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Ein Besuch von Monsieur Voltaire: Roman
 
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Ein Besuch von Monsieur Voltaire: Roman [Taschenbuch]

Dinah Lee Küng , Jörn Ingwersen
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442460425
  • ISBN-13: 978-3442460427
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.238.253 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dinah Lee Küng
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mit klugem Witz, Liebe und Lebensweisheit stellt sich Voltaire dem 21. Jahrhundert vor - und der Leser amüsiert sich prächtig." (The Correspondent )

"Dinah Lee Küngs Debüt ist köstlich: eine bemerkenswerte Mischung aus Wirklichkeit und Phantasie, aus Fakten und Fiktion, ernsthaft und zugleich höchst unterhaltsam." (Swiss News )

Kurzbeschreibung

Monsieur Voltaire besucht uns in der Gegenwart: charmant, geistreich und witzig
Der Umzug von New York in ein Schweizer Bergdorf soll für Dinahs Familie ein Neuanfang sein. Aber sofort tauchen unerwartete Probleme auf, und dann erleidet Sohn Theo auch noch einen gefährlichen Asthmaanfall. Als sich der herbeigerufene Arzt unter dem Namen Voltaire vorstellt, glaubt Dinah, langsam den Verstand zu verlieren, denn der große Geist der Aufklärung ist seit über 200 Jahren tot. Doch Monsieur Voltaire denkt nicht daran, wie jedes Gespenst wieder zu verschwinden, sondern richtet sich stattdessen bei Dinah ein – der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist zauberhaft !!!
Ein Lesegenuss; - Unterhaltsam; - Witzig; - und etwas sentimental zugleich. Ohne dabei den Leser in seelische " Untiefen " zu ziehen.
Die Idee "Voltair" in unsere Zeit zu bringen (wenn auch als Geist), ist pfiffig und gibt der Geschichte immer wieder neue Glanzpunkte.
Man siehe nur das Silvesterdinner !!
Oder auch V`s Interpretation des Kinofilmes "ET ". Wer hätte diesen Film in einem Zusammenhang mit der Kirche gesehen???
Oder auch die kleinen romantischen Geschichten und Gedichte von Voltair.
Meiner Meinung nach, geschickt eingeflochten in die Handlungen.
Die Frage nach dem: "Was will uns die Autorin mit dieser Geschichte sagen?" würde ich folgendermaßen beantworten:
D.Lee Küng hat ein wenig ihr eigenes Berufsleben und auch Privatleben in diese Storry mit eingebracht. Ohne Voltair als Hausgeist, würde die Storry nix hermachen, auch wenn die Autorin immer wieder versucht, politische Themen auf zu greifen. Dieses Buch lebt von den Paralellen, die sich aus den Ereignissen in V`s Leben und Zeit, zu unserem Leben und unserer Zeit ergeben. Man bedenke die Art wie Spionage und Waffenhandel besprochen werden, oder wie Voltair von seiner Art Geld zu verdienen spricht.
Oder wie locker in diesem Buch über Tratsch und Sex an den Königshöfen gesprochen wird. Es sind unterhaltsame Themen, nicht zu anspruchsvoll.
Daher ein Buch, das sich leicht und locker nach Feierabend lesen lässt.
Für meinen Geschmack will dieses Buch uns Mut machen. Mut zu Veränderungen, oder auch Mut zu neuen Zielen in unserem eigen Leben.
So nach dem Motto: Mit viel Humor und gutem Willen kann man überall auf der Welt, und zu jeder Zeit sein Leben neu erfinden.
Und wenn man mal nicht weiter weiß, dann schau bei unseren alten Dichtern und Denkern nach.
Dieses Buch würde ich jedem empfehlen, der sich beim lesen entspannen will und herzhaft lachen möchte.
Ich glaube dieses Buch werde ich mir auf jeden Fall noch einmal einpacken, wenn ich in den Urlaub fahre. Es hat mir Spaß gemacht es zu lesen.
Da ich zu den Leuten gehöre, die sehr intensiv eine Geschichte oder Buch lesen, hat es bei mir etwas länger gedauert, bis ich zu diesem Buch etwas sagen konnte.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Barbara
Format:Taschenbuch
Ein wirklich originelles Buch, und daher schwierig zu kategorisieren: eine Komödie zwar, aber nicht ohne Pathos und besinnliche Momente, bietet es unterhaltende und lohnende Lektüre.

Die Geschichte ist einfach: der Geist des jungen Voltaire erscheint in einem alten jurassischen Bauernhaus, dem neuen Heim einer gerade von New York eingereisten schweiz-amerikanischen Familie. Der ungebetene Gast packt seinen Koffer aus, voll von Spitzengewändern, Manuskripten und wissenschaftlichen Geräten, und ... er will nicht wieder gehen. So entwickelt und vertieft sich eine ebenso liebevolle wie an- und aufgeregte Beziehung mit der Dame des Hauses. Die Geschichte seines früheren Lebens wieder erweckend, hilft Voltaire's Geist der nie ganz glücklichen Ex-Journalistin (einer Art moderner weiblicher Candide...) mit neuem Humor den Verlust ihrer Karriere und die Herausforderungen einer Familie zu verkraften: Ihr noch winziger Ältester wird von den Lokalbehörden "verhaftet" da er ungewollt einem Eisenbahnwagen zur freien Fahrt die Schienen runter hilft, und Voltaire packt sofort seine Sachen um den Kleinen in die "Bastille" zu begleiten. Auch lehnt er sich ihren Computer aus um eine neue aktivistische Website zu starten. Dann wird eine Neujahrsparty geplant, aber ihre Rezepte können seinen Versailles-inspirierten Vorstellungen kaum genügen, und einiges endet im Disaster. Eine lautstarke Auseinandersetzung wegen Voltaire's pornographischen und inzestuösen Liebesbriefen an seine Nichte endet ohne gegenseitiges Verstehen. Sogar in London finden sich die zwei wieder, und in all dieser Zeit reift der Gast vom launenhaften und egozentrischen Dramatiker zum grossherzigen und weisen alten Mann...

Was auch immer Küng inspiriert hat diese Geschichte zu erzählen, eines ist klar: das Buch ist voller Überraschungen und berührt, mit leichter persönlicher Note, so ernsthafte Themen wie Gedankenfreiheit und Lebensambitionen, Familie und Kinder, Ruhm und Enttäuschungen und, vor allem, Freundschaft.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist eines der wenigen Zitate Voltaires, die nicht in „Ein Besuch von Monsieur Voltaire“ eingearbeitet worden sind. Dabei wäre es gerade hier am richtigen Ort.

Die heute in der Schweiz lebende ehemalige Auslandskorrespondentin Dinah Lee Küng hat ein Buch geschrieben, in dem eine ehemalige Auslandskorrespondentin selben Namens mit ihrem Mann Peter (im Buch wie in der Realität Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes) von New York in ein kleines, verschneites Dorf in der Schweiz zieht. Dort angekommen, bekommt sie Besuch von einem merkwürdig gekleideten Mann, der sich als Geist des französischen Philosophen Voltaire vorstellt. Nach einer erstaunlich kurzen Phase der Überraschung teilt sie ihren Alltag mit dem etwas exzentrischen, aber liebenswerten Gast, der ihr als Gegenleistung freundlicherweise eine detaillierte Beschreibung seines etwa 300 Jahre zurückliegenden Lebens liefert.

Und genau dies ist das Problem des Romans. Die „reale“ Handlung nimmt die Stelle eines Stichwortgebers ein, um möglichst viele Fakten über das Leben Voltaires in die 412 Seiten zu pressen. Dabei ist Küng jede noch so hanebüchene Anekdote recht. Als die beiden etwa beobachten, wie eine Katze vor dem Haus von zwei Hunden in Stücke gerissen wird, wird dies nicht weiter kommentiert, sondern dient als Ausgangspunkt für eine Erzählung des Philosophen, in der er von der angeblichen Ermordung einer ehemaligen maîtresse berichtet. Und während sich draußen eine Menschenmenge bildet, die sich um die zerfleischte Katze kümmert, lauscht die Erzählerin gebannt dem Mann, der ihr mit dem erstaunlich gutem Erinnerungsvermögen berichtet: „Am fünfzehnten März brach Adrienne mit einer schweren Ruhrinfektion auf der Bühne zusammen. Am Morgen des zwanzigsten verstarb sie.“

In ihrem Roman gelingt es Küng leider weder, dem Leser mehr über den französischen Denker zu vermitteln, als dies jede einfach gestrickte Biographie täte, noch berührt ihre Art der Vermittlung – eine recht wahllose Aneinanderreihung kurzer Handlungssequenzen als Aufhänger für eine nur schlecht als Dialog getarnte Präsentation von Fakten und Zitaten – den Leser, von ihren ganz offensichtlich aus eigenen Erinnerungen gespeisten und deplaziert wirkenden Einschüben aus ihrer Zeit als Auslandskorrespondentin mal ganz abgesehen.

Offenbar ist der Autorin neben dem nicht verarbeiteten Ausgangszitat auch eine andere Maxime Voltaires entgangen. Schade, denn dabei trifft diese auf das Buch zu wie kaum eine zweite: „Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur nicht die langweilige“

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