich und noch dazu bestückt mit französischen und italienischen Wörtern. Wenn ich mich an den Sonntag zurückerinnere an dem ich dieses Buch gelesen habe, muss ich spontan gähnen. Als Tipp kann ich nur empfehlen schnell und ohne Pause zu lesen, damit es nicht so langweilig wird und man nicht vergisst, was als letztes nicht passiert ist.

Zum Inhalt:
Zuerst wird geschildert wie Anna, eine reiche Amerikanerin und dazu eine sehr sehr tragische Person, aufgewachsen ist und wie ihre Kindheit geprägt wurde. Sie heiratet einen dekadenten römischen Fürsten und bekommt die Tochter Constanza und viele Jahre später noch einen Sohn Giorgio. Sie vermutet eine Affäre zwischen ihrem Mann und einer Frau, mit der er nichts hat, denn er hat was mit einer anderen Frau, nämlich mit Giulia und zwar schon seit vor dem Beginn der Ehe. Da an der vermuteten Ehe mit der Anderen nichts dran ist und Anna auch keine Beweise hat, beruhigt sie sich wieder. Nach der Geburt des Sohnes, erfährt sie dann endlich von der mittlerweile 20-jährigen Affäre mit Giulia. Eigentlich wusste sie es aber vorher schon, nur wahrscheinlich hat sie es auf sich beruhen lassen, bis sie jemand darauf hingewiesen hat, dass es schon ganz Italien weiß. Absolut außer sich und total empört, beschließt sie ihren Mann zu verlassen. Der Fürst liebt sie zwar anscheinend abgöttisch, er ist ja angeblich nur fremd gegangen, weil sie prüde und frigide war, aber er bittet sie niemals um Verzeihung.
Also zieht Anna mit Tochter Constanza nach England (dieses Drama ereignet sich übrigens erst so um die Seite 100.

Nun beginnt ein sprunghaftes Leben für die zwei Frauen, sie ziehen ständig um, Hotels oder Häuser werden je nach Bedarf gemietet und wieder aufgegeben. Geld ist reichlich vorhanden aus dem Erbe von Anna.

Constanza ist ganz anders als ihr Mutter, sie hat unzählige Affären und kurze Liebschaften, aber verlieben kann sie sich nicht. Also heiratet sie, um Anna einen Gefallen zu tun, Simon, einen intelligenten jungen Mann, den ihre Mutter als perfekt dafür ansieht.
Die Tochter Flavia geht aus dieser Ehe hervor. Constanza hat weiterhin Affären, von denen Simon auch weiß, ihm ist auch bewusst, dass seine Frau ihn nicht so anbetet, wie er sie. Eines Tages findet er eine Frau die dies tut und bittet Constanza um die Scheidung. Sie willigt ein, einen Ehebetrug, den sie begehen soll, vorzutäuschen, um ihm die schuldlose Scheidung zu ermöglichen.

Constanza und ihr Tochter Flavia leben nun weiter ein flatterhaftes Leben von einem Ort und Land zum anderen.

Als Constanza im Zorn ihrer Mutter von ihren vielen Affären berichtet und sich gegen deren moralische Wertvorstellungen auflehnt, hat das nachhaltige Folgen für sie.
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Leider furchtbar zäh und langweilig
Was hab ich mich gefreut auf dieses Buch und war dann sehr enttäuscht. Im Prinzip keine Handlung, sehr zäh geschrieben und man fragt sich die ganze Zeit, wohin führt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2007 von Sabbeline
Wiederentdeckt!
Der Roman "Ein Liebling der Götter" war bei seinem ersten Erscheinen ein großer Erfolg und liegt nun in einer Neuübersetzung bei Schirmer und Graf vor, ein kleiner... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juni 2007 von zeilensprung
Eine Gesellschaft im Überdruss
Sybille Bedford Ein Liebling der Götter Schirmer Graf
ISBN 3865550215

Dieses ist ein schöner und unterhaltsamer Gesellschaftsroman aus dem frühen... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 8. Januar 2006 von Cl.Borries
ganz nett
Ich kann die Begeisterung über diesen Roman nicht wirklich nachvollziehen. Es ist ein nettes Buch - nicht mehr und nicht weniger. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2006 von Anna Plotho
Klassischer Gesellschaftsroman in alter englischer Tradition
Liebling der Götter, wie könnte es anders sein, um Frauen geht es in diesem wohl berühmtesten europäischen Gesellschaftsroman des 20. Jahrhunderts. Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 6. Dezember 2005 von edwinmunich
Wiederentdeckt!
Der Roman "Ein Liebling der Götter" war bei seinem ersten Erscheinen ein großer Erfolg und liegt nun in einer Neuübersetzung bei Schirmer und Graf vor, ein kleiner... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. November 2005 von zeilensprung
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