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Ein Jahr Hölle: So besiegte ich den Krebs Taschenbuch – 21. Januar 2003


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 207 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag); Auflage: 4 (21. Januar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404614909
  • ISBN-13: 978-3404614905
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 273.883 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Barbara Guenther am 9. Dezember 2002
Format: Taschenbuch
Habe meinen Mann durch Hodenkrebs (er war 26) nach der ersten Chemobehandlung verloren. Hätte ich damals das Buch von Michael Lesch gekannt, hätte ich gewusst, wie ich damit umgehen soll bzw. wie wir schon bei Bekanntwerden der Krankheit damit umgehen sollen. Michael Lesch schreibt sehr deutlich, wie es ihm während seiner Behandlung ergangen ist. Positiv für ihn war natürlich, dass ihm seine damalige Freundin Christina (jetzt seine Ehefrau) immer zur Seite gestanden hat.
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Volkmar Weiss am 3. November 2002
Format: Taschenbuch
Vor 28 Jahren ist weltweit der erste Patient mit einem Hodgkin-Lymphom (Lymphogranulomatose) durch eine Chemotherapie geheilt worden. Bis dahin war diese Diagnose ein Todesurteil. Auch heute noch gibt es bei dieser Diagnose bei den schnellen Formen der Krankheit meist nur zwei Möglichkeiten: Vollremission durch Chemotherapie oder rasches Sterben. Die wenigsten Patienten, die mit dieser Diagnose konfrontiert werden, wissen aber am Anfang, daß je rascher und todesdrohend sich diese Form des Krebses im Lymphsystem ausbreitet, desto verwundbarer diese sich rasch teilenden Zellen für eine harte und entschlossene Chemotherapie sind. Die Heilungschance liegt heute bereits bei etwa 97%! Demzufolge vermehren sich die Berichte von Überlebenden. Wer selbst, wie der Rezensent auch, durch dieses Fegefeuer gehen mußte, weiß, daß man in den ersten Tagen nach der Diagnose und in den harten Tagen der Chemotherapie nach derartigen Überlebensberichten förmlich lechzt. Sie zu lesen, hat deshalb seinen Sinn. Lesches Bericht ist für die eher Hartgesottenen, also für Personen, dich sich gern Schwarzeneggers „Terminator" ansehen. Wer die feinfühligere Variante liebt, der sollte besser Cornelia Römer lesen. Und wer gar Rückfälle der Krankheit erlebt und wegstecken muß, für den ist Michaels Lohmanns Bericht die beste Alternative. Unübertroffen natürlich Lance Armstrong, der wie Lesch auch, denen, die eine Hochdosis-Chemotherapie überlebt haben, nicht nur Hoffnung auf ein Weiterleben macht, sondern auch Hoffnung auf das Wiedererlangen der früheren körperlichen Leistungsfähigkeit.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lucia am 4. August 2003
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich (17 Jahre)habe letztes Jahr, auch den kampf gegen diese Krankheit gewonnen. Deshalb finde ich es interessant, wie andere diese zeit überwunden haben, um den Hodskin zu besiegen. Dieses Buch sollte man lesen, wenn man selbst diese Krankheit hatte/oder hat. Um zu sehen das jeder es anders erlebt,und um wieder Mut zu haben.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. Juli 2002
Format: Taschenbuch
Das Buch von Michael Lesch liest sich sehr schnell und sehr "nahe" - als wenn er einem in wörtlicher Rede seine Geschichte erzählt. Noch während der Dreharbeiten zu einer Fernsehserie kommt er ins Krankenhaus und wird mit der Diagnose "Lymphdrüsenkrebs" konfrontiert. Interessant sind die Tagebucheintragungen seiner Frau , die er in seine Eigene Handlung mit einbindet, um "die Angehörigen Seite" zu beleuchten. Die "Hölle" durch die er während seiner Behandlung geht, wird nur angerissen, kann ich aber nicht nachvollziehen, da er mit markigen Sprüchen wie "reiss Dich zusammen, Michael, wenn Du überleben willst musst Du da jetzt durch" zwar die nötige Energie zur Bewältigung aufbringt, aber nicht wirklich an seinem Innenleben und seinen Gedanken teilhaben lässt - und dem Leser keinerlei Ideen für eigene Krankheitsbewältigung an die Hand geben. Formulierungen wie "meine Mundschleimhaut explodierte" vermittelt ein fehlerhaftes Bild der medizinischen Vorgänge und lässt eine Krebstherapie wie eine Vorabendserie erscheinen (der Fahnder lässt grüssen?). Sehr schön dagegen beschrieben ist seine hoffnungsvolle Vorbereitung auf ein Golfturnier und die lange verschobene Hochzeit. Insgesamt nicht sehr hilfreich, aber durch die Perspektive "Krebs beim Mann" lesenswert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von carmen.1978 am 8. September 2003
Format: Taschenbuch
Michael Lesch beschreibt in seinem Buch ganz offen und teilweise auch schonungslos seine chaotische Gefühlsweg- angefangen bei der Hoffnung, bis hin zu Schmerz, Wut über sein Schicksal und sein Leben, die Schmerzen, die er spürt, die Hoffnungslosigkeit, die in manchmal übermannt... ich weiß nicht wie oft ich das Buch schon gelesen habe. Man kann sich richtig in ihn hineinversetzen und wünscht sich immer mehr, nie in solch eine Lage zu kommen. Das stärkt die Freude am Leben ungemein...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eva H am 19. August 2010
Format: Taschenbuch
Ich bin selbst Morbus Hodgkin Betroffene und muss sagen, dass mich das Buch von Miachel Lesch ganz und gar nicht anspricht. Seine Art zu schreiben bringt mich ihm nicht näher. Mir fehlen oft essentielle Informationen, außerdem wirkt seinen teils aggressive Sichtweise nicht unbedingt förderlich.
Zur positiven Krankheitsverarbeitung sollte man meiner Meinung nach andere Bücher lesen. Dieses kann ich absolut nicht empfehlen. Allein der reißerische Titel übertreibt maßlos. Um eine andere Rezensentin hier zu zitieren:
"Zudem aufgrund seiner geringen (männlichen?) Leidens-Belastbarkeit eher angsteinflössend als mutmachend."
Für mich persönlich eher ein Buch, dass mich wütend gemacht hat, alsdass es mir geholfen hätte.
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