Pressestimmen
Boves unvergleichlicher Sinn für die Metamorphosen des Gemüts findet in Albert Guittard seinen idealen Helden. (...) Und obwohl in diesem Buch ein Unmut des Herzens herrscht, der den Dingen ihren Glanz nimmt und den Horizont verdüstert, liest sich dieser atemlose Dialog eines Mannes mit sich selbst bemerkenswert aufregend.
Kurzbeschreibung
Ins sonnenbeschienene Nizza hat sich Albert Guittard zurückgezogen, um die Freuden des Ruhestands, die Liebe und die Künste, zu genießen. Eines nur steht ihm im Wege: er selbst.
Als eine Art Woody Allen der späten 20er Jahre, als stets unzufriedener Neurotiker nämlich, ist er an den Stätten des gepflegten Müßiggangs durchaus nicht in seinem Element. Schnell wird ihm denn auch das gesellschaftliche Parkett galanter Causerie und amouröser Unverbindlichkeiten zur gefährlichen Rutschbahn.
Im verzweifelten Bemühen um leichtfüßige Souveränität schlittert Guittard von peinlicher zu noch peinlicherer Situation und verwickelt dabei einen Reigen angebeteter - und austauschbarer - Damen in einen wilden Eiertanz.
Mit erzählerischer Raffinesse und »unvergleichlichem Sinn für die Metamorphosen des Gemüts« (Süddeutsche Zeitung) zeichnet Emmanuel Bove das Bild eines an grotesker Fehleinschätzung seiner selbst leidenden Mannes. Der von Peter Handke für Deutschland wiederentdeckte Autor schreibt damit eine Geschichte, so modern und vergnüglich wie eben die Kunst- und Kultfigur Woody Allan: die Geschichte des neurotischen Leidens an der Welt.
Der Verlag über das Buch
»Boves unvergleichlicher Sinn für die Metamorphosen des Gemüts findet in Albert Guittard seinen idealen Helden. (...) Und obwohl in diesem Buch ein Unmut des Herzens herrscht, der den Dingen ihren Glanz nimmt und den Horizont verdüstert, liest sich dieser atemlose Dialog eines Mannes mit sich selbst bemerkenswert aufregend.« Michael Althen in Süddeutsche Zeitung
Über den Autor
Emmanuel Bove wurde 1898 in Paris geboren. Der Sohn eines russischen Vaters und einer luxemburgischen Mutter verbrachte eine unruhige Jugend, unter anderem in Genf, Southend on Sea, Paris, Marseille und Tulln bei Wien, und hielt sich mit einer Reihe verschiedener Berufe über Wasser. Sein erster Roman »Mes Amis« (1924) machte Bove in weiten Kreisen bekannt. 1926 suchte Rilke die Bekannschaft des von ihm bewunderten, jungen Autors. Bove ist Autor von mehr als zwanzig Romanen und zahlreichen Erzählungen. Er starb 1945 in Paris.