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Ein Fenster ins Leben
 
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Ein Fenster ins Leben [Broschiert]

Lynn Austin , Dorothee Dziewas
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Broschiert: 430 Seiten
  • Verlag: Francke-Buchhandlung; Auflage: 1., Auflage (Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868272135
  • ISBN-13: 978-3868272130
  • Originaltitel: A Proper Pursuit
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 135.772 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

1893: Violet Hayes träumt vom großen Abenteuer, von der wahren Liebe, vom echten Leben. Die Weltausstellung in Chicago liefert der Tochter aus gutem Hause den perfekten Vorwand, der Obhut ihres Vaters zu entkommen und ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Zumal sie gerade herausfinden musste, dass ihr gesamtes Leben auf einer Lüge basiert.
Doch gänzlich frei ist Violet auch in Chicago nicht. Sie wohnt bei ihrer tiefgläubigen Großmutter, die ganz eigene Vorstellungen davon hat, wie ihre Enkelin ihr Leben gestalten sollte. Und auch ihre drei Großtanten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, versuchen Violet für ihr jeweiliges Lebenskonzept zu begeistern. Violet hat die Qual der Wahl. Was möchte sie werden: Heilige, Suffragette, Dame der Gesellschaft? Oder doch lieber Detektivin? Und welchem ihrer Verehrer soll sie ihr Herz öffnen? Chicago eröffnet Violet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Doch ihren eigenen Weg zu finden, erweist sich als das größte Abenteuer ...

Buchrückseite

1893: Violet Hayes träumt vom großen Abenteuer, von der wahren Liebe, vom echten Leben. Die Weltausstellung in Chicago liefert der Tochter aus gutem Hause den perfekten Vorwand, der Obhut ihres Vaters zu entkommen und ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Zumal sie gerade herausfinden musste, dass ihr gesamtes Leben auf einer Lüge basiert. Doch gänzlich frei ist Violet auch in Chicago nicht. Sie wohnt bei ihrer tiefgläubigen Großmutter, die ganz eigene Vorstellungen davon hat, wie ihre Enkelin ihr Leben gestalten sollte. Und auch ihre drei Großtanten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, versuchen Violet für ihr jeweiliges Lebenskonzept zu begeistern. Violet hat die Qual der Wahl. Was möchte sie werden: Heilige, Suffragette, Dame der Gesellschaft? Oder doch lieber Detektivin? Und welchem ihrer Verehrer soll sie ihr Herz öffnen? Chicago eröffnet Violet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Doch ihren eigenen Weg zu finden, erweist sich als das größte Abenteuer ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bouquineur TOP 500 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Etwas ratlos sitze ich hier nach Beendigung dieses Buches und weiß noch immer nicht so recht, was ich davon halten soll. Nach der Lektüre der Apfelpflückerin waren meine Erwartungen hoch an den neuen Roman von Lynn Austin. Leider muss ich sagen, dass ich eher enttäuscht bin. Ich hatte einen Roman mit Tiefgang erwartet, der mir nicht nur das Lebensschicksal der eigentlichen Protagonistin näher bringt, sondern auch wieder die Lebensgeschichten anderer Beteiligter - Mütter, Schwestern Tanten - in einem separaten Strang erzählt. Lynn Austin weicht im vorliegenden Buch völlig von dieser bisherigen Erzählweise ab. Es gibt zwar auch hier wieder Rückblicke in das Leben anderer, jedoch sind diese nur sehr kurz gehalten und werden eher am Rande erzählt. Am Ende verbinden sich die einzelnen Geschichten zwar zu einem runden Bild, aber es bleibt der fahle Geschmack zurück, hier eher leichte Unterhaltung als wirklichen Tiefgang genossen zu haben.

Austins Erzählstil und vor allem ihre Hauptfigur erinnerten mich frappant an die Bücher von Deanne Gist. An sich ja nichts schlechtes, denn auch diese Romane mag ich sehr, aber von Lynn Austin erwarte ich einfach keine Oberflächlichkeit, wie ich sie hier vorgefunden habe. Austins Protagonistin Violet nervt über große Teile der Geschichte hinweg mit ihrer Naivität und ihrer sich immer wiederholenden Suche nach ihrem ganz persönlichen Weg im Leben. Manchmal fragt man sich, ob jemand wirklich so blauäugig durchs Leben laufen kann. Der Reifungsprozess setzt erst auf den letzten 100 Seiten ein und bis dahin quält man sich durch Teeparties, Frauenrechtsdemonstrationen und Besuche in den Elendsvierteln von Chicago. Gerade bei den beiden letztgenannten Punkten schafft es die Autorin nicht, deren einschneidende Bedeutung dem Leser nahe zu bringen, da Violet eigentlich nur ein Ziel hat: beidem so schnell wie möglich zu entkommen und sich so wenig wie möglich damit zu befassen.

Auch Austins christliche Botschaft, die sonst immer deutlich oder zwischen den Zeilen herauszulesen ist, kommt hier in diesem Buch erst relativ spät zum Tragen. Statt dessen zeigt sie anhand des angehenden Predigers Louis, wie man sie am Besten nicht vermitteln sollte, nämlich belehrend und überheblich.

Bei der Stange gehalten hat mich eigentlich nur Violets Versuch, ein altes Familiengeheimnis um Ihre Mutter zu lüften. Ich war neugierig, was sie am Ende aufdecken würde.

Schade um die verschenkten Möglichkeiten. Ich hoffe, dass Lynn Austin in ihrem nächsten Buch zu alter Form zurückfindet und dann wieder mit der Tiefe erzählt, die mich in der Apfelpflückerin so berührt hat.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Violet lernt neu zu sehen 30. Januar 2011
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Lynn Austin hat seit langem eine große Fangemeinde, die längst die Grenzen frommer Leserkreise verlassen hat. Die in Illinois lebende Autorin beweist mit ihrem neuen Buch einmal mehr ihr großes Erzähltalent.

Wieder einmal führt uns Lynn Austin in die Geschichte Amerikas. 1893 fand in Chicago die Weltausstellung statt. Die junge Violet aus gutem Hause wittert einen Hauch von Abenteuer und Freiheit, unbedingt will auch sie nach Chicago.

Am Ende des letzten Jahrhunderts war es auch in Amerika noch so, dass nicht etwa die jungen Mädchen bestimmten, wen sie heirateten. Auch Violet ist hin und hergerissen. Auf der einen Seite ist da Agnes ihre Tante, sie rät unbedingt dazu einen Reichen zu heiraten. Tante Birdie allerdings meint, Violet müsse einen Mann heiraten, den sie auch liebt.

In Chicago lernt Violet die wichtigsten Dinge für ihr Leben. Sie lernt unter anderem von ihrer frommen Großmutter die Welt so zu sehen, dass nicht Glanz und Glimmer das Wichtigste im Leben sind. Von ihrer Großmutter und ihren Großtanten erlebt sie, wie es zugeht in der großen Welt. Egal ob beim Teekränzchen, bei der Demonstration für Frauenrechte oder in den Slums der Armen, Violet lernt neu zu sehen.

Wieder ist es Lynn Austin gelungen mehrere Erzählstränge sehr gut in eine große Geschichte einzubetten. Da will Violet unbedingt noch hinter ein Familiengeheimnis kommen. Auch ein Ultimatum ihres Vaters treibt Violet zu einer Entscheidung und erhöht für uns Leser den Spannungsgehalt noch mehr.

Für Violet prallen in Chicago Welten und Lebenseinstellungen aufeinander. Sie muss Entscheidungen treffen, mit denen sie leben kann und mit denen sie vor Gott bestehen kann, denn auch dies ist ihr inzwischen wichtig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von CKLeseratte VINE™-PRODUKTTESTER
Nach der fesselnden Familiensaga »Bebes Vermächtnis« war ich gespannt auf den neuen Roman der Schriftstellerin Lynn Austin. »Ein Fenster ins Leben« behandelt das Leben von Frauen in der Gesellschaft im ausgehenden 19. Jahrhundert und befasst sich nur am Rande mit den großen Bewegungen, die im Vorgängerroman die Hauptrolle spielten.

Die junge Violet nutzt die Weltausstellung als Vorwand, um ihren Vater davon zu überzeugen, sie nach Chicago zu ihrer Großmutter reisen zu lassen. Sie träumt von der großen Liebe und Freiheit in einer Zeit, in der in der oberen Gesellschaftsschicht arrangierte Hochzeiten noch an der Tagesordnung sind und Frauen durch die Heirat nur von der Vormundschaft ihrer Väter in die ihrer Ehemänner wechseln.

Die Gegensätze im Amerika kurz vor der Jahrhundertwende werden innerhalb Violets Familie von ihrer Großmutter und deren Schwestern verkörpert: Tante Agnes möchte die junge Frau in die obere Gesellschaftsschicht einführen und einen reichen Ehemann für sie ergattern. Die demente, verwitwete Tante Birdie dagegen rät ihr, aus Liebe zu heiraten. Tante Matt ist der Ansicht, dass die Ehe der Sklaverei ähnelt und versucht ihre Großnichte für die Mitarbeit in der Frauenbewegung zu gewinnen. Die Großmutter selber schließlich engagiert sich als Pastorenwitwe in der sozialen und evangelistischen Arbeit um D. L. Moody.

In kürzester Zeit schart Violet eine Menge Verehrer um sich, doch keiner lässt ihr Herz höher schlagen, außer dem aalglatten Vertreter, den sie im Zug kennengelernt hat und gegen den sie bald einen schlimmen Verdacht hegt. Wird er ihr das Herz brechen? Von ihren Großtanten und der Großmutter wird Violet zu Bällen und Teekränzchen, Demonstrationen für Frauenrechte und in die Slums mitgeschleppt. Immer mehr wird der jungen Frau bewusst, dass sie die Oberflächlichkeit der Oberschicht hasst, auf Reichtum aber auch nicht verzichten möchte und sich nie in den Slums wohlfühlen könnte, auch nicht als Helferin.

Ihr Dilemma wird vergrößert durch ein Ultimatum, das ihr Vater stellt. Kann Violet sich für eine Heirat ohne Liebe entscheiden?

In Chicago möchte Violet außerdem ein Familiengeheimnis lüften, doch stattdessen kommen immer neue Rätsel hinzu.

Natürlich besucht Violet auch die Weltausstellung und man erfährt einiges Wissenswertes darüber und über den großen Brand von Chicago. Am eindrücklichsten ist jedoch die Situation der jungen Dame zwischen den unterschiedlichen Lebensweisen dargestellt. Auch wenn man ab einem gewissen Punkt bereits vorausahnt, wie das Ganze in Sachen Liebe ausgehen wird, bietet der Schluss noch eine interessante Überraschung. Außerdem gibt es einiges zu lachen, denn Violet hat eine blühende Fantasie, die für eine gewisse Situationskomik sorgt.

Fazit: Spannende Unterhaltung mit lustigen Momenten, Romantik und einem Ausflug in die (Frauen-) Geschichte. Am Ende bleibt nur eine Frage: Wann erscheint eigentlich der nächste Roman von Lynn Austin?
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