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Ein Gott der Frechheit: Roman
 
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Ein Gott der Frechheit: Roman [Taschenbuch]

Sten Nadolny
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 14., Aufl. (April 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492222730
  • ISBN-13: 978-3492222730
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,1 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 102.448 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sten Nadolny
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In Sten Nadolnys Roman ist Hermes, Gott der Kreuzwege und der Nacht, der Diebe und Kaufleute, der Held. Nach über 2000jähriger Gefangenschaft wird er vom neurotischen Technologie-Gott Hephäst befreit. Der erste Mensch, der ihm nach seiner Befreiung auf Santorin begegnet, ist die junge Helga aus Stendal in Sachsen-Anhalt, für die sich Hermes gleich entflammt. Diese befindet sich auf einer Kreuzfahrt, und Hermes folgt ihr, selbst über den Atlantik. Auf den Reisen lernt er nicht nur die Angebetete besser kennen, sondern macht sich auch seinen Reim auf die Veränderungen, die die Welt in den letzten 2000 Jahren erfahren hat.

Autorenportrait

Sten Nadolny, geboren 1942 in Zehdenick an der Havel, lebt in Berlin. Ingeborg-Bachmann-Preis 1980, Hans-Fallada-Preis 1985, Premio Vallombrosa 1986, Ernst-Hoferichter-Preis 1995. Nach seinem ersten Roman "Netzkarte" erschien 1983 "Die Entdeckung der Langsamkeit", in alle Weltsprachen übersetzt, danach "Selim oder Die Gabe der Rede", "Ein Gott der Frechheit" und "Er oder Ich".

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Was wäre, wenn ein antiker griechischer Gott einen Zeitsprung in die 1990er Jahre machen würde? Der Gott, dem dies in Sten Nadolnys Roman passiert, ist Hermes, Götterbote, Sohn des Zeus, Gott der Kaufleute, der Diebe und der geraubten Küsse, Spötter, Schelm und Schürzenjäger. Nach zweitausend Jahren, die er angeschmiedet in einem Vulkankrater verbracht hat (wobei er etwas angekokelt wurde, weshalb seine Hautfarbe nun dunkel ist), endlich befreit, muß sich Hermes in der Welt der Gegenwart zurechtfinden - und ist empört. Kaum ein Mensch erinnert sich an den fröhlichen Quertreiber, weil alle viel zu sehr mit Arbeiten, Geldverdienen und technischem Fortschritt beschäftigt sind. In einer Welt der Terminkalender hat der Gott der Ausschweifung und des Müßiggangs nicht viel zu lachen. Wo in Talkshows Toleranz und Verständnis für jede Peinlichkeit und Perversität geheuchelt wird, kann der Verteidiger der Amoral nicht provozieren. Dennoch tut Hermes, Schamloser und Unberechenbarer, sein Bestes, um sich bei den Menschen wieder in Erinnerung zu bringen und ihnen 'hermetische' Eigenschaften wie Neugier, Mut, Frechheit und die Lust an der Veränderung wieder näher zu bringen. Nadolny haucht mit viel Erzählfreude und Laune den alten Götter und Göttinnen neues Leben ein. Mit des frechen Hermes Augen sehen wir unsere Welt - und sie gefällt uns gar nicht. „Ein Gott der Frechheit" knüpft an alte Sagen und Mythologien an und spinnt sie weiter. All die großartigen Gestalten, von denen wir höchstens noch die Namen, nicht aber die Geschichten kennen, werden mühelos in die Gegenwart verfrachtet. Apollo, Gott der Künste, jobbt als Medienberater, Donnergott Thor ist Profitennisspieler, Göttervater Zeus ist Freizeitgolfer wohnhaft in New Athens, Illinois, und Schmiedegott Hephäst regiert die technisierte Welt. Nadolnys Göttermärchen ist kurzweilig und überaus amüsant und überdies eine gelungene Satire auf den (post-)modernen Zeitgeist. Ein wahrhaft göttliches Lesevergnügen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Witzig und temporeich erweckt Sten Nadolny den Olymp wieder zum Leben, wobei die antiken Götter im wahrsten Sinne des Wortes in moderner Gewandung auftreten und ihr nur allzu menschliches Gesicht zeigen. Wie in der antiken Mythologie spielen amouröse Begegnungen zwischen Menschen und Göttern eine Rolle - genauso witzig wie erotisch werden diese geschildert. Nicht nur, wer an Anspielungen auf klassische Sagen Freude hat, wird viel Spaß dabei haben, den Spuren Hermes', dem Gott der Händler und Diebe, dem Vulkangott Hephäst, der die Weltverschwörung plant, und ihren Kollegen zu folgen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zu flach 12. Oktober 2004
Format:Taschenbuch
Gemessen an ' Die Entdeckung der Langsamkeit ' ist ' Ein Gott der Frechheit ' nicht so prickelnd. Ich kategorisiere den Roman eher in die sehr leichte Literatur, ohne große Tiefe, ohne dem Verlangen, es nicht mehr aus der Hand zu legen. Ein paar schöne Passagen, ansonsten wirklich etwas für die U-Bahn - zum lesen in der ... versteht sich
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Gott auch; doch kann auch er sich nur an das gewöhnen, was er erlebt. Und so bringt ihm diese Fähigkeit in Hermes' Falle so gar nichts, findet er sich doch nach 2000... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sebastian Fiedler veröffentlicht
Eine einzige Enttäuschung
Das Buch beginnt bärenstark und verflacht dann völlig. Wer die anderen Bücher des Autors gelesen hat muß enttäuscht sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2009 von Swen Piper
Guter Ausgangsplot mit fehlendem Spannungsbogen
Achtung Spoiler!!!!!

Dieses Buch spielt mit vielen Allusionen an vorhandene Literatur, insbesondere mit der griechischen Mythologie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2008 von dibegup
Ich habe ausgiebig gelacht und das Buch genossen!
Das Buch ist einfach herrlich. Es hat meinen Urlaub wirklich bereichert. Schade dass ich zu den übrigen Werken von Nadolny keinen Zugang bekomme.
Veröffentlicht am 19. Dezember 2006 von nennmichwieduwillst
unglaublich schlecht
Dieses Buch ist so unglaublich schlecht, dass ich nicht einmal motiviert bin, meine Meinung zu begründen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. November 2006 von bwlstudent987
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Ein Gott der Frechheit- was hier relativ verheißungsvoll klingt, lässt zusammen mit dem Klappentext auf einiges warten.

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Pflichtlektüre, mit der Betonung auf "Pflicht"
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Die etwas andere Lektüre
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Schülerrezension Deutschkurs (Hr.Krätz) KS.12 des ASG...
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Veröffentlicht am 19. Juli 2006 von Dani
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