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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild weist ausdrucksstarke und sehr kräftige Farben auf (intensives Grün bei 00:20:55). Rauschen ist ein wenig variabel ausgefallen. Bei Tagszenen fällt es weniger auf als im Dunkeln. Deutlich störender sind jedoch Rauschblöcke, die gegen homogene Flächen gut zu sehen sind (Wand bei 01:04:32). Die Schärfe ist angenehm bis gut (Baumrinde bei 00:50:58). Der Ton liegt in drei verschiedenen Formaten vor. Im Original klingt er am überzeugendsten, da die Dialogwiedergabe authentischer erscheint. Die Effekte und die Umgebungsgeräusche sind von Ausnahmen abgesehen eher zurückhaltend, was der stillen Natur des Films gut zu Gesicht steht. Neben dem Trailer gibt es Interviews, die aber sehr knapp und auch vergleichsweise oberflächlich ausgefallen sind. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Niemand hat Macht über die Stunde des Todes!",
Von
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel im Winter (DVD)
Als der geheimnisvolle Dr. Kay(John Malkovich), diese Worte zu dem jungen Anwalt Nathan(Romain Duris) sagt, weiß der damit nicht viel anzufangen. Aber das soll sich sehr schnell ändern. So schnell, wie uns Gilles Bourdos in seinen Film -Ein Engel im Winter- hinein schleudert. Bereits in den ersten fünf Minuten werden wir als Zuschauer regelrecht in die Geschichte katapultiert, können uns dem rasanten, dramatischen Start nicht mehr entziehen.Nathan ist ein erfogreicher New Yorker Anwalt. Jung, diszipliniert und verdammt hartherzig. Als Kind hatte Nathan einen schweren Unfall und war praktisch schon tot, ehe er ins Leben zurückkehrte. Nathan lebt von seiner Frau Claire(Evangeline Lilly) getrennt und sieht seine Tochter Tracy eher selten. Irgend etwas in Nathans Leben ist verkehrt gelaufen, aber was, das werden wir erst später erfahren. Eines Tages taucht Dr. Kay, ein Arzt aus dem Boston Hospital, in Nathans Kanzlei auf. Kay spricht in Rätseln, deutet gegenüber Nathan an, dass er den Todeszeitpunkt eines Menschen voraussagen könnte. Nathan ist verwirrt, verärgert, und schmeißt Kay aus der Kanzlei. Aber der lässt nicht locker. Er fängt Nathan ab und führt ihm den Tod eines Menschen direkt vor Augen. Da glaubt Nathan zu erkennen, dass Kay ihm seinen eigenen Tod voraussagen will. Tatsächlich gibt Kay zu, ein Bote zu sein. Seine Aufgabe ist es, den Todgeweihten die Chance zu geben, ihr Leben zufrieden abzuschließen. Auch Nathan soll diese Chance erhalten. So macht sich der Anwalt auf, sein Leben zu ordnen. Aber Nathan hat keine Ahnung, auf welches Unterfangen er sich einlässt. Nach und nach muss er erkennen, dass er nur ein winziges Puzzleteil in einem Spiel ist, dessen Regeln er nicht beeinflussen kann... Was für ein wunderbarer Film! Als ich Gilles Bourdos DVD aus dem Regal genommen hatte und mir der Klappentext eine Art Misterythriller versprach, wußte ich damit nicht all zu viel anzufangen. Immerhin spielt John Malkovich die Hauptrolle, also rein damit in den Player. Ich war mehr als überrascht einen handlungsdichten, clever inszenierten Film beobachten zu dürfen. Wie Bourdos den gleichnamigen Erfolgsroman von Guillaume Musso auf Zelluloid gebannt hat, das ist, jedenfalls meiner Meinung nach, große Filmkunst. Mit Malkovich, Duris und Lilly hat Bourdos drei hervorragende Mimen für seine Hauptrollen verpflichtet. Aber das ist nicht allein der Garant für einen Klasse-Film. Bourdos besticht durch eine Kamera-Arbeit, die ihresgleichen sucht. Egal, ob er die Überleitungen der Szenen mit grandiosen Bildern aus den Straßenschluchten New Yorks schmückt, oder in Wahnsinnsschwenks die Autofahrt von Nathan und Kay begleitet, da macht allein das Zuschauen Riesenspaß. -Ein Engel im Winter- ist ein ruhiger Erzählfilm, der fulminant startet, dann in eine ausgeklügelte Geschichte führt, den Zuschauer hin und wieder explosionsartig mitreißt, zahlreiche Überraschungsmomente aufweist und uns am Ende noch einmal alles abverlangt. Ganz großes Kino! Von mir gibt es dafür eine uneingeschränkte Empfehlung zum Anschauen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Ein Engel im Winter,
Von Kratos666 (Olbernhau) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel im Winter [Blu-ray] (Blu-ray)
Bei diesem Film handelt es sich um eine Adaption eines Romans von Guillaume Musso, dessen Thematik sich der bei uns wohl eher unbekannte Regisseur Gilles Bourdos angenommen hat.Eins vorweg, hierbei handelt es sich nicht wie der Titel eventuell vermuten lässt um einen romantischen Film mit Herzschmerz usw. sondern einen Mystery Drama der einen von der ersten Szene an sofort in den Film schleudert. Gleich in der Ersten Szene klappte bei mir das Kinn runter und ich wurde erstmal mit offenem Mund sitzen gelassen. Was sich dann noch entwickeln sollte hätte ich so definitiv nicht erwartet. Um was es hier eigentlich geht bekommt man im Grunde gleich in den ersten Minuten quasi per Faustschlag ins Gehirn gedrückt. Das Leben und der Tod sind das zentrale Thema. Nathan ist mittlerweile ein junger und erfolgreicher Anwalt, allerdings ist er auch extrem hartherzig und wie besessen von dem was er tut, nur der Job ist wichtig. Er vergisst alles um sich herum, auch seine Familie. Clair, seine Frau, kann nicht mehr und lässt sich von ihm scheiden. Sie zieht weg und Nahan hält nur sporadisch Kontakt zu seinen Lieben. In dieser Zeit taucht ein seltsamer Mann in seinem Büro auf der vorgibt Arzt zu sein und auf den Namen Doktor Kay zu hören. Er sagt lauter seltsame Dinge und scheint alles über ihn zu wissen. Nathan beginnt ihn für verrückt zu halten und verweist ihn aus seinem Büro. Er hat einerseits Angst vor dem was er gehört hat und andererseits hält er das für Hirngespinste eines Geisteskranken. Kay lässt aber nicht locker und sucht immer wieder das Gespräch. In einer Diskussion sagt Kay dann das er es sehen kann wenn Leute sterben und prophezeit den Tod eines Menschen. Nathan wird Zeuge davon und fängt an ihm zu glauben. Allerdings versteht er auch nicht warum Kay den Menschen nicht hilft dessen Tod er sehen kann. Auf Fragen zu dem Thema antwortet der Arzt nur immer ...Niemand hat Macht über die Stunde des Todes... Was das bedeuten soll bekommt Nathan dann schließlich am eigenen Leib zu spüren und eben auch das Kay nichts weiter tun kann als die Menschen in den letzten Minuten ihres Lebens zu begleiten und ihnen zu helfen mit sich ins Reine zu kommen. Ich muss zugeben das ich auch noch nie was von diesem Regisseur gehört habe, aber nachdem was ich gesehen habe werde ich den Mann auf jeden Fall auf dem Bildschirm behalten und werde auch seine restlichen Werke nachholen und dessen Zukünftige anschauen. Er hat hier eine Klasse Arbeit abgeliefert und entführt den Zuschauer in einen sehr ruhigen und melancholischen Film der durch geniale Kameraschwenks, brillant eingefangene Bilder und eine Geschichte besticht, die für mich zu keiner Zeit vorhersehbar war. Neben der wirklich genialen Inszenierung ist es auch den Schauspielern und hier besonders der Darstellung von Malkovich zu verdanken das ich etwas wirklich besonderes erleben durfte. Von mir gibt es daher eine klare Empfehlung für alle Freunde des ruhigen Films, sich dieses Werk mal anzuschauen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Restzeit,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel im Winter (DVD)
Der erfolgreiche New Yorker Anwalt Nathan lebt von seiner Frau und seiner Tochter getrennt. Ein folgenschweres Ereignis hat die einst glückliche Familie entzweit. Eines Tages hat er einen seltsamen Termin mit Doktor Kay. Dieser eröffnet ihm eine wenig glaubhafte Geschichte. Es kommt zu weiteren Begenungen mit Doktor Kay und Nathan beginnt seinen Worten Glauben zu schenken.Nathan interpretiert die Aussagen von Doktor Kay auf seine Weise und beginnt sein Leben in Ordnung zu bringen. Er sucht wieder Kontakt zu seiner Frau und Tochter. Die geheimnisvolle Geschichte wird spannend und einfühlsam erzählt. Mit der surrealen Fähigkeit der Protagonisten wird behutsam umgegangen. Guten Dialoge feilen an den Charakteren der Figuren. Detailreiche gut gewählte Szenenbilder sorgen für Stimmung und Atmosphäre. Dies wird von einer sorgfältig abgestimmten Hintergrundmusik unterstützt. Regie und Schauspieler ist ein feiner Mysterie-Thriller gelungen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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