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Ein Köder für die Bestie [VHS]
 
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Ein Köder für die Bestie [VHS]

Gregory Peck , Robert Mitchum , J. Lee Thompson    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Gregory Peck, Robert Mitchum, Polly Bergen
  • Regisseur(e): J. Lee Thompson
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universal/Polygram
  • Erscheinungstermin: 1. April 2002
  • Spieldauer: 101 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004R6GZ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.942 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In diesem Thriller aus dem Jahre 1962 unter der Regie von J. Lee Thompson (Die Kanonen von Navarone), welcher Martin Scorseses schmerzlichem Remake aus dem Jahre 1991 überlegen ist, spielt Robert Mitchum einen finsteren ehemaligen Häftling, der gegenüber einem Rechtsanwalt (Gregory Peck) Hass verspürt, von dem er glaubt, dass er für seine Haftstrafe verantwortlich ist. Als erkennbar wird, dass Mitchums Plan darin besteht, Pecks Familie Schaden zuzufügen, beginnt ein faszinierendes Spiel aus widersprüchlicher Ethik und Moral.

Während die aktuellere Fassung in ihrer expliziten Darstellung gefangen zu sein scheint, erreicht Thompsons Film durch einen sparsameren und deutlicheren Einsatz von Gewalt wesentlich mehr. Dies resultiert in einer präziseren Charakterstudie, die manchmal in Bezug auf die Schuldfrage an Werke von Hitchcock erinnert. --Tom Keogh

Kurzbeschreibung

"Als Max Cady (Robert Mitchum) nach 8 Jahren aus dem Zuchthaus in Baltimore entlassen wird, hat er nur einen Gedanken: Rache zu nehmen an Sam Bowden (Gregory Peck), dem Anwalt, der ihn damals hinter Gitter gebracht hat. Jetzt, 8 Jahre später, beginnt für Sam Bowden, seine Frau Peggy und seine Tochter Nancy ein Alptraum, als Cady die Familie aufstöbert, um alsbald sein teuflisches Spiel zu treiben. Wie ein Tier belauert er die Bowden's, immer auf dem Sprung und doch nicht zu fassen. Zu allem bereit, entschließt sicht Sam Bowden, Cady am Cape Fear eine Falle zu stellen. Der Köder für die Bestie: Seine eigene Familie...."

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ja, die gute, alte Zeit! 13. März 2011
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:DVD
"Ein Köder für die Bestie" - wer kommt denn bloß immer auf so was? Schon gar, wo mit "Cape Fear" ein so wundervoll prägnanter und hintergründiger Original-Titel vorliegt. Immerhin - beim Remake hat man es dann besser gemacht. Um es gleich deutlich zu sagen: Nicht nur das.

J. Lee Thompson drehte sein in jeder Hinsicht schwarz/weißes Original 1962, also in einer Zeit, in der (nicht nur) in den USA noch alle an das Gute glaubten, selbst wenn sie das Böse taten. Da war es eben noch undenkbar, dass ein bedrohlicher Exsträfling gute Gründe für seine Rache hatte. Lieber ließ man den Zuschauer rätseln, woher denn nun eigentlich der Zorn kommt.

Denn das, was man erfährt, erklärt nicht, worin die Motivation für den Kriegszug eigentlich bestehen soll. Davon, dass Mc Cady (Robert Mitchum, 45) für eine brutale Gewalttat verurteilt worden war? Dafür, dass ein Zeuge einem Opfer zur Hilfe gekommen war? Dass ein Rechtsanwalt (Gregory Peck, 46) vor Gericht eine Zeugenaussage macht? All das reicht ja wohl kaum aus als.

Ich will damit nicht fortfahren - wer weitere Beispiele für ein verkorkstes Drehbuch sammeln möchte, muss sich einfach nur das Scorsese-Remake anschauen und dreimal raten, warum dort die Dinge verändert worden sind. Man kommt dann schnell drauf, dass dies geschah, weil sie bei J. Lee Thompson einfach nicht gestimmt haben. Das übelste Beispiel dafür ist der Schluss, der hier selbstredend nicht verraten wird...

Dazwischen herrscht gepflegte Langeweile - zumindest für Menschen, die nicht mehr im Kino laut aufschreien, wenn ein Hund vergiftet wird. Von einer Eskalation, die in einer solchen Rache-Story eigentlich dazugehört wie die zunehmende Panik der Opfer, ist nicht viel zu bemerken. Mitchum und Peck überbieten sich gegenseitig im Vor-Sich-Hertragen unbewegter Mienen. Und die sogenannte Action sieht im Vergleich zum Remake aus wie Laienschauspiel.

Selten sind die Kritiker so einig - warum verleihen manche der alten Version aber immer noch gute Noten? Man wird das Gefühl nicht los, dass manchen Leuten der alte Film gerade deswegen gut gefiel, weil er so extrem schwarz/weiß zeichnet. Ob es zu den Persönlichkeiten und Entwicklungen passt oder nicht, spielt keine Rolle, Hauptsache, die Welt ist in Ordnung und überschaubar.

Der einzige Grund, warum man sich tatsächlich den alten Film anschauen sollte, ist der, den verblüffenden Vergleich zum Remake zu ziehen. Ein solcher Vergleich ist wirklich interessant, denn normalerweise haben sowohl das Original als auch das Remake ihre Qualitäten; nur selten ist ein Remake überhaupt deutlich besser - meistens geht es eher um Märkte als um Verbesserungen.

Aber: Keine Regel ohne Ausnahmen. Das haben wohl auch Mitchum und Peck so gesehen, die im Remake in kleineren Rollen aufgetreten sind. Ich möchte aber nicht so weit gehen wie "Halliwell's Film Guide", der Thompsons Original als "mäßig spannendes B-Film-Stück" abklassifiziert; "B-Film" wäre meines Erachtens bei dem betagten Werk überzogen, man muss ihm die Zeit zugute halten. Zu Recht aber ist der alte Streifen nicht einmal in die Nähe von Preisen gekommen.

Wer sich einen Kauf der DVD überlegt, sollte sich auch die Doppel-DVD mal ansehen, bei der beide Filmversionen zur Verfügung stehen. Außerdem enthält diese Version ein exquisites Making-Of. Qualitätsfreunde und Sammler werden wohl auf die Blu-ray warten, die wohl angesichts der kürzlich erfolgten HD-Ausstrahlungen im TV nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen wird. Die Bildqualität des HD-Transfers ist außerordentlich gut, der Ton kommt in Dialogen klar und verständlich, allerdings mit leisem Hintergrundrauschen und gelegentlich knisternden Störungen. Musik ist, wie in alten Filmen üblich, oft deutlich verzerrt und übersteuert.

Im Original 105 Minuten, Format 1,85:1 auf 35 mm Film, S/W, Mono (IMDB)

film-jury 2* A0539 8.7.2011eg 10A Genre: Thriller
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
Zwar hört man immer wieder davon, daß das Remake von Scorsese besser sei, aber ich bezweifle, daß die Kritiker dieses Original tatsächlich gesehen haben. In der neuen Fassung ist Robert de Niros phantastische Darstellung das Zentrum, während die restlichen Schauspieler bis auf die Neuentdeckung Juliette Lewis verblassen. Die Bedrohung des trauten Familienglücks wird im Original jedoch stärker betont, eben weil sie nicht eindeutig gezeigt wird, es ist vielmehr das Unheimliche, das hinter dem Busch auf sein Opfer wartet. Auch hier ist natürlich die Rolle des Cady die wesentlich dankbarere, doch Robert Mitchum ist als Bösewicht einfach nicht zu übertreffen. Mit seiner stoischen Spielweise mit viel Understatement gelingt es ihm, das Böse in Menschengestalt zu verkörpern, ohne auf wilde Gestik und Mimik angewiesen zu sein. Wenn er seinen breiten Körper in seinen unverwechselbaren Gang setzt, denkt man schon an eine dunkle Gewitterwolke, die jederzeit ausbrechen kann. Allein sein arrogant-verächtlicher Blick in der Szene im Stiegenhaus, als die eine Sekretärin ihre Papiere verliert, verrät mehr über Cadys Charakter als tausend Worte. Schade, daß er außer in "Night of the Hunter" nie wirklich einen finsteren Charakter verkörpern durfte.
Dagegen ist Robert DeNiros Spiel zwar unglaublich intensiv und so denkwürdig, daß man noch nach Jahren die einzelnen Szenen plastisch vor Augen hat, aber die Elemente der Angst und der Bedrohung werden durch den unvermeidlichen Schuß Humor in seiner Darstellung nicht so betont, daß der Zuschauer tatsächlich das Gefühl hat, er wäre selber in Gefahr.
Alles in allem ist keiner der beiden Filme besser als der andere, sonder seltene Beispiele dafür, daß Original und Remake jedes für sich sehenswerte Filme sind.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
gorgo 23. Februar 2011
Format:DVD
Genialer Thriller; einer der besten Filme von J.Lee Thompson("Die Kanonen von Navarone").
Die Rollen sind mit Gregory Peck als Blässling-Anwalt Sam Burden und Bob Mitchum als fast schon übernatürlicher
Gewalt-und Sexualverbrecher kongenial besetzt und Hitchcocks Stammkomponist Bernard Herrmann tut das Übrige dazu,
einen hervorragenden Krimi abzuliefern. Allein das Finale kann jedem Horrorfilm Konkurrenz machen!
Scorseses Remake fällt dagegen stark ab; Nick Nolte verkauft sich unter seinem Wert und di Niro übertreibt schamlos.
Sorry Kids, aber gegen die Originalbesetzung und den Spannungsaufbau stinkt keiner an. In einer Nebenrolle, damals
noch mit Haarkrantz, als zwielichtiger Privatdetektiv Telly Savalas alias Kojak(Nachts sind alle Glatzen kahl) aus
"Einsatz in Manhattan".
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