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Dieser Film gehört ganz Jean Gabin, während Louis de Funes eher in den Hintergrund rückt, auch wenn er ein paar Gelegenheiten hat, seinen Manierismen zu frönen. Die Geschichte um den Spieler, der um keinen Trick verlegen ist, um das Geld weiterhin sprudeln zu lassen, ist amüsant und lebt vor allem auch von Gabins Leinwandpräsenz. Der "französische Spencer Tracy" ist allen Tricksereien zum Trotz ein liebenswürdiger Kerl und noch dazu von Fortuna wenig begünstigt. Die gemeinsamen Szenen mit de Funes gehören zum Besten des Films (obschon der spätere "Balduin, das Nachtgespenst" noch humoriger ist). Fazit: Schönes Zusammenspiel von Gabin und de Funes
Moviemans Kommentar zur DVD: In der Gesamtwertung reicht es für Durchschnitt leider nicht mehr, allerdings muss man konstatieren, dass das Bild durchaus gut ist und der Ton innerhalb seiner Grenzen funktioniert.
Bild: Das detailreiche Bild (00:14:53; Schreibtisch) kann mit ausgewogenem Kontrast überzeugen. Nur ganz selten hat man das Gefühl, dass bei hellen Flächen eine stärkere Nuancierung nett gewesen wäre (Gabins Gesicht bei 00:45:57), aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es hier mit hohem Schwarzwert eine differenzierte Darstellung gibt, die auch bis in den tiefen Hintergrund hineinreicht. Rauschen ist im marginalen Bereich vorhanden und nicht weiter erwähnenswert. Die Kompression ist größtenteils gut. Dazu kommt eine saubere Vorlage, die hin und wieder ein vereinzeltes Dropout aufweist, ansonsten aber sehr schön erhalten ist.
Ton: Der Ton liegt im originalen monauralen Format vor. Sowohl die deutsche als auch die französische Spur sind gut erhalten, wobei das Original im Vergleich ein wenig dumpfer wirkt, wohingegen die Synchro etwas mehr Frische ausstrahlt. Allerdings gefällt bei der Synchronisation nicht, dass Louis de Funes nicht seinen üblichen Sprecher hat, weswegen man dann doch lieber wieder das Original anhört.
Extras: Als Extra gibt es nur den Trailer des Films. --movieman.de
Produktbeschreibungen
Um die Finanzen des Kavallerie-Oberst a.D. steht es nicht zum Besten - doch um zumindest nach Außen hin den schönen Schein zu wahren, fordert der passionierte Pferdekenner sein Glück auf der Rennbahn heraus.
Täglich studiert er die Renntipps und Rennergebnisse in der Tagespresse, berät anschließend telefonisch auch rennbegeisterte Freunde und Bekannte, um sich schließlich auf den Rennplatz zu begeben. Mit dabei ist auch immer sein Freund Lucien, der mit dem selbsternannten Experten Richard gemeinsame Sache macht. Denn um ohne einen einzigen Franc in der Tasche das große Geld zu machen, bedarf es eines ausgefeilten Systems und eines Komplizen! Für jeden "Kunden" gibt es einen anderen Tipp - gewinnt das Pferd tatsächlich, geben die meisten von ihnen aus Dankbarkeit einen Teil davon ab, verliert das Pferd, hat der Major schon den nächsten todsicheren Tipp. Das große Geld ist bisher allerdings ausgeblieben ...
Die Lage spitzt sich weiter zu, als Richard zufällig seiner Jugendliebe Maud wieder begegnet. Sie lebt inzwischen mit ihrem Mann, einem reichen Amerikaner, in New York und ist nun für kurze Zeit nach Paris zurück gekehrt, um sich mit der neuesten Mode einzudecken. Es versteht sich von selbst, dass Richard seine große Liebe zu einem opulenten Abendessen einladen möchte - doch das ist auf Grund seiner prekären finanziellen Lage nur mittels eines ungedeckten Schecks möglich. Richard und Maud verleben einen phantastischen Abend, genießen ein exzellentes Dinner und schwelgen in glücklichen Erinnerungen.
Am darauf folgenden Tag wird Richard schlagartig klar, dass es nun allerhöchste Zeit für seinen großen Gewinn auf