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Ein Künstler im Dritten Reich: Ernst Barlach 1933 - 1938
 
 
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Ein Künstler im Dritten Reich: Ernst Barlach 1933 - 1938 [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Peter Paret , Klaus Kochmann , Henning Köhler

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Außenseiter auf verlorenem Posten - Ernst Barlachs Kampf gegen Hitlers Kunstpolitik
In seinem Band"Ein Künstler im Dritten Reich. Ernst Barlach 1933 - 1938"schildert Peter Paret den Kampf Ernst Barlachs gegen die NS-Diktatur und stellt die Entwicklung der nationalsozialistischen Kunstpolitik dar, die für Hitler vor allem ein Mittel im Kampf gegen den Liberalismus der westeuropäischen Moderne war.Ernst Barlach ist der große Außenseiter im Aufbruch zur Moderne im 20. Jahrhundert. Lange wusste man nicht, wie man mit seinen Arbeiten umgehen sollte, und selbst prominente Nationalsozialisten waren in ihrer Haltung unentschieden. In den zwanziger Jahren notierte Joseph Goebbels in seinem Tagebuch, wie sehr ihn Barlachs Werk fasziniere, und in den ersten Jahren nach der Machtergreifung gab es Versuche, Barlach einer"nordischen Moderne"zuzusprechen und seine Kunst zu rehabilitieren. Aber es war der Radikalismus von Hitler, der den Ausschlag gab, dass auch Barlach als"Entarteter"verdammt wurde. Von da an kämpfte der Mecklenburger, dessen Arbeits- und Wohnhaus in Güstrow heute ein Museum ist, um sein Recht und damit zugleich auch für die Freiheit der modernen Kunst.
Peter Paret schildert die einzelnen Stationen dieses Kampfes, in dem der Künstler am Ende natürlich unterlag. Er stellt die Entstehungsgeschichte der nazistischen Kunstpolitik dar, skizziert die kulturpolitischen Instanzen des Naziregimes und erörtert die Versuche einzelner NS-Funktionäre, jene"nordische Moderne"zu proklamieren, der nicht nur Barlach, sondern auch Heckel, Schmidt-Rotluff und Nolde angehören sollten. All diese Versuche scheiterten am Ende jedoch an Hitlers Unduldsamkeit gegenüber dem"zersetzenden Modernismus"der liberalen, westeuropäischen Kultur. Am Ende galt allein die Kunst von Breker und Thorak als Richtlinie der deutschen Kunst, der Hitler mit dem"Haus der deutschen Kunst"in München ein eigenes Museum bauen ließ.

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