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Und was sie in diesem Zimmer vorfindet, verwundert sie. So lebt kein Junkie -- Geld, säuberlich versteckt, Lebensmittel ordentlich in den Kühlschrank zurückgestellt. Etwas ist faul an dieser Sache, das fühlt sie. Und dann, fünf Tage später, stirbt der nächste von DeWaynes Söhnen. Zuvor, damit rückt er jetzt erst heraus, vor einem Jahr, war schon einer seiner Söhne gestorben, einer, von dessen Existenz Tamara nicht einmal etwas wusste. Aber wer hasst DeWayne so sehr, dass er ihn da verletzen will, wo es ihn am meisten trifft? Fieberhaft sucht Tamara nun nach dem Mörder, denn auch das Leben ihres Sohnes steht auf dem Spiel.
So muss ein Krimi sein. Ein guter Plot, eine sympathische, menschliche Detektivin mit ganz alltäglichen Sorgen: Geld, was erlaube ich meinem halbwüchsigen Sohn, wie gehe ich meinem Ex-Mann am besten aus dem Weg, warum kann ich kein zufrieden stellendes Sexleben führen. Denn Tamara ist nicht nur schlau, sie ist auch sehr sexy -- ohne dabei eine dieser glatten, hübschen Heldinnen zu werden. Für mich war dieses Buch ein absoluter Überraschungstreffer -- ein ungeplanter Kauf, der sich wirklich gelohnt hat! --Daniela Ecker
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Erstauftritt von Tamara Hayle, Privatdetektivin,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel über deinem Grab. (Taschenbuch)
Tamara Hayle, Privatdetektivin, Anfang 30, in Newark lebend und arbeitend, schwarz, geschieden und alleinerziehende Mutter löst ihren ersten Fall. Ihr Ex-Mann DeWayne und Vater ihres Teenagersohnes Jamal bittet um ihre Hilfe, da bereits zwei seiner fünf Söhne - allesamt von verschiedenen Frauen - ums Leben gekommen sind. DeWayne glaubt, daß sie von jemandem ermordet wurden, der damit Rache an ihm nehmen will. Tamara übernimmt den Fall, da sie einerseits das Geld benötigt und andererseits ihr Sohn Jamal der jüngste der Söhne DeWaynes ist. Sie beginnt ihre Ermittlungen und stößt auf der Suche nach einem Motiv bald auf Ungereimtheiten. DeWayne, ein zwielichtiger Geschäftsmann, ist bei ihrer Suche nach seinen Feinden und möglichen Mördern nicht unbedingt hilfreich. Kommt der Mörder aus seinem undurchsichtigen Geschäftsleben oder seinem verwickelten Privatleben? Nach den Morden an zwei weiteren Söhnen DeWaynes geht es Tamara um das Leben von Jamal, ihres eigenen Kindes, des letzten überlebenden Sohnes von DeWayne. Schließlich findet sie den Schlüssel zu allem à la Raymond Chandler und Ross MacDonald in der Vergangenheit, die noch nicht zu Ende gegangen ist. Im letzten Moment gelingt es ihr, das Leben ihres Sohnes zu retten und den Fall vollständig aufzuklären. Ein erfrischender in doppelter Bedeutung schwarzer Debutroman.
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4.0 von 5 Sternen
Spannend,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel über deinem Grab. (Taschenbuch)
Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende und daher auch gut zu lesen. Wer gerne Bücher liest, in denen er den Täter selber miterraten kann, ist hier richtig. Denn erst am Ende erfährt man, wer der Mörder ist. Und bis es soweit ist, führt Valerie Wesley Wilson den Leser auf verschiedene falsche Spuren. Und zwischendurch bleibt man auch nicht an langweiligen Stellen hängen, da es immer wieder neue Entwicklungen gibt.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Tamara Hayle und sonst?,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein Engel über deinem Grab. (Taschenbuch)
Neu sind in Valerie Wilson Wesleys Roman allenfalls die weibliche, schwarze Hauptdarstellerin, das Milieu in dem er spielt und die Idee, die Söhne ein und desselben Mannes nacheinander umzubringen. Ansonsten ist die Lösung schnell durchschaubar und die Skizzierung der einzelnen Charaktere bleibt oft in Ansätzen stecken. Der Leser erfährt zu wenig über die Personen sowie Ihre Motive und auch das Milieu wird nicht ausreichend genutzt. Was hätte man nicht alles aus einer Cleotha Lee und Ihrer Nichte machen können und selbst über Jamal, den Sohn der Heldin, und sein Leben weiß man am Ende wenig. Das "schwarze" Leben in den Vororten oder Downtown wird kaum gezeigt, Gelegenheiten zur Beschreibung typischer Situationen wie etwa der Trauerfeiern oder das Streetballspiel der Jungendlichen gehen ungenutzt vorüber. Die Story "plätschert" vor sich hin, Überraschung bleiben für den erfahrenen Leser weitgehend aus und allein die Anrede "Brother" und "Sister" reichen nicht, um dem neuen Umfeld der Handlung ausreichend gerecht zu werden. Hier hätte man sich häufigere und tiefere Darstellungen gewünscht, und bei den kurzen Liebesszenen aus dem Leben der Heldin (einer eher holprig und hölzern wirkenden Erotik) fragt man sich nach ihrem Sinn und Zweck. Einzig der Rückgriff in die Vergangenheit und das gute und schnelle Finale reichen nicht, um einen wirklich spannenden, interessanten Kriminalroman daraus zu machen. Bis zur Tradition von Dashiel Hammet oder Raimond Chandler ist es noch weit und auch die jüngeren amerikanischen Thrillerautoren wie Jerry Oster oder Larry Beinhart bleiben von Wesley unerreicht. Daher bleibt leider nur das Fazit: "Better Luck next Time." Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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