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Ein Bär will nach oben
 
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Ein Bär will nach oben (Taschenbuch)

von William Kotzwinkle (Autor), Hans Pfitzinger (Übersetzer)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,90 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Preis für beide: EUR 27,80

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 270 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 6., Aufl. (März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499138956
  • ISBN-13: 978-3499138959
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 204.439 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In William Kotzwinkles neuestem Buch schickt der amerikanische Autor einen Bären auf die Reise durch die Welt der Medien und Verlage. Alles beginnt damit, daß ein Bär ein Manuskript im Wald findet. Er begutachtet es und hat an den Zutaten der Story nichts auszusetzen: viel Sex und Angeln. Der Bär nimmt das Manuskript ins Maul, gibt sich den Namen Hal Jam und macht sich auf den Weg zu einem Verleger. Seine Blitzkarriere als Schriftsteller beginnt.

Kein Mensch sieht in dem neuen Star Hal Jam einen Bären -- durch seine unorthodoxe Art sich zu verhalten, sein ständiges Brummen und seine seltsame Angewohnheit, sich in den unpassendsten Momenten auf dem Boden zu räkeln, wird der kauzige Autor noch interessanter, die Frauen liegen ihm zu seinen Tatzen. Verleger und Journalisten jubeln: ein neuer Hemingway!

Doch für einen stehen die Dinge gar nicht gut: Arthur Bramhall, der den Verlust seines Manuskriptes, das eigentlich sein Lebenswerk darstellen sollte, nur leidlich verkraftet und sich in seinem Schmerz in die tiefe Wildnis des Waldes zurückzieht.

Kotzwinkle weiß, wovon er schreibt, denn der Schöpfer von E. T. hält sich schon lange in den Bestsellerlisten auf. Seine Beobachtungen hat er zusammengefaßt in einer Mischung aus Karikatur und modernem Märchen. Mit sprachlicher Leichtigkeit und Gott sei Dank ohne die ansonsten so weitverbreitete Bitterkeit bringt Kotzwinkle den Leser zum Lachen. Der bärige Held Hal Jam erobert mit seiner naiven Unschuld nicht nur in der Story Sympathien, sondern auch beim Leser. --Susanne Solau

Kurzbeschreibung

Es war einmal ein großer schwarzer amerikanischer Bär, der unter einem Baum ein Romanmanuskript fand. Er konnte es zwar nicht fressen, aber stehlen und lesen. Und weil er es nicht schlecht fand, lieh er sich im Dorfladen einen Anzug aus, nannte sich fortan nach seiner Lieblingsmarmelade "Hal Jam", ging nach New York, um in der Verlagswelt sein Glück zu machen. Kotzwinkle, Verfasser von "Fat Man" und "E.T.", schrieb ein Märchen für Erwachsene, eine Satire auf Verlagsgepflogenheiten und Medienrummel.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Das meistverschenkteste Buch, 5. September 1999
Von Ein Kunde
Ein Bär stiehlt ein Manuskript für einen neuen Roman. Der Autor zieht sich aus Verzweiflung zurück und nimmt immer mehr Verhaltenszüge eines Bären an, während dieser in der Stadt als der große neue Star am Buchhimmel gefeiert wird. Zunächst scheint dies nur eine neue Variante des alten "Ich-bin-Du-und-Du-bist-ich"-Themas zu sein. Doch Willam Kotzwinkle, der wirkliche Vater von E.T., schafft es, ihm neue Seiten abzugewinnen. Denn eigentlich sollte ein Bär in unserer Gesellschaft erheblich auffallen. Aber niemand will den Bär in Hal Jam -so sein freigewählter Name- sehen. Diese Konsumgemeinde der Schönen und Reichen täuscht sich stets auf Neue. Sein tierisches Verhalten zeigt nur, wie exzentrisch dieser Autor wirklich ist. Drum darf sich Hal auch auf dem Boden umherrollen und Grunzen. Sein ungestillter Hunger auf Honig und sein leicht tumb-naiver Humor lassen ihn zu einem Liebling der Menschenweibchen werden. Aber obwohl Hal Jam dank seines Buches keine finanziellen Sorgen kennt und auch niemand hinter sein wahres Ich kommen will, trübt sich langsam der Himmel über dem Waldburschen. Nicht Jagdhunde wollen seine Identität auffliegen lassen, sondern der eigentliche Schriftsteller des Bestsellers kommt zurück, um in einem aufsehenserregenden Gerichtsverfahren sein Buch zurückzuverlangen. Aber wem würden Sie glauben: einem lange verschwundenen ungepfelgten Kerl aus dem Wald, der nach Bär stinkt, oder einem der gefeiertesten Medienstars, mit einem -zugegeben- recht starken Haarwuchs? Kotzwinkles Buch ist ein liebenswertes Buch, das die Lesenden ständig schmunzeln läßt. Für die Anspruchsvolleren enthält es genügend Kritik und Seitenhiebe auf unsere schicki-micki-Gesellschaft, aber man es kann es auch "einfach so" lesen, um einfach nur mal wieder Spaß zu haben. Das ist das Buch, das ich am häufigsten im letzten Jahr verschenkt habe. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Satire um die Medienwelt, 7. September 2009
Als der Bär die Aktentasche im Wald fand, dachte er, es sei ein schlechter Fang. Die wohl bezeichnendste Eigenschaft an Bären gegenüber dem Menschen ist, dass er ausschließlich für sein leibliches Wohl sorgt. Er nimmt sich, was er braucht, ruht sich von der Anstrengung aus und setzt sich erst wieder in Bewegung, wenn er erneut etwas benötigt. Dennoch nimmt der Bär die Mühe auf sich und begibt sich mit dem Manuskript nach New York. Schnell findet er einen Agenten und einen Herausgeber für das Buch. Die automatisch anfallenden Termine mit den unterschiedlichen Medien meistert der Bär auf seine Art fast souverän. Dabei wird er wie ein Mensch behandelt. Niemand stört sich an seiner Statur, seiner Behaarung oder seiner Schweigsamkeit. Gerade hier liegt die Stärke in der Satire. Mit Humor und spitzer Feder weist William Kotzwinkle in seiner Satire auf die teilweise hektische Lebensweise im Großstadtdschungel hin. Natürliche Bedürfnisse haben dort überhaupt keinen Platz mehr. Daher wirkt es auch lustig, wenn der Bär im Fünf-Sterne-Hotel mal eben mit den Pranken ein paar Kratzer in die Tapete macht und schon nach kurzer Zeit dort sein Revier markiert. Durch seinen angeborenen Spürsinn rettet er quasi nebenbei den amerikanischen Vizepräsidenten und vergisst es gleich wieder. So sind Bären halt. Würde er nur alles kaputtmachen und die anderen Männchen vertreiben und wären die Damen nur etwas behaarter, könnte es das Paradies sein.

Ganz anders hingegen erlebt der wahre Autor des Manuskripts sein Leben. Während er sich immer mehr zurückzieht und den Lebensraum des Bären für sich in Anspruch nimmt, weckt er seine animalischen Eigenschaften, die in der zivilisierten Welt unterdrückt werden. Frühere Freunde wenden sich teilweise ab und andere versuchen ihn sogar zu jagen. Der Autor, der unter anderem mit E. T. berühmt geworden ist, verdeutlicht durch diesen Rollentausch, wie weit die natürliche Welt von der Zivilisation entfernt ist. zwischen den Lachern regt das auch wieder zum Nachdenken an. Das Buch ist wirklich empfehlenswert für alle, die diese skurrile Darstellung in ihrer Phantasie zulassen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Satirischer Leckerbissen über den literarischen Ruhm, 6. Juli 2005
Von M. Brandl "brandolino12" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
"Ein Bär will nach oben" ist ein satirischer Leckerbissen für alle, die vom eigenen literarischen Ruhm träumen. Brillanter Wortwitz und eine herrliche Ironie runden dieses außergewöhnliche und kurzweilige Lesevergnügen perfekt ab.
Ist es vielleicht nicht ganz auszuschließen, dass dem Autor in jungen Jahren etwas ganz ähnliches passiert ist, wenn er auch nicht gleich zum Bären mutiert ist? Wie auch immer: Viele Kreative, die selbst schreiben, werden sich in der Geschichte Kotzwinkles wiederfinden - und wenn auch nur als diejenigen, denen der ganz große Durchbruch versagt bleibt, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren.
Fast schon parabolisch beschreibt Kotzwinkle die Blindheit der Menschen vor sich selbst und ihrem Gegenüber, wenn es um Ruhm, Geld und Ehre geht. So gelingt es dem Bären Hal Jam während seines skurrilen Großstadttrips als gefeierter Autor, seine eigene Identität hinter den Schwächen seiner neugewonnenen Mitmenschen zu verbergen.
Beeindruckt hat mich auch der schlichte Stil des Autors. Kotzwinkle hält die einzelnen Kapitel kurz, wobei er fast schon akribisch zwischen den beiden Handlungssträngen der Protagonisten hin und her wechselt. Doch darf man sicher sein, dass die überraschende Pointe zum Ende des Romans die nach zwei Dritteln ein wenig durchhängende Spannung und Dramaturgie bei Weitem wieder wettmacht. Denn die spannende Frage, woher der Bär, der eigentlich kein Wort zu Papier bringen kann, sein zweites Buch nehmen soll, wird erst zum Schluß auf köstlich amüsante Weise gelöst.
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5.0 von 5 Sternen wunderbar und zum Lachen
Ich hab das Buch schon so oft verschenkt ... und zum Glück haben meine Freunde einen ähnlichen Humor und konnten drüber lachen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ian McGriffin veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein Spiegelbild der oberflächlichen Mediengesellschaft - herrlich!
Vorweg muss ich sagen, dass ich kein Buch mehr verschenkt habe als dieses. Denn es ist nicht nur eine schöne Geschichte, die ET-Erfinder Kotzwinkle hier erzählt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Bücherlöwe veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ich liebe dieses Buch
Ich glaube, ich habe selten über ein Buch so gelacht. Die Wichtigtuer werden so richtig auf die Schippe genommen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Berta Brandt veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Überschätzt
Schlecht geschrieben - langweilig erzählt und selbst mit viel "Satirewillen" und gutem Zureden ist das wohl eins der überschätztestes Bücher überhaupt. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von S. Urban-Böhling veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Selten so gelacht
Kotzwinkle war mir ja bekannt, aber das Buch schlägt wirklich alles! Ich habe selten so gelacht bei einer Lektüre.
Sensationell!
Vor 21 Monaten von Olav Jost veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen A ganz a liebe G'schicht
Ich habe sicher hin und wieder gelacht, und auf meiner eigenen Erfahrung mit Mitgliedern der Medienbranche kann ich besätigen, niergens trifft der Sterotyp (wie im Buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2008 von Markus Nerlich

4.0 von 5 Sternen Jeder spricht nur mit sich selbst
Ich habe dieses Buch sehr genoßen. Die absurde Story zeigt mal wieder, dass Menschen halt nur hören was sie hören wollen, nur sehen was sie sehen können und lediglich verstehen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2007 von Alexandra Wiechmann

5.0 von 5 Sternen Bärenhaft gute Sozialkritik!
Mit seinem üblichen Witz nimmt Kotzwinkle hier Künstler, PR und Verlagsgewerbe auf die Schippe. Der schrullige Künstler, der ohne Technik allein dadurch besticht, dass er einfach... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2007 von Gretchen112

5.0 von 5 Sternen Herrliche Bauchschmerzen
Noch heute bekomm ich Bauchschmerzen, wenn ich nur an dieses Buch denke: Duch lachst dich auf jeder Seite schlapp. Von wegen naiver Bär oder plumbe Verwechslungen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2007 von Rob

1.0 von 5 Sternen Achtung nicht kaufen!
Wer sich aufgrund der bisherigen Kundenrezensionen, des ansprechenden Inhalts und des zugegeben drolligen Covers des Buches "Ein Bär will nach oben" von William Kotzwinkle... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2007 von Jürgen Hardt

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