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Ein Feuer auf der Tiefe: Roman [Taschenbuch]

Vernor Vinge , Erik Simon
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, 2. Mai 2007 --  

Kurzbeschreibung

2. Mai 2007
Einer der bedeutendsten Science-Fiction-Romane unserer Zeit

Die ferne Zukunft: Zahlreiche intelligente Rassen haben sich in der Milchstraße entwickelt, darunter die Menschheit. Aber es gibt Bereiche weit draußen am Rand, die von geheimnisvollen Wesen bewohnt werden – Superintelligenzen, die jedes Vorstellungsvermögen weit übersteigen. Woher kommen diese Wesen? Und vor allem: Was sind ihre Pläne?

Ein monumentales Science-Fiction-Epos im Stile von Frank Herberts „Wüstenplanet“.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 637 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (2. Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453522850
  • ISBN-13: 978-3453522855
  • Originaltitel: A Fire Upon the Deep
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 335.848 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein monumentales Epos - Vernor Vinge ist einer der besten Autoren, die wir haben!" (SF Chronicle )

Der Verlag über das Buch

Einer der bedeutendstenScience-Fiction-Romaneunserer Zeit! -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Inhalt:
In unvorstellbar ferner Zukunft haben sich viele Spezies in der Galaxis ausgebreitet. Wie sich herausstellt, gelten die uns bekannten Gesetze der Physik nur in der zentralen „Langsamen Zone“. Jenseits dieser Zone gelten die Grenzen der Lichtgeschwindigkeit nicht mehr. Zahlreiche Beschränkungen der Technologien können dort überwunden werden, was viel Spielraum für phantasievolle Ausgestaltung der Plots lässt. Oberhalb der Zone des „Jenseits“ befindet sich das „Transzens“, in dem gottgleiche Mächte und transzendierte Rassen ihre Heimat haben.
Bei Forschungsarbeiten entdecken Menschen in den Archiven einer untergegangenen Kultur eine solche gefangene Macht und befreien sie versehentlich. Diese passend „Pest“ genannte Superintelligenz breitet sich nach ihrem Erwachen wie eine Krankheit im Jenseits aus, wobei ihr reihenweise Planeten zum Opfer fallen. Allerdings können die Entdecker auf ihrer Flucht etwas entwenden, was die „Pest“ möglicherweise stoppen kann. Das Schiff mit diesem Gegenmittel strandet am Rande der „Langsamen Zone“ auf der mittelalterlichen „Klauenwelt“, die von wolfsartigen Wesen mit Rudelintelligenz (3-8 Tiere bilden ein intelligentes Individuum) bevölkert wird. Die Notlandung und den anschließenden Überfall der Klauenwesen überleben nur das Mädchen Johanna und ihr kleiner Bruder Jefri. Beide werden getrennt und landen in den Lagern der beiden sich bekämpfenden Parteien.
Parallel dazu machen sich Ravna Bergsndot, Pham Nuwen und ein Skrodfaher-Pärchen (Handel treibende Blumentöpfe!) mit einem Raumschiff auf die Flucht vor der Pest und die Suche nach dem Gegenmittel. Schon bald haben sie eine reihe bösartiger Verfolger. Werden sie rechtzeitig auf der Klauenwelt eintreffen und wird das Gegenmittel helfen?

Kommentar:
Vernor Vinge erhielt für dieses „Feuer“-Werk 1993 den Hugo Gernsback Award, dem im Jahr 2000 ein weiterer für „Eine Tiefe am Himmel“ folgte. Beide Werke haben nicht nur diese verdiente Auszeichnung gemeinsam, sondern den Hauptprotagonisten Pham Nuwen (Mein Tipp: Erst diesen Roman lesen, dann „Eine Tiefe am Himmel“, das steigert die Vorfreude auf Phams weitere Abenteuer – obwohl sie zeitlich in der Vergangenheit liegen).
Eine weitere Parallele ist die ausgezeichnet detaillierte Ausgestaltung einer Welt von nichtmenschlichen intelligenten Wesen. In diesem Falle handelt es sich um „Wölfe“, die erst durch Gedankenkommunikation im Rudel intelligent werden. In deren Kultur einzutauchen macht viel Spaß.
Auch die Idee der drei Zonen ist ein brillianter Schachzug von Vernor Vinge, um das Problem der ewigen Weltraumflüge in den Griff zu bekommen und gleichzeitig ein Sammelsurium von phantastischen technischen Ideen zu platzieren, ohne dabei allzu unrealistisch zu werden. Witzig ist auch die Idee eines galaktischen Internet in dem wir zahlreiche Meldungen aus newsgroups zu leben bekommen (freilich auf dem primitiven Stand von Anfang der 90er – dafür aber mit Überlichtgeschwindigkeit).
Die Charaktere kommen dabei zum Glück nicht zu kurz und werden detailliert ausgearbeitet. Das gilt besonders für die gestrandeten Kinder Johanna und Jefri, sowie die mit zahlreichen Besonderheiten ausgestatteten Wölfe.
Insgesamt ist dies ein empfehlenswerter Roman für Freunde von intelligenten Space Operas mit ungewöhnlichen Ideen. Nur zwei Dinge stören mich am Roman: Die „Pest“ bleibt etwas sehr abstrakt und das Ende ist mir etwas zu metaphysisch und offen geraten. Mehr wird hier allerdings nicht verraten!

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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein großer Entwurf 26. September 2004
Format:Taschenbuch
Wahrscheinlich bin ich durch Bücher wie "Hyperion" von Dan Simmons und Iain Banks' Universum bereits völlig verdorben. Ich habe mir das Buch aufgrund der Rezensionen mit in etwa denselben Erwartungen gekauft, die ich auch an Dan Simmons gestellt hätte, und wurde etwas enttäuscht. Das "Hyperion"-Universum war, obwohl es praktisch nur von Menschen bevölkert wurde, komplexer, mutiger und vielfältiger als dieser Weltentwurf. Der Einfall, Kommunikation wie Emails oder Usenet aussehen zu lassen, wird auch in Banks' Culture-Romanen verwendet und kommt in "Ein Feuer auf der Tiefe" nicht gegen die in Banks' Büchern oft sehr geistreiche Kommunikation an. Bei Banks charakterisiert die Kommunikation z.B. die Minds sehr gut, schon die Absender sind interessant und tragen zur Geschichte bei, wie etwa in "Excession". Aber wahrscheinlich ist so ein Vergleich auch einfach unfair. Deshalb kurz zum Buch selbst:

Was mir gefällt, ist die Vielfalt und die großen Maßstäbe, in denen das Buch spielt. Das Buch ist wirklich Space Opera, und das mag ich sehr. Es ist ein ganz großer Entwurf, und ich würde mich freuen, mehr von diesem Universum zu lesen. Mir gefällt der Charakter Pham, er ist interessant genug, um einen allein ans Buch zu fesseln. Die Geschichte von der Macht, die aufgehalten werden muss, ist zwar schon tausendmal dagewesen, aber was soll's - es ist ja auch spannend. Ich lese das gern noch tausendmal, wenn's gut gemacht ist.
Was mir gar nicht gefällt, ist die Übersetzung. Ich kann gar nicht glauben, dass jemand dafür einen Preis bekommt, denn, wie schon weiter unten jemand gesagt hat, ist das Deutsch häufig einfach schlecht. Teilweise sind Wendungen wörtlich übersetzt anstatt in die entsprechende deutsche Redewendung, teilweise hat der Übersetzer Worte einfach falsch eingedeutscht. Rechtschreibfehler sind auch drin - das muss wirklich nicht sein. Das alles kann man übergehen, wenn es nicht der Geschichte schadet, aber mich stört wirklich, dass es oft den Schwung aus der Geschichte nimmt: Die Dialoge sind gestelzter, als sie sein müssten (vor allem die außerhalb der "mittelalterlichen" Kultur), die Beschreibungen unnötig lang und gewunden. Das Original ist deutlich flotter und dadurch spannender.

Ich muss mich auch der Rezension weiter unten anschließen, in der steht, dass die Intentionen der Personen zu sehr ausgewalzt werden. Finde ich auch. Das wirkt manchmal regelrecht betulich. Streckenweise, vor allem durch die jugendlichen Hauptdarsteller und die putzigen Außerirdischen (die "Topfpflanzen" etwa), hatte ich den Eindruck, ein Kinderbuch zu lesen, aber dazu ist es dann stellenweise wieder zu kompliziert und zu brutal.

Ich denke, mein Hauptkritikpunkt ist, dass das Buch nicht weit genug geht. Es wirkt auf mich nicht mutig genug. Da hat er schon so einen großen Weltentwurf, allmächtige Kreaturen, böse Götter und uralte Kulturen, und alles, worum er sich kümmert, ist das Seelenleben seiner Protagonisten in sämtlichen Details. Raumstationen sind Strände mit Außerirdischen, die in einem früheren Leben Schrotthändler in Dortmund waren, und Bars sind direkt aus Star Wars importiert. Was die Perversion so pervers macht, wird allerhöchstens angedeutet, und das zu diskret, um Angst zu erzeugen. Flensers Experimente, das Wettrüsten, alles wirkt etwas zu brav - wie ein Buch für Zwölfjährige eben.

Alles in allem mag ich das Buch - es ist eine große Geschichte, interessant, mit genug guten Charakteren und Ideen, um einen auf einer sehr langen Zugfahrt und noch einen Abend im Hotel zu fesseln. Wer Dan Simmons nicht liebt und wem Iain Banks zu böse ist, wird dieses Buch sehr mögen, alle anderen werden es wahrscheinlich ganz gern lesen. Weil ich zur letzteren Kategorie gehöre, bekommt das Buch nur drei Sterne.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der letzte Hammer von Vernor Vinge auf Deutsch 17. Dezember 2002
Format:Broschiert
Nach den beiden Roman "Der Friedenskrieg" und "Gestrandet in der Realzeit" war ich sehr skeptisch, ob es jemals wieder gelingen wird, einen derart dichten und spannenden ScinceFiction Roman zu schreiben. Entsprechend vorsichtig habe ich angefangen zu lesen.
Tatsächlich unterscheidet sich "Ein Feuer auf der Tiefe" grandios von den beiden Dela-Lu-Romanen. Nach anfänglicher Verwirrung habe ich dieses Buch schließlich gefressen ... und nicht nur einmal. Zu groß scheint zunächst der Entwurf einer Galaxie der Gedankenzonen und man muss mit diesem Gedanke erst warm werden. Steckt man aber in diesem galaktischen Epos drin (und das geht innerhalb weniger Minuten), deren Handlung an die Grenzen des sprachlich ausdrückbaren geht, so klappt man am Ende das Buch zu, sieht sich mit seiner eigenen Wirklichkeit konfrontiert und kommt sich verdamt klein und versteckt vor.
Vernor Vinge schafft es immer wieder mit zwei parallel laufenden Handlungen Spannung zu erzeugen, das man glaubt, sein eigenes Herz zu schlagen zu hören.
Eine Zusammenfassung diese monumentalen Werks würde schon den Umfang dieser Rezension sprengen. Wenn ihr ein Exemplar der Vernor Vinge Romane in Händen haltet: ganz festhalten und nie mehr hergeben. Meine sind im Stahlschrank ;-)
Meine Hoffnung und mein Wunsch zu Weihnachten: dass "A Deepness in the sky" endlich auf deutsch verlegt wird.
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3.0 von 5 Sternen Vieles unverständlich
Also eins vorneweg: Besonders gefallen hat mir dieses Buch nicht. Mein größtes Problem ist, das ich vieles einfach nicht verstanden habe. So z.B. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2010 von Andre Nagel
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, bahnbrechend
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Veröffentlicht am 25. Mai 2010 von Thomas Liehr
2.0 von 5 Sternen Zu viele Schwächen
Ich habe mir das Buch besorgt, weil ich mal wieder einen wirklich guten SF Roman lesen wollte. Nach einiger Recherche kam ich auf dieses Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2010 von Freund hochwertiger Literatur
4.0 von 5 Sternen Gab's leider schon mal...
Ein gutes Buch sicherlich, aber leider nicht neu. Als ich vor meiner letzten Bestellung plötzlich diese Empfehlung sah, dachte ich sofort, OK das muss ich haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juni 2007 von Lothar
4.0 von 5 Sternen Objektiv 5 Punkte, subjektiv 3
Ich habe lange überlegt in welcher Reihenfolge ich "Ein Feuer auf der Tiefe" und "Eine Tiefe am Himmel" lesen sollte, da letzteres zwar später erschienen, inhaltlich aber... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. März 2006 von Martin Streithorst
5.0 von 5 Sternen Hervorragend
"Ein Feuer auf der Tiefe" ist inhaltlich -obwohl früher geschrieben - der "Tiefe am Himmel" nachgeschaltet. Also eher erst die andere Tiefe lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2005 von "haraldthfrank"
5.0 von 5 Sternen Klassiker in Neuauflage
Tolle Space-Opera von einem hierzulande eher unbekannten Autoren, mit einem originellen Hintergrund (Einteilung der Galaxis in "Zonen"), auch wenn die eigentliche, zweigeteilte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2005 von Christoph Heinzl
4.0 von 5 Sternen Sehr fantasievoll und durchdacht
alles in allem ein lohnenswertes Buch. Der Autor braucht sich neben den anderen großen Autoren der Space Opera nicht zu verstecken. Lesen Sie weiter...
Am 28. September 2004 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Trifft nicht meinen Geschmack
Mich stört, dass unter einer bunten und fantasievollen Hülle ein simples Gut-Böse-Konzept steckt, das durch humanistische und amerikanische Wertvorstellungen auf der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. August 2004 von "xavber"
4.0 von 5 Sternen Ein "Klassiker" voller großer Ideen von 1992
"Bester Roman des Jahres" (lt. Heyne-Cover)
1) Die Übersetzung von Erik Simon ist passabel, 1995 erhielt er für die Übersetzung des Buches den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juli 2004 von Henning Mühlinghaus
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