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Regisseur John Schlesinger inszenierte den Film zu nachlässig und konzentrierte sich eher auf die Optik seiner Hauptdarsteller als auf deren Charakter. Doch noch problematischer als die bereits erwähnte Fehlbesetzung ist das unbeholfene Drehbuch von Tom Ropelewski. Ungeschliffene Dialoge, die klingen wie schlechtes Material aus einer ersten Fassung (beispielsweise als sich Madonna beklagt, dass sie keinen Mann finden kann, oder als der durchtrainierte Everett über den schwulen Körperkult jammert). Und dann, nach einer bizarren Wende im dritten Akt, wird aus einer hausbackenen Komödie urplötzlich ein Sorgerechtsdrama, was jegliche Aussagen über neue Definitionen von Familie unter den folgenden dubiosen Vorfällen begräbt, zu denen auch tränenreiche Ausbrüche beider Hauptdarsteller im Gerichtssaal gehören.
Everett ist zwar sehr talentiert und Madonna wirkt entspannter als jemals zuvor in einem Film, doch Schlesinger lässt sie unerklärlicherweise ohne irgendeine Hilfe vor der Kamera verhungern. Ebenso ergeht es der Nebenbesetzung, zu der Lynn Redgrave, Neil Patrick Harris und Illeana Douglas gehören. Es ist sicher an der Zeit, einen nachdenklichen und provokativen Film über schwule Eltern zu drehen, aber Ein Freund zum Verlieben ist garantiert nicht dieser Film. --Mark Engelhart
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gar nicht so übel !,
Rezension bezieht sich auf: Ein Freund zum Verlieben (DVD)
Nach den Kritiken die man überall gelesen hat, hier und anderswo, war ich doch sehr skeptisch, als ich mir den Film ansah. Zu meinem Erstaunen war ich doch noch einigermaßen angenehm überrascht. Der Film hat ein paar sehr lustige sowie tragische Momente, denen ich mich nicht entziehen konnte. Madonna wird nie eine Meryl Streep werden, aber sie spielt hier schon wesentlich lockerer als in ihren anderen Filmen, in denen sie meist sehr verkrampft wirkte. Rupert Everett ist wie immer einfach genial, obwohl hier unterfordert. Mit dem richtigen Regisseur hätte das ein sehr guter Film werden können. Es ist wahrlich kein Meisterwerk, aber das Anschauen habe ich nicht bereut !
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Leider völlig daneben...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ein Freund zum Verlieben (DVD)
Die Ausgangsposition ist eigentlich ganz witzig: moderne, seit kurzem ungebundene Frau aus Los Angeles verbringt eine Nacht mit ihrem besten, schwulen Freund und wird schwanger. Daraus hätte man etwas machen können. Leider ist das hier völlig daneben gegangen. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Madonna, aber hier hat sie mir richtig Leid getan. Der Regisseur war entweder bei den Dreharbeiten auf Urlaub oder es war ihm schlichtweg sch.....egal was seine Schauspieler machen. Rupert Everett ist wunderbar wie immer, aber auch er ist völlig unterfordert. Was mich am meisten geärgert hat, ist dass keine konsequente Linie durchgezogen wurde. Entweder Komödie oder Tragödie, da hätte man sich schon vorher entschließen müssen. Außerdem sind mir zuviele Aspekte hineingewoben und nichts wird wirklich erklärt. Z. B. ist mir die Liebesgeschichte mit Benjamin Bratt viel zu glatt und oberflächlich. Warum wird aus einer lieben Freundin und Mutter plötzlich ein Rabenaas ohne Herz und Hirn. Es ist zum Verzweifeln, die Schauspieler spielen sich einen Wolf und es kommt nichts dabei heraus.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
sorry... GRAUSAM,
Rezension bezieht sich auf: Ein Freund zum Verlieben (DVD)
Ich muß es einfach sagen: Dieser Film ist GROTTENSCHLECHT!! Warum bloß muß man mind. 1 Stern abgeben...dieser Film hat noch nicht mal den einen Stern verdient, weil: er nicht einfach schlecht ist im Sinne der Schauspieler oder der Produktion, sondern die Story ist regelrecht eine Beleidigung für a) die Homosexuellen, b) jeden politisch interessierten, mitdenkenden Menschen. Das "Erziehen von Kindern durch homosexuelle Eltern" ist ein sehr schwieriges & brisantes Thema (damit mich aber keiner falsch versteht: ich bin dafür!) und gerade von einem Spielfilm erwarte ich und sollte man da höchste Ernsthaftigkeit erwarten! Ich halte ich es mit der Amazon-Kritik: Der Film kann sich nicht entscheiden, ob er lustig oder traurig sein will. 1 Stunde Komödie und dann schließen sich 2 Stunden Drama an (zumindest kommt es einem so vor). Leute, kuckt euch lieber "Liebe in jeder Beziehung" an: dort wird mit dem gleichen Thema sensibler und erwachsener umgegangen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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