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Ein Käfer im Ameisenhaufen [Broschiert]

Arkadi Strugatzki , Boris Strugatzki
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Suhrkamp Verlag KG (Dezember 1991)
  • ISBN-10: 3518376608
  • ISBN-13: 978-3518376607
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 940.181 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Lew Abalkin gehört zu den »Progressoren«, die auf fremden Planeten unauffällig Hilfestellung leisten sollen. Warum verhält er sich so merkwürdig, ist er zum Sonderling geworden? Was treibt ihn ins Museum für Außerirdische Kulturen? Maxim Kammerer, ein anderer Progressor, erhält den Auftrag, sich um Abalkin zu kümmern, und sein zunächst als Routine erscheinender Auftrag führt ihn auf die Spur eines gewaltigen Rätsels. Der Roman ist zugleich ein spannendes Kriminalrätsel und eine kulturelle Parabel von beträchtlicher Kraft.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Verfolgungswahn der Menschheit 6. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Im fiktiven Kosmos der Gebrüder Strugatzki existiert eine Superzivilisation namens "Wanderer". Die Menschheit kann das Wesen der Wanderer nicht erfassen: Sind sie gut oder böse? Aggressiv oder gutmütig? Die Kommission für Kontrolle 2 (KomKon 2) der Erde beschäftigt sich mich einer möglichen Infiltration der Menschheit durch die Wanderer. Maxim Kammerer ist Mitarbeiter der KomKon2 und Held vieler Romane der Strugatzkis. Er erhält den Auftrag das seltsame Verhalten von Progressor Abalkin zu untersuchen und stösst dabei auf erscheckende Geheimnisse, die möglicherweise zum Untergang der Menschheit führen könnten. Abalkin gehört zu der Gruppe der "Findelkinder", denen es strengstens untersagt ist, auf die Erde zurückzukehren. Trotzdem taucht er plötzlich auf und interessiert sich für Ausstellungsstücke im Museum für ausserirdische Kulturen. Kammerer muss entdecken, dass seine Vorgesetzten mehr wissen, als sie zugeben und er einem Rätsel mit ungeahnten Konsequenzen auf der Spur ist... In guter, alter Strugatzki-Manier wird die Zukunft aus der Sicht der handelnden Personen erzählt: Welche Motivation treibt sie, welche Gefühle besitzen sie, welche Gedanken schwirren in ihren Köpfen umher und - aus der Sicht der Menschheit - wie sieht das mit ausserirdischen Kulturen aus? Kann die Menschheit jemals eine ausserirdische Kultur verstehen? Das Buch kann und will auf diese letzte Frage natürlich keine Antwort geben. Fazit: ein absolutes Muss für jeden SciFi-Leser. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die russischen "X-Akten" 9. März 2006
Format:Broschiert
Das Buch ist Teil 2 einer lockeren Trilogie, d.h. jedes Werk ist gleichzeitig auch eigenständig,obwohl Personen und Handlungsorte in den Teilen ähnlich oder gleich sind. Die Trilogie spielt als solche im "Universum der Wanderer", einer übergeordneten geheimnissvollen Superintelligenz deren Machenschaften und Absichten weitgehend im Dunkeln bleiben. Es werden Artefakte, Maschinen und Auswirkungen (sozialer und ökologischer Art)auf vielen Planeten entdeckt und ein weitgespanntes Rätselraten beginnt. Die Person Maxim Kammerer begleitet den Leser durch alle 3 Bände. Er ist/war Progressor der KomKon 2 (Kommission für Kontakte/Kommission für Kontrolle), wobei "Progressor" soetwas wie Agent,Beobachter und Analyst bedeutet. Im vorliegenden Buch "Der Käfer im Ameisenhaufen" bekommt Kammerer den Auftrag den Progressor Lew Albakin auf der Erde ausfindig zu machen, wo er sich nach längerem ausserplanetaren Aufenthalt unerlaubt verborgen hält und in seltsamer Weise mit Freunden und Lehrern Kontakt aufnimmt. Es beginnt eine zunehmend spannende und rätselhafte Detektivgeschichte mit einem überraschenden Finale, wo eine interessante und vielschichtige Erklärung stattfindet, die den Leser aber auf der letzten Seite dennoch leicht enttäuscht weil man, ich greife hier bewusst voraus, sich zu sehr wünscht zu erfahren,was wohl passiert wäre, wenn dieser ominöse "Zünder" zum Einsatz gekommen wäre. Das Buch erinnert, obwohl natürlich viel früher geschrieben, an die Fernsehserie-Serie "Akte X", sowohl was die Aura des Geheimnisvollen,der Verschwörung angeht, sowie das Grundthema selbst - die Spurenfindung ausserirdischer Einflüsse. Das Buch ist spannend, zum Schluss hin sogar richtig Thrillermässig und gehört zu den besseren Werken der Autorenbrüder. Lesenswert!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen interessant, spannend und phantastisch 18. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Der Science-Fiction-Roman Ein Käfer im Ameisenhaufen der Brüder Strugatzki ist der zweite Teil der Maxim-Kammerer-Triologie und knüpft lose an den ersten Band „Die bewohnte Insel" an. Maxim Kammerer ist ein Agent der Kommission für Kontrolle. Diese Kommission wacht über die Sicherheit der Erde und hat gewöhnlich mit Erfindungen und Experimenten zu tun, die für die Erde gefährlich werden können. Doch diesmal hat er einen ungewöhnlichen Auftrag, er soll den Progressor Lew Abalkin finden, der sich auf der Erde verborgen hält. (Ein Progressor ist ein irdischer Agent, der auf anderen Planenten arbeitet.) Er kennt weder die Gründe für das Verhalten des Progressors, noch die seines eigenen Vorgesetzten (der den Suchauftrag erteilte). Bei seiner Suche gewinnt er ein bruchstückhaftes Bild vom Leben und der Persönlichkeit des Gesuchten. Als er endlich die volle Wahrheit erfährt ist es schon fast zu spät... Der Roman ist wie ein Detektivroman aufgebaut, so dass die Spannung bis zu letzt erhalten bleibt. Durch das Material was Maxim Kammerer über Lew Albakin erhält, erlebt man nicht nur die Suche nach Albakin, sondern auch die Arbeit Albakins, d.h. seine früheren Abenteuer bei der Erkundung des Planeten Esperanza. Man liest also zwei „Romane" Aufeinmahl. In diesem Roman geht es nicht nur um das reine Abenteuer, es geht auch um das Wesen der Menschen, ihrem Verhältnis zu Nichtirdischem und um menschlich-ethische Werte. Wer Science Fiction lesen möchte, die nicht nur auf Spinnerei basiert, sondern realitätsbezogen ist (sofern man das von Zukunftsliteratur überhaupt sagen kann) ist mit diesem Buch gut beraten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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