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Ein Land so weit: Ostpreußische Erinnerungen
 
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Ein Land so weit: Ostpreußische Erinnerungen [Taschenbuch]

Petra Reski
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine ungewöhnlich schöne Familiengeschichte mit einer raffinierten Struktur und viel Witz." (Süddeutsche Zeitung)

Kurzbeschreibung

Als Kind hat Petra Reski die sentimentalen Geschichten, die ihre Familie über Ostpreußen erzählte, nicht mehr hören können. Doch dann führt sie der Zufall in das Heimatdorf ihres Vaters. In den Bewohnern des Dorfes findet sie ihre Großeltern wieder. Die Erzählungen vom Leben und Überleben verbinden sich mit der Geschichte ihrer Familie. Und der lang vergessene Klang der Sprache ruft Erinnerungen an die Kindheit wach. Eine sehr persönliche Annäherung an das Thema Heimat. Und eine ungewöhnliche Familiengeschichte, wunderbar witzig und melancholisch erzählt wie ein großer Roman -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

»Als hätten wir uns immer schon gekannt«: Eine ostpreußische Familiengeschichte von der erzählerischen Kraft eines Romans »Meine Großmutter wollte nie zurück. Aber am Ende einer jeden Familienfeier wurde immer das Ostpreußenlied gesungen und danach weinten alle. Uns Kindern war das immer peinlich. Meine Großmutter weinte, mein Großvater weinte, meine Tanten und Onkel weinten, auch die Angeheirateten weinten, die Ostpreußen gar nicht kannten, nur meine Cousins und ich tranken Eierlikörflip und aßen dazu Salzstangen.« Ihre ganze Kindheit hindurch fühlte sich Petra Reski von den Erzählungen über die weite Landschaft des Ermlands und den Geschichten von der Flucht verfolgt - jener Flucht, die die Familie bei Kriegsende über das zugefrorene Haff bis ins Ruhrgebiet verschlug. Die Sehnsucht nach dieser Heimat blieb ihr fremd. Bis sie eines Tages zufällig, im Zuge einer journalistischen Recherche, in das Heimatdorf ihres Vaters in der Nähe von Allenstein gerät - und dort entdeckt, dass vieles, was sie für Legende hielt, Wirklichkeit war und ist. Die Geschichten dreier Ostpreußinnen, die ihren Vater und Großvater noch kannten, geben den Erzählungen ihrer Kindheit einen neuen Klang. Der Mut und die Zähigkeit, mit der die Frauen bei aller Trostlosigkeit an ihrem Dorf festhalten, vermitteln ihr einen eigenen Begriff von Heimat und setzen Erinnerungen an die Erzählungen der Verwandten im Ruhrgebiet frei. In der erzählerischen Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart entsteht so eine Familiengeschichte ganz eigener Art: Ein Buch, das, von erzählerischem Witz und großen Emotionen getragen, die Suche nach der eigenen Identität beschreibt - und im großen Bogen der Geschichten ein ganz persönliches, fast romanhaftes Bild einer ostpreußischen Familie und ihrer Liebe zu einem fremden und doch so vertrauten Land entwirft. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Petra Reski, geboren 1958, war nach dem Studium und der Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule zunächst als Redakteurin für Stern und Cosmopolitan tätig, bevor sie 1991 nach Venedig zog und als freie Autorin für Zeitmagazin, Stern, Playboy, Cosmopolitan, Brigitte und Amica zu arbeiten begann. Nach drei Sachbüchern legte Petra Reski mit Palazzo Dario im Frühjahr 1999 bei List ihren ersten Roman vor. Die Buchidee zu Ein Land so weit geht auf einen Artikel im Stern und ein einstündiges Hörspiel beim MDR zurück, die beide eine ungeheure Resonanz beim Publikum fanden. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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