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Ein Glückskind
 
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Ein Glückskind [Audiobook, CD] [Audio CD]

Thomas Buergenthal , Uwe Friedrichsen
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Patmos; Auflage: Leicht gekürzte Lesung. (15. Juli 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3491912709
  • ISBN-13: 978-3491912700
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 835.908 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Buergenthal
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Glückskind hat ihn im Sommer 1939 eine Wahrsagerin genannt. Er und seine Mutter würden schwere Zeiten überstehen. In der Slowakei erlebt der kleine Thommy eine behütete Kindheit. Dann kommen die Deutschen: Die Flucht nach Polen, das Ghetto, Auschwitz, der Todesmarsch im eiskalten Winter 1944 ins KZ Sachsenhausen und schließlich die Befreiung: Auf bewegende Weise, ganz ohne Bitterkeit berichtet Thomas Buergenthal von seiner Kindheit. Uwe Friedrichsen, ein gleichaltriger Zeitzeuge, leiht ihm seine Stimme.

Über den Autor

Thomas Buergenthal, geboren 1934 im slowakischen Lubochna, ging nach seiner Kindheit (die er, wie er in diesem Buch beschreibt, unter unvorstellbarem Leid in polnischen Ghettos und den KZs Auschwitz und Sachsenhausen verbringen musste) und einigen Schuljahren in Göttingen in die USA, wo er Jura an der New York Universitiy und in Harvard studierte und sich auf Internationales Recht und Menschenrechte spezialisierte. Er lehrte als Professor an mehreren renommierten Universitäten, zuletzt an der George Washington University Law School in Washington, D.C. Von 1979 bis 1991 war er außerdem Richter am Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte in Costa Rica. 1992 bis 1993 war Buergenthal Mitglied der UN-Wahrheitskommission für El Salvador. Danach wurde er Mitglied des UN-Menschenrechtsausschusses. Seit 2000 ist Buergenthal als amerikanischer Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Thomas Buergenthal ist vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit der Ehrendoktorwürde der Universität Heidelberg. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
65 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn das Buch von Thomas Buergenthal verfilmt werden würde, dann käme einem die ganze Geschichte vielleicht konstruiert vor. Man denkt sich, so viel Glück kann ein kleines Kind doch inmitten all dieser Schreckens- und Gräueltaten doch gar nicht gehabt haben: Zwei Ghettos, Auschwitz und einen Todesmarsch zu überleben... Doch der Autor beschreibt sehr eindringlich, dass es nicht nur "Glück" war, sondern auch der unbedingte Überlebenswille, den er von seinen Eltern vermittelt bekam. Buergenthal erinnert sich an die vielen Menschen, die ihm und anderen "Todgeweihten" geholfen haben - wie z.B. Tschechen, die von Brücken Brot in die Waggons mit KZ-Häftlingen warfen. Darüberhinaus ist die Geschichte des kleinen Jungen, der in den Vernichtungslagern völlig auf sich allein gestellt ist, ungemein packend und kurzweilig zu lesen. Buergenthal gelingt es, seine Sicht als Kind der Vorgänge des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs darzustellen, ohne anzuklagen. Ich war fast ein wenig enttäuscht, dass das Buch da aufhört, wo seine eigentliche Zukunft anfing. Doch zu Schluss war ich wieder versöhnt. Der Autor beschreibt, das er sein Leben lang für das kämpfte, was früher wie heute keine Selbstverständlichkeit war/ist: Die Einhaltung der Menschenrechte...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein erstaunliches Buch. Eigentlich lese ich solche Bücher nicht besonders gerne, oft ist es unerträglich, solches Leid mitzuerleben, und ich weiß oft nicht wie man damit umgehen soll.
Bei Thomas Buergenthal ist es anders: er beschreibt sehr detailliert und eindringlich. Und auf eine ganz subtile Art und Weise doch wieder distanziert und als Beobachter. Grausamkeiten wie eine Erschießung werden manchmal lakonisch in einem Satz abgehandelt. Aber sie bleiben einem trotzdem in Erinnerung. Gerade die scheinbare Distanz ist es, die die Nähe, das Annähern an das Grauen überhaupt ermöglicht. Nicht zuletzt ist dabei aber auch zu fühlen, mitzuerleben, dass der Autor bei seinem Erleben auf eine gewisse Art und Weise selbst innerlich erfroren ist um das Ganze - gerade als Kind - überhaupt bei psychischer Gesundheit überleben zu können. Mitfühlend, leidend, liebend doch irgendwie nur noch Maschine.... bis er irgendwann wieder in den Armen seiner Mutter liegen durfte, die er erst zwei Jahre nach Kriegsende wieder traf und von da an wieder Kind sein durfte - ein "Kind wie Du und ich" - oder etwa doch nicht?
Insgesamt sehr lesenswert weil es Mut macht. Den unbedingten Überlebenswillen schon beim Lesen weckt und klar macht: auch und gerade mit solchen Erlebnissen lässt sich ein lebenswertes erfülltes Leben leben ohne zu verdrängen. Sondern gerade aus dem erlebten Grauen die Kraft dafür zu schöpfen, wozu man sich dadurch berufen fühlt. Dies macht Thomas Buergenthal im letzten Drittel des Buches eindrücklich klar.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Greuel des Holocaust sind in vielerlei Weisen beschrieben worden und man kennt sie in meiner Generation recht gut.

Thomas Buergenthals Schilderung ist insofern lesenswert, als er gleich zwei Ghettos, Ausschwitz und den Todesmarsch überlebte - und das als Kind von zehn Jahren. Beeindruckend ist für mich, wie tapfer dieser kleine Junge war und wie enorm groß sein Überlebenswille. Er schien durch diesen Alptraum hindurchzugehen, immer wieder Freunde und Beschützer zu finden, ohne Schaden an seiner Seele zu nehmen.

Das größte Wunder aber ist für mich, dass dieser Mensch, der so viel abgrundtief böse Taten von Menschen erleben mußte und seinen geliebten Vater verloren hat, dass dieser Mensch seinen Hass gegenüber den Deutschen überwinden konnte. Sehr ehrlich schreibt er, dass er diese Hass und Mordgedanken nach dem Krieg durchaus gehabt hat. Aber er hat sie überwunden, nach seinen Worten musste er das auch schaffen, um nicht verrückt zu werden. Ein Wunder ist auch, dass er weder zynisch, noch ein Menschenhasser geworden ist.

Thomas Buergenthal ging aber noch einen Schritt weiter: Er widmete sein neues Leben nach dem Krieg der Bekämpfung von Unrecht in aller Welt und ist Richter am Obersten Gerichtshof für Menschenrechte geworden.

Für mich ist dieser Mensch ein Held. Ohne Christ zu sein lebt er das, was Jesus als Ideal vorgelebt hat: Wenn Dich jemand schlägt, halte die andere Wange hin ....
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Die neuesten Kundenrezensionen
Empfehlung für Anspruchvolle..keine leichte Lektüre
Empfehlung für Anspruchvolle..keine leichte Lektüre teilweise etwas zäh,
aber insgesamt gut... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Dagmar Decker veröffentlicht
"Das Glückskind" - ein Glücksfall!
Schlicht und ohne Pathos erzählt Thomas Buergenthal seine unglaubliche Geschichte, vom ersten Treffen seiner Eltern im Jahr 1933 über die erlebten Gräuel in den KZs... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von dieleseratz veröffentlicht
Unbedingte Leseempfehlung !!!
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Thomas Buergenthal wurde als Sohn jüdischer Eltern im tscheschichen Lubochna geboren... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Thomas Göttges veröffentlicht
Großartig
Dieses Buch hat mich sehr berührt. Es ist unvorstellbar, wie es der kleine Junge geschafft hat, die Konzentrationslager zu überleben! Ein wirkliches Glückskind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2010 von Sue
Wahrlich gut getroffener Titel
Anfänglich schleppte ich mich durch die Seiten. Aber schnell nahm es an Fahrt auf und ich legte es nur widerwillig aus der Hand. Der Titel ist wirklich gut gewählt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2008 von Cornelia Diedrichs
Unbedingte Leseempfehlung
Thomas Buergenthal kommt 1934 in Lubochna, Slowakei, zur Welt. Doch schon 1939 müssen die Eltern zusammen mit ihm den idyllischen Ort fluchtartig verlassen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juli 2007 von Jugend-themenguide.de
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Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Die Auseinandersetzung der nachkommen von Überlebenden zum Thema Holocaust 0 23.02.2010
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