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am 8. Oktober 2001
Da ist er nun, der achte Band der nunmehr 13-teiligen "Fortune de France"-Romanserie. Wieder begleiten wir unseren fiktiven Romanhelden, jetzt Pierre-Emmanuel de Siorac, bei seinen aristokratisch-politischen und amourösen Abenteuern im realen Frankreich des 17. Jahrhunderts. Als "Mäuschen" in den Gemächern von Ludwig XIII. und dem Kardinal Richelieu erlebt der Leser fast leibhaftig die Ereignisse um die Belagerung der Hugenotten von La Rochelle. Wir erfahren weltpolitische und auch nebensächliche, aber immer interessante Details französischer Geschichte und Lebensart. Erneut gelingt es Robert Merle, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Dialogstark, lebensnah gezeichnete Charaktere- manchmal ein bißchen zu detailversessen - spannend und humorvoll; dies alles garantiert eine faszinierende Lektüre, wie man sie von Merle kennt und erwartet. Und was bleibt am Ende des Buches?: Bestimmt wieder ein Jahr Wartezeit bis der Aufbau-Verlag den neunten Band veröffentlicht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. September 2008
Teil elf der "Fortune de France"-Serie und so langsam neigt sich die Geschichte von Robert Merle dem Ende zu. Zwei Bände habe ich jetzt nur noch zu lesen und dann habe ich es (leider)geschafft. Ich finde das ein wenig bedauerlich, denn bis jetzt hat mir diese Serie einfach unheimlich viel Spaß gemacht. Da die einzelnen Bücher auch nicht allzu dick sind (das dickste davon war der dritte Teil "Die gute Stadt Paris" mit ca. 700 Seiten; sonst liegen die Seitenzahlen bei durchschnittlich 400-500 Seiten) und alle interessant, informativ, witzig, realistisch und spannend sind, habe ich sie mit viel Freude und Spaß gelesen.

In diesem vorliegenden Band "Ein Kardinal vor La Rochelle" wird nun von der Belagerung dieser Stadt durch König Ludwig XIII. und Kardinal Richelieu geschildert, die am 04. August 1627 begann und am 27. Oktober 1628 endete. Wieder gelingt es dem Autor dies interessant, detailliert und unverblümt zu erzählen, so dass ich, obwohl ich über diesen Teil der französischen Geschichte am meisten von allen Büchern Bescheid wusste, mit Spannung den Verlauf der Belagerung folgte.

Pierre-Emmanuel hat selber erst Monate des Hungers hinter sich, da er (natürlich mit vielen anderen) von den mit den französischen Protestanten verbündeten Engländern auf der Insel Ré belagert wurde. Die Engländer (die unter dem Herzog Buckingham handelten) mussten dort erfolglos abziehen, und eben erst befreit, schließt sich Pierre-Emmanuel Ludwig XIII., bei dessen Belagerung von La Rochelle an und wird so vom Belagerten zu Belagerer. Unter Heinrich IV., Ludwigs Vater, der selbst ursprünglich Protestant war, kam es zum Edikt von Nantes, das den Hugenotten eine bedingte Religionsfreiheit zusicherte. Zentrum des neuen Glaubens war La Rochelle, eine reiche Handelsstadt, die an der Küste lag. Selber viele Jahre Opfer einer harten Verfolgung, drehten die Rochellaiser den Spieß um, vertrieben alle Katholiken aus ihren Mauern und wollten einen protestantischen Staat gründen. Dies bewog den König gegen die Rochellaiser vorzurücken, und er beabsichtigte die Stadt durch Belagerung auszuhungern. Da die Rebellen über das offene Meer von den Engländern mit Nahrungsmittel versorgt werden, fasst Kanzler Richelieu den undurchführbar scheinenden Plan, einen Deich durch das Meer zu bauen, um auch diesen Weg den Rochellaisern zu versperren. Durch das windige kalte Wetter an der Küste wird Ludwig krank und kehrt für einige Wochen nach Paris zurück. Dabei überlässt er erstmals die Macht dem Kardinal...

Unangemessen fand ich, dass die Herzogin von Rohan oftmals mit Frau Rohan angesprochen wurde. Diese Ansprache passte nicht zu einer Französin, in dieser Geschichte passte dass Frau nur zu Ulrike von Lichtenberg, da sie die einzige Deutsche in dieser Geschichte war. Diesen "Fehler" schreibe ich aber der Übersetzung zu und nicht dem Autor. Und Gott sei Dank blieb diese unpassende Ansprache einmalig bei Herzogin von Rohan, sonst wurden die Frauen natürlich mit Madame angesprochen.

Neben den politischen Begebenheiten, steht auch in diesem Band die fiktive Figur des Pierre-Emmanuel de Siorac als Ich-Erzähler mit seinen Leuten im Vordergrund. Dieser Part der Geschichte gefällt mir dann auch immer am besten, da wegen den sympathischen und humorvollen Charakteren, die Erzählung durch witzige Dialoge aufgelockert wird. Zwar werden Situationsbedingt manch liebgewordene Charaktere in den Hintergrund gestellt, da sie nicht ununterbrochen mit dem Hauptprotagonisten zusammen sind, dafür kommen dann aber neue hinzu, die ich dann genauso ins Herz schließe, da sie ihren "Vorgängern" sehr ähneln. Diesmal ist es der angehende Musketier Nicolas, der die Sympathien bei mir erwecken konnte, dafür musste aus den beiden letzten Bänden der mir lieb gewordene Saint-Claire weichen. Anders als man ihn kennt, ist auch in Merles Geschichte der Kardinal Richelieu ein sympathischer Charakter, was ich interessant fand. Empfehlenswert.
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am 14. August 2003
Es ist sicher nicht leicht sich einer historisch so schillernden und bedeutenden Person wie Kardinal Richelieu romanhaft zu nähern. Robert Merle mit seiner Liebe zur historisch exakten Wiedergabe und seinem Talent zur romanhaften Spannung hat diesen Spagat scheinbar spielend leicht geschafft! Das Interesse am gesamten Fortune-de-France-Zyklus wurde bei mir durch diesen weiteren Band nur noch gesteigert. Anhand der Erlebnisse des Pierre-Emanuelle de Siorac, die der Leser aus der anteilnehmenden Ich-Perspektive dargeboten erhält, erfährt man unendlich viel über eine verworrenene Epoche der französisch-englischen Geschichte - vor allem mit vielen reizvollen und historisch profunden Gegensätzen zum klassischen vor allem durch Alexandre Dumas Musketiere Romane geprägten Richelieu-Bild. Auch die Rollen Ludwig XIII. oder des Herzogs von Buckingham werden zunächst den interessierten Leser überraschen - und überzeugen. Man sollte sich diesen Band ebensowenig entgehen lassen, wie die anderen Bücher des Merle-Zyklus "Fortune-de-France"!
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am 6. Juni 2005
Nach 7 Bänden „Fortune de France" gelangte ich nun in den Besitz des Bandes „Ein Kardinal vor La Rochelle"
Richelieu, an anderem Ort zumindest als zwiespältig beschrieben, mitunter sogar als Rivale des Königshauses und Gegner alles Rechtschaffenen verrufen. Ich war echt gespannt.
Nun, abgesehen davon, dass hier das Bild eines klugen, aber ergebenen Dieners seines Herrschers entsteht, begegnet mir da unter anderem Folgendes:
„Im Gegensatz zu den Königlichen Musketieren, die sämtlich von Adel waren, waren es die Musketiere des Kardinals bei weitem nicht alle. Und anstatt Großmäuler und Prahlhänse zu sein wie die königlichen, glänzten sie durch Schweigen und Bescheidenheit. Sosehr sie also von den königlichen verachtet wurden, weil sie nicht durchweg Edelleute waren, nötigten sie diesen doch einen gewissen Respekt einzig aufgrund ihrer Verschwiegenheit ab. Im übrigen wurde von Musketier zu Musketier - ob sie dem König unterstanden oder dem Kardinal - niemals blankgezogen: Ein Duell galt als Kapitalverbrechen und wurde unverzüglich mit dem Tod beider beteiligter Parteien bestraft."
Oha, bin ich da bisher einem Märchenerzähler aufgesessen? Ich erinnere mich noch gut an die Kinofilme über die „Drei Musketiere", die doch hauptsächlich daraus bestanden, dass die Musketiere des Kardinals wegen irgendwelcher Ehrenhändel denen des Königs - und zwar insbesondere vieren davon - ans Leder wollten, und deshalb Duelle auf Leben und Tod ausgefochten wurden. Hat uns Alexandre Dumas da eine etwas andere Geschichte vorgegaukelt?
Die Geschichte von Robert Merle jedenfalls finde ich erheblich glaubwürdiger, und trotzdem nicht weniger spannend.
Schade, dass man Robert Merle für diese Nachhilfe - und seinen tollen Erzählstil - nicht mehr danken kann.
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"Ein Kardinal vor La Rochelle" ist der bereits 1999 in der französischen Originalausgabe unter dem Titel "La Gloire et les Périls" erschienene 11. Band des 13-teiligen französischen Nationalepos "Fortune de France". Er ist zugleich der fünfte Teil der Memoiren Pierre-Emanuels de Siorac. Die Handlung schließt sich unmittelbar an den vorangegangenen Teil "Lilie und Purpur" an.....
....und startet mit dem Belagerungsbeginn der hugenottischen Freistadt La Rochelle durch die Truppen des französischen Königs Ludwig XIII. am 4. August 1627.
Die Kontroverse zwischen den protestantischen Separationsbestrebungen und Konsolidierung der französischen Nation zu einer absolutistischen Monarchie bildet erneut den Hintergrund der Handlung, in der ihr Protagonist Pierre-Emanuel, Graf von Orbieu, von Ludwig XIII. und Kardinal Richelieu erneut mit diplomatischen Aufträgen beauftragt wird. Dazu gehören neben Krisenmanagement zwischen Kommandeuren im eigenen Lager auch heikle Vermittlungsmissionen bei den Kriegsgegnern. Darüber hinaus bahnt sich zwischen dem galanten, mittlerweile 30jährigen Pierre-Emanuel und der verwitweten Marquise de Brézolles eine ernsthafte Beziehung an, aus der mehr werden kann als seine bisherigen Romanzen und Amouren......
Der auch literarisch ansprechende Roman vermittelt dem Leser erneut zahlreiche historischer Details, wie das patriotische Opfer Kardinal Richelieus, der zur Finanzierung der Belagerung seinen eigenen Grundbesitz mit 1,2 Millionen Livres beliehen hat. Neben der Schilderung um die Auseinandersetzung König Ludwigs XIII. mit den französischen Erzbischöfen und Bischöfen zur finanziellen Unterstützung des Krieges gegen die Hugenotten und ihre britischen Verbündeten wird auch die Kontroverse um den ontologischen Gottesbeweis des vor La Rochelle anwesenden Philosophen René Descartes (dessen Postulat "Cogito ergo sum" lautete) geschildert. Auch die auf Anordnung Ludwigs XIII. erfolgte Aufstellung der Leibgarde des Kardinals und der aufgrund ihrer Rekrutierung (aus niederem Adel und Bürgerlichen) bestehende Gegensatz zu den (zum Großteil dem höheren Adel entstammenden) königlichen Musketieren findet Erwähnung. Dem damaligen Unterschied zwischen Reich und Staat wird durch die Beschreibung einer (bis heute festzustellenden) Diskrepanz zwischen aristokratischem Rang (Standesdünkel) und tatsächlicher Macht besonders Rechung getragen. Als sich der König aus gesundheitlichen Gründen im Februar 1628 nach Paris zurückzieht, überträgt er Kardinal Richelieu den militärischen Oberbefehl über das Belagerungsheer.......
Mit "Einem Kardinal vor La Rochelle" ist dem im Jahre 2004 im Alter von 96 Jahren verstorbenen Robert Merle nochmals eine äußerst sorgfältig recherchierte Fortsetzung seines Epos gelungen, die dem Leser erstmalig auch mittels einer Karte (La Rochelle mit Belagerungsring) die räumliche Dimension seiner Handlung eröffnet.
Der mit 5 Amazonsternen zu bewertende, spannende und niveauvolle Roman lässt den interessierten Leser die Veröffentlichung seiner Fortsetzung mit Spannung erwarten oder gleich zum bereits erschienen französischen Original "Fortune de France, tome 12 : Complots et Cabales" greifen.......
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am 30. Januar 2015
In unterhaltsamer, doch bis auf die erdachte Person des Titelhelden der histor. Wahrheit entsprechender Form wird der Kampf um La Rochelle geschildert. Die verschiedenen Interessen der Beteiligten - auch der Nachbarn Frankreichs - sind deutlich und nie langweilig dargestellt.
Ausgeschmuückt wird die Erzählung durch manche unterhaltsame Episode des Titelhelden, so ist die Lektüre nie langweilig
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am 16. November 2001
Es ist erstaunlich, wie Merle eine derartige (geschichtlich korrekte)Menge Fakten mit einer spannenden Handlung verbindet. Wie lange dauert es bis zur Fortsetzung?
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am 20. April 2013
Wer einmal mit der Romanserie begonnen hat, kann sich nur schwer davon los reissen. Die schreibweise war für mich anfangs etwas ungewohnt, da sich der Autor immer wieder an die Leserin/den Leser wendet.

Der Kardinal Richaleu muss ein ausserordentlicher Denker gewesen sein.
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am 16. April 2013
super Ware und super schnell, Ich Ware zum angegebenen Datum erhalten. Danke, es war alles einwandfrei gut vepackt. Bin sehr zufrieden
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am 18. April 2003
Dieses Buch begeisterte mich schon blos durch den Titel und entlich in meinen Händen las ich es auch in 5 Tagen zweimal. So kann es fesseln. Es zeigt Geschichte, Homor, Schicksale und Genie. So in einfachen Worten "Schön" zu lesen ist es. Eines der lehrreichsten und fesselsten Bücher in meiner kleinen Buchsammlung. Es sollte auf keinen Fall bei ihrer fehlen. Schlieslich ist für jeden was dabei. Liebesgeschichte und Historieroman in einem. Ich könnte ewig schreiben aber lesen sie selbst und lassen sie sich in die Welt des Grafen de Siorac verführen.
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