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Ein Glückskind: Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand
 
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Ein Glückskind: Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand [Gebundene Ausgabe]

Thomas Buergenthal
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Thomas Buergenthal
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Glückskind'ist ein Buch, das einen umhaut: den, der noch nie ein Buch über den Holocaust gelesen hat, ebenso wie den, der sie alle gelesen hat. Überall, solange es Kinder gibt, Menschen essen müssen und leben möchten, wird man die Geschichte von Thommy, den der damals mächtigste Staat Europas umbringen wollte, verstehen und nicht mehr vergessen. (...) Indem sich'Glückskind'auf die Perspektive eines Kindes verlässt, gewinnt das Buch eine ganz besonders direkte, schlichte und ergreifende Qualität, beim Lesen spürt man aber auch die unmittelbare Energie und Lebensgier des kleinen Jungen." (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 1.4.2007)

"Buergenthal schreibt die Geschichte seines ersten Lebens, seines vielfachen knappen Überlebens sachlich, aber nicht trocken auf. Er vermeidet Pathos, er klagt nicht an. Die Geschichte eines Kindes mitten in der Menschheitskatastrophe." (Süddeutsche Zeitung, 14.5.2007) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

Kurzbeschreibung

Eine glückliche, behütete Kindheit hätte es für Thomas Buergenthal werden können, damals in Lubochna. Doch dann kamen die Deutschen: Die Familie flieht nach Polen, wird verhaftet und ins Ghetto gesperrt. Es folgt die Deportation nach Auschwitz. Als eines von nur ganz wenigen Kindern überlebt Thomas einen der berüchtigten "Todesmärsche" im eiskalten Winter 1944.

Nach seiner Befreiung aus dem KZ Sachsenhausen erlebt er als "Maskottchen" der polnischen Armee den Kampf um Berlin mit, kommt schließlich in ein Waisenhaus und findet auf wundersame Weise seine Mutter wieder.

Auf bewegende Weise, ganz ohne Bitterkeit, erzählt Thomas Buergenthal seine Kindheitsgeschichte.

In einem Epilog schildert er überdies, wie er in seinem "zweiten Leben" in den USA zu einem der weltweit profiliertesten Anwälte für internationales Recht und für Menschenrechte wurde, gekrönt von seiner Tätigkeit als amerikanischer Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag.


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65 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Was für eine unglaubliche Geschichte..., 18. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Ein Glückskind: Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand (Gebundene Ausgabe)
Wenn das Buch von Thomas Buergenthal verfilmt werden würde, dann käme einem die ganze Geschichte vielleicht konstruiert vor. Man denkt sich, so viel Glück kann ein kleines Kind doch inmitten all dieser Schreckens- und Gräueltaten doch gar nicht gehabt haben: Zwei Ghettos, Auschwitz und einen Todesmarsch zu überleben... Doch der Autor beschreibt sehr eindringlich, dass es nicht nur "Glück" war, sondern auch der unbedingte Überlebenswille, den er von seinen Eltern vermittelt bekam. Buergenthal erinnert sich an die vielen Menschen, die ihm und anderen "Todgeweihten" geholfen haben - wie z.B. Tschechen, die von Brücken Brot in die Waggons mit KZ-Häftlingen warfen. Darüberhinaus ist die Geschichte des kleinen Jungen, der in den Vernichtungslagern völlig auf sich allein gestellt ist, ungemein packend und kurzweilig zu lesen. Buergenthal gelingt es, seine Sicht als Kind der Vorgänge des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs darzustellen, ohne anzuklagen. Ich war fast ein wenig enttäuscht, dass das Buch da aufhört, wo seine eigentliche Zukunft anfing. Doch zu Schluss war ich wieder versöhnt. Der Autor beschreibt, das er sein Leben lang für das kämpfte, was früher wie heute keine Selbstverständlichkeit war/ist: Die Einhaltung der Menschenrechte...
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Glück kann man überall haben - man muss es nur sehen, 26. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Ein Glückskind: Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand (Gebundene Ausgabe)
Ein erstaunliches Buch. Eigentlich lese ich solche Bücher nicht besonders gerne, oft ist es unerträglich, solches Leid mitzuerleben, und ich weiß oft nicht wie man damit umgehen soll.

Bei Thomas Buergenthal ist es anders: er beschreibt sehr detailliert und eindringlich. Und auf eine ganz subtile Art und Weise doch wieder distanziert und als Beobachter. Grausamkeiten wie eine Erschießung werden manchmal lakonisch in einem Satz abgehandelt. Aber sie bleiben einem trotzdem in Erinnerung. Gerade die scheinbare Distanz ist es, die die Nähe, das Annähern an das Grauen überhaupt ermöglicht. Nicht zuletzt ist dabei aber auch zu fühlen, mitzuerleben, dass der Autor bei seinem Erleben auf eine gewisse Art und Weise selbst innerlich erfroren ist um das Ganze - gerade als Kind - überhaupt bei psychischer Gesundheit überleben zu können. Mitfühlend, leidend, liebend doch irgendwie nur noch Maschine.... bis er irgendwann wieder in den Armen seiner Mutter liegen durfte, die er erst zwei Jahre nach Kriegsende wieder traf und von da an wieder Kind sein durfte - ein "Kind wie Du und ich" - oder etwa doch nicht?

Insgesamt sehr lesenswert weil es Mut macht. Den unbedingten Überlebenswillen schon beim Lesen weckt und klar macht: auch und gerade mit solchen Erlebnissen lässt sich ein lebenswertes erfülltes Leben leben ohne zu verdrängen. Sondern gerade aus dem erlebten Grauen die Kraft dafür zu schöpfen, wozu man sich dadurch berufen fühlt. Dies macht Thomas Buergenthal im letzten Drittel des Buches eindrücklich klar.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Glückskind - für die Welt, 22. Juli 2007
Von 
Iris Wurth (Lahr) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Glückskind: Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand (Gebundene Ausgabe)
Die Greuel des Holocaust sind in vielerlei Weisen beschrieben worden und man kennt sie in meiner Generation recht gut.

Thomas Buergenthals Schilderung ist insofern lesenswert, als er gleich zwei Ghettos, Ausschwitz und den Todesmarsch überlebte - und das als Kind von zehn Jahren. Beeindruckend ist für mich, wie tapfer dieser kleine Junge war und wie enorm groß sein Überlebenswille. Er schien durch diesen Alptraum hindurchzugehen, immer wieder Freunde und Beschützer zu finden, ohne Schaden an seiner Seele zu nehmen.

Das größte Wunder aber ist für mich, dass dieser Mensch, der so viel abgrundtief böse Taten von Menschen erleben mußte und seinen geliebten Vater verloren hat, dass dieser Mensch seinen Hass gegenüber den Deutschen überwinden konnte. Sehr ehrlich schreibt er, dass er diese Hass und Mordgedanken nach dem Krieg durchaus gehabt hat. Aber er hat sie überwunden, nach seinen Worten musste er das auch schaffen, um nicht verrückt zu werden. Ein Wunder ist auch, dass er weder zynisch, noch ein Menschenhasser geworden ist.

Thomas Buergenthal ging aber noch einen Schritt weiter: Er widmete sein neues Leben nach dem Krieg der Bekämpfung von Unrecht in aller Welt und ist Richter am Obersten Gerichtshof für Menschenrechte geworden.

Für mich ist dieser Mensch ein Held. Ohne Christ zu sein lebt er das, was Jesus als Ideal vorgelebt hat: Wenn Dich jemand schlägt, halte die andere Wange hin ....
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Die Auseinandersetzung der nachkommen von Überlebenden zum Thema Holocaust 0 23.02.2010
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