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Ein Kind [Sondereinband]

Thomas Bernhard
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Sondereinband, 1. März 1985 --  
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Kurzbeschreibung

1. März 1985
Die Geschichte einer Erziehung ohne Erzieher Thomas Bernhards Kindheitsjahre, der Anfang am Ende, ein Martyrium beginnt: die Schande einer unehelichen Geburt und der Vorwurf der Mutter: Du hast mein Leben zerstört! Es sind Jahre des Schreckens und des Krieges. Und es ist eine Zeit fern der Idylle, wenn auch nicht ohne Augenblicke des Hochgefühls.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Produktinformation

  • Sondereinband: 176 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. März 1985)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342310385X
  • ISBN-13: 978-3423103855
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,9 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 432.242 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Bernhard, geboren am 9. Februar 1931, lebte in Ohlsdorf, Oberösterreich. 1951-54 Studium an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Salzburg und an der Hochschule für Musik in Wien. seit 1957 Schriftsteller. Er starb am 12. Februar 1989 in Gmünden.

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In seinen autobiografischen Schriften ("Die Ursache", "Der Keller", "Der Atem", "Die Kälte" und "Ein Kind") verarbeitete der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard seine Kindheit und Jugend. Diese Erinnerungen spiegeln seine furchtbaren Erlebnisse im nationalsozialistisch und katholisch geprägten Österreich wider.

Erschütternd und polemisch schildert er die frühen Verletzungen und das Eingesperrtsein in den verschiedenen Institutionen wie Schule, Internat, Erziehungslager, Krankenhaus und Sanatorium. Wer die Welt von Thomas Bernhard verstehen will, findet hier den Schlüssel. Kaum ein Text ist intimer und berührender als diese Erinnerungen. Alle fünf Bände erschienen Ende der 70er bzw. Anfang der 80er Jahre im Residenz Verlag Pölten und liegen nun aus Anlass des 90. Geburtstags von Thomas Bernhard als Taschenbuchausgaben im Deutschen Taschenbuch Verlag vor.

"Ein Kind" (1982) ist der Abschlussband dieser fünfteiligen Autobiografie, in dem sich der Autor der Rekonstruktion seiner frühesten Lebensjahre widmet. Seine Kindheit ist geprägt von den mütterlichen Anschuldigungen, dass er ein uneheliches Kind und ein Nichtsnutz sei. Die Mutter beschimpft zwar im Grunde den Vater, der sich ihr entzogen hat, doch ihre Zielscheibe ist immer wieder der Sohn.

Für den kleinen Thomas ist es keine glückliche Kindheit, es ist ein Leben an der Armutsgrenze, verbunden mit traumatischen Erlebnissen und häufigen Wohnortwechseln. Das Geschehen beginnt mit einem Fahrradsturz während der heimlichen Fahrt zu seiner Tante nach Salzburg auf dem Rad seines Vormundes. Aus Angst vor seiner Mutter geht er zu seinen Großeltern.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen traurig und manchmal idyllisch 17. November 2005
Von "votame"
Format:Sondereinband
"ein Kind" ist ein ideales Einsteigerbuch für Bernhardleser und überdies eine Hymne auf die Kinderzeit. Das ist sicherlich Bernhards Sprache zu verdanken, aber auch den je schmerzvoller desto detailierteren Beschreibungen. An einigen Stellen fühlt man sich in Innerhofers "Schöne Tage" versetzt, das ebenfalls in einen Zyklus gebettet ist. Der grösste Unterschied ist meines Erachtens die Lichtgestalt des Grossvater. Ungeachtet seines Sarkasmus und Menschenhasses, ist er für das uneheliche Kind das abgöttisch geliebte Vorbild.
Ein schönes und trauriges Buch, das mich sehr bewegt hat.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Serenus Zeitblom TOP 100 REZENSENT
Format:Sondereinband
"Ein Kind" - seine ersten dreizehn Jahre betitelt (Niclaas) Thomas Bernhard einfach mit diesen zwei Wörtern.

Erschienen ist das 160 Seiten starke Buch 1982, und es sollte Bernhards Jugenderinnerungen abschließen.
Die zeigen nicht unbedingt das, was man so schöne Kindheit nennen würde: Er wurde 1931 als nichteheliches Kind in Heerlen geboren. Folgt man dem Autor, so war das Verhältnis zur Mutter, gelinde gesagt, angeknackst mit ihrer Verzweiflung und Wut auch auf den Kleinen. Die Schule gar stellte für den begabten Thomas eine Tortur dar. Das Motiv des Scheiterns erscheint hier bereits deutlich.

"Mein Großvater griff sich an den Kopf und sagte: wie gut, daß es nicht Passau ist, daß ich Salzburg für dich bestimmt habe" - der letzte Satz der Erzählung weist auf den Lichtblick der Erzählung. Es ist der Großvater, der sich des Knaben annimmt - Danke ihm wohl auch dafür, dass Bernhard Schriftsteller wurde und "Ein Kind" abfasste.

Wegen Thomas Bernhards ganz eigentümlicher Sprachgewalt die fünf Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Roman
Format:Sondereinband
Dieses Buch ist wohl einer der besten autobiografischen Werke die ich je in Händen gehalten habe. Wer die Wortspiele Berhards mag der wird das Buch lieben. Keine leichte Kost, sicher, aber absolut wahrhaftig, absolut wahr. Wer Bernhard verstehen und begreifen will der sollte dieses Buch und alle anderen vier aus diesem Zyklus gelesen haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Berg und Talfahrt der Gefühle 24. Januar 2010
Von GODFATHER
Format:Sondereinband
Dieses Buch ist zwar nicht das erste, dass Thomas Bernhard geschrieben hat- Chronologisch jedoch als erstes zu lesen.
Der Autor beschreibt seine frühe Kindheit, dass von psychischen und physischen Misshandlungen geprägt ist, und von seinem Großvater, der ihn aus allen misslichen Lagen befreit und vor der bösen Welt, den Katholiken und den Lehrern beschützt.
Es wird bildhaft beschrieben, wie sich die Misshandlungen auf einen jungen Menschen auswirken können.
Eine wahre Berg und Talfahrt der Gefühle bietet Bernhard all jenen, die zwischen den Zeilen lesen wollen und können.
Keine leichte Lektüre für zwischendurch!
Man sollte sich schon auf das Buch einlassen, um es genießen zu können- zum immer wieder gerne lesen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen naja 18. Oktober 2013
Von Sonnenscheinchen TOP 500 REZENSENT
Format:Sondereinband
Ich konnte dem Buch nichts abgewinnen, irgendwie ist es total langweilig geschrieben. Habe ich dann weiterverschenkt.

P.S: Es kostet Zeit, bei Amazon Rezensionen zu verfassen. Es wäre schön, wenn ich ein Feedback erhalte. Vielen Dank!
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