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Ein Held seiner Zeit: Die Bekenntnisse des Kornél Esti Taschenbuch – 1. Dezember 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: rororo (1. Dezember 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499241110
  • ISBN-13: 978-3499241116
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2,2 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 122.450 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Der eleganteste aller ungarischen Schriftsteller, Sandor Márais großer Meister. (Péter Esterházy)

Kornél Esti ist das, was man einen Schlawiner nennt. Ein Bonvivant, der die Wahrheit jederzeit für eine gute Geschichte opfern würde. Seine ,Bekenntnisse' sind witzig und geistreich, aber nicht unbedingt glaubwürdig. Esti, ein Alter Ego seines Autors Kosztolányi, streift durch das Budapest der dreißiger Jahre und erzählt Kaffeehausgeschichten, die von mageren Bohemiens und traurigen Straßenmädchen handeln, von teuren Hotels und trostlosen Witwen. Was in diesen Episoden aufscheint, wirkt heute wie der letzte Walzer einer verlorenen Epoche. Kosztolányi hat dieser Zeit eine ironische und elegante Liebeserklärung gemacht. (Kultur-SPIEGEL)

Kornél Esti ist ein Tausendsassa. Ein Bürgerschreck, der seinen Lebensretter kurzerhand in die Donau stößt, als der sich an ihn hängt. Kornél Esti ist das schillernde Geschöpf des ungarischen Lyrikers und Romanciers Deszö Kostolányi, eines Königs der Nacht und Kaffeehaus-Regenten, der in diesem Roman das elegante Budapest der Jahrhundertwende und der Zwischenkriegszeit durchwandert. (Literaturen)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Deszsö Kosztolanyi (1885-1936) gilt als großer Erneuerer der ungarischen Literatur im 20. Jahrhundert. In allen Gattungen bewandert, schuf er bedeutende Lyrik, Romane, Novellen und Essays. Neben Shakespeare und Oscar Wilde hat er auch Heine, Hölderlin und Rilke ins Ungarische übersetzt.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Gonsch am 29. März 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Erst Ende 2004 erschien in deutscher Erstübersetzung des Gesamtwerks der bereits 1933 publizierte Klassiker „Ein Held seiner Zeit - Die Bekenntnisse des Kornél Esti" von Deszö Kosztolányi, einem der meistgelesenen Autoren Transleithaniens - dem Land jenseits der Leitha im heutigen Ungarn - des vorigen Jahrhunderts.
Mit dieser Ausgabe hat der Verlag eine wahre Hommage an Deszö Kosztolányi abgedruckt, an den eleganten Schriftsteller, den großen Lehrmeister von Sandor Marai und einer der prägendsten Gestalten der ungarischen Literatur.
In 18 Kapiteln streift der Bohémien und Lebemann Esti durch das Europa zwischen den beiden Weltkriegen, im Besonderen aber durch die elegante, anmutige ungarische Hauptstadt Budapest mit ihren beiden grundverschiedenen Stadtteilen Ofen und Pest. Es ist eine Welt, die längst vorüber gegangen ist, gleich Stefan Zweigs „Die Welt von Gestern", einer Welt der Lebemänner und der zumeist liebenswerten Strolche, einer Welt, in der uns das untergegangene Zeitalter der Donau-Monarchie ständig grüßt. Dieses Werk sprüht geradezu vor Kreativität und Esprit.
In Kornél Esti - dem Wandlungsfähigen, dem Unberechenbaren, dem Bürgerschreck, dem Großzügigen - kristallisiert sich der Typus Mensch heraus, den der brave und angepasste Autor - zu feige, um selbst gegen gesellschaftlichen Konventionen zu verstoßen - nur zu erträumen wagte. Dieses knallharte, liebenswerte Gegenstück zum Autor ist ein gelungenes Portrait gesellschaftlichen unangepasst Seins und strotzt vor erfrischender Unkonventionalität.
Empfehlenswert ist diese Werk nicht nur für Leserinnen und Leser, die mit Artur Schnitzler, Stefan Zweig, Eugen Roth, Robert Musil oder Alfred Polgar etwas anzufangen wissen, sondern auch für alle die sich für Originalität und Einzigartigkeit begeistern können.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. Juli 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Seit Ungarn anno 1999 Gastland der Frankfurter Buchmesse war, entdeckt auch die deutschsprachige Leserschaft zunehmend die Perlen der ungarischen Belletristik (darunter Sándor Márai, Antal Szerb, ...). Dezsö Kosztolányis "Ein Held seiner Zeit" versammelt überaus abwechslungsreiche Kurzgeschichten, die ein fiktiver Doppelgänger des Autors erlebt und erzählt. Witz, Weisheit und Wirklichkeit einer versunkenen Epoche, ohne zähneknirschende Nostalgie - herrlich zu lesen (nicht nur, aber besonders für Menschen, die sich dem Literatendasein in der einen oder anderen Weise verbunden fühlen).
Wer Lust an absurden Situationen und eleganter Sprache hat, wird Gefallen an diesem Buch finden.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kundenrezensionen TOP 500 REZENSENT am 26. Dezember 2004
Format: Gebundene Ausgabe
So schreibt Peter Esterhazy, selbst kein Unbekannter des Genres, in seinem Nachwort von Kosztolanyis "Ein Held unserer Zeit". Nach Sandor Marai und Antal Szerb taucht mit Kosztolanyi ein weiterer ungarischer Schriftsteller mit einem Meisterwerk aus der Versenkung auf.
Im Prinzip ist das Buch eine lose Aneinanderreihung von Geschichten rund um den Helden Kornel Esti. Dieser ist Schriftsteller und Bohemien; treibt sich in sämtlichen Budapester Kaffeehäusern herum; kennt Gott und die Welt; reist viel - und ist vor allem ein unheimlich kreativer komischer Kauz. Don Quichotte lugt um die Ecke!
Kosztolanyi sprüht nur so von kreativen Einfällen (z.B. in dem Kapitel mit dem Übersetzer, der ein Kleptomane ist - diese 6 Seiten zählen zu dem Genialsten, was ich in letzter Zeit gelesen habe). Oder wer kann sich, obwohl er selbst kein Bulgarisch spricht, eine ganze Nacht mit einem bulgarischen Schlafwagenschaffner unterhalten? Kornel Esti natürlich!
Summa summarum: Eine (weitere) tolle ungarische Neuentdeckung (aus der Zwischenkriegszeit) in einer sehr guten Übersetzung von Christina Viragh (die u.a. auch schon Sandor Marai übersetzt hat).
Wie viele solcher Neuentdeckungen werden noch folgen? Wird man sich in seiner Bibliothek demnächst eine "ungarische Abteilung" einrichten müssen?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rabe, Henning am 27. Juni 2006
Format: Taschenbuch
Beinahe siebzig Jahre nach dem Tode Dezsö Kosztolányis erschien diese zu einem stimmigen Roman zusammengefasste Novellensammlung in deutscher Sprache. Reichlich spät - doch nicht zu spät. Frisch und augenzwinkernd, unterhaltsam und zuweilen gar betörend kommt dieses Buch daher.

Kosztolányi schwelgt in der Sprache. Spitzt sie zu, überhöht poetisch, um flink wieder das Banale einbrechen zu lassen. Leicht wirkt der Ton, beinahe sorglos, wie auf dem Kaffehaustisch dahingekritzelt wirken einige Sätze, die man sich aber richtig auf der Zunge zergehen lassen kann: "Rosenfingrige Morgenröte mit schmutzigen Fingernägeln."

Sorglos mutet mitunter auch die Behandlung des Tempos an. Dieser Autor hat, wie sein alter ego Kornél Esti, keine Zweifel. Hält er arabeskenhafte Erörterungen für notwendig, nimmt er sich die Zeit - um den pointenhaften Bogen schließlich doch zu finden. Zwischen abenteuerliche Erlebnisberichte und linguistische Scherzi streut der Bohemien dann und wann unauffällig Bonmots wie:

"Unser Schicksal besteht aus Sternen und Müll." oder

"Bisher ist auf Erden alle Unordnung daraus entstanden, dass einzelne Ordnung machen wollten, ..."

Bestechend, meisterhaft, wie charmante Philosophie auf intelligentesten Unsinn trifft. Wer Krasznáhorkai und Szérb, Nádas und Kertész lieben gelernt hat, sollte sich Kostolányi, diesen schalkhaften Bonvivant des Wortes, keinesfalls entgehen lassen.
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