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Im Lebensmittelspeicher der Dorfköchin Astrid Sahari steht das Festmahl für die Hochzeitsgesellschaft bereit. Wochen hat es gedauert, die Köstlichkeiten zuzubereiten. Deshalb ist die Köchin einigermaßen beunruhigt über die fremdartigen Geräusche, die aus dem Speicher dringen. Sie stößt auf eine offensichtlich betrunkene Bärenfamilie, die beschlossen hat, ihr Menü mit einem Nachtisch abzuschließen. Nun begeht die resolute Astrid einen Fehler nach dem anderen. Ihre wütenden Besenhiebe machen die Bärenmutter schlagartig nüchtern, eine wilde Hatz beginnt! -- und endet sogleich. Am oberen Ende eines Hochspannungsmastes merkt Frau Sahari, welch exzellente Kletterer wütende Bären sind. Es zischt gewaltig, als die Köchin in die Leitung greift, ein mächtiger Lichtbogen erhellt die Gegend um Nummenpää -- und hoch am Mast hängen zwei ineinander verknäulte, verkohlte Gestalten.
Mit diesem übel riechenden Prolog meldet sich Finnlands No. 1, Arto Paasilinna, zurück. Dem Spezialisten für abseitigen Nordmanns-Humor gelingt immer wieder das Kunststück, uns gleichsam zum Hintergrundsgeräusch eines knisternden Kaminfeuers in seine schrägen Storys hineinzuziehen. In diesem Falle in den Haushalt des brummigen Pastors Huuskonen und seiner giftigen Gattin. Hier hängt der Segen schief, seit die Gemeinde ihr Geschenk zum 50. Geburtstag des Pfarrers abgeliefert hat. Der Gottesmann ist nun Ziehvater eines putzigen Bärenwaisenkindes! Doch tritt eine erstaunliche Wandlung ein: Der grimme Pfaffe und das Pelztier bilden eine perfekte Symbiose. Schon am ersten Abend findet man sie im finnischen Sonnenuntergang verträumt nebeneinander auf der Wiese liegend. Die Pastorenfrau schäumt doch es sollte noch viel schlimmer kommen. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Anfangs ganz nett,
Rezension bezieht sich auf: Ein Bär im Betstuhl: Roman (Taschenbuch)
Der vielversprechende Klappentext ließ mich das Buch ausleihen und ich bin froh, es nicht gekauft zu haben. Die ersten beiden Kapitel sind nett zu lesen und auch lustig geschrieben, doch dann verliert das Buch an Witz und Reiz. Ein Buch, bei dem man schon nach kurzer Zeit nicht mehr weiß, wie es eigentlich geendet hat. Ausleihen vielleicht - kaufen nicht.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach Herrlich,
Rezension bezieht sich auf: Ein Bär im Betstuhl (Gebundene Ausgabe)
Guten Abend,wie immer einer überaus amüsantes Buch. Ein finnischer Pastor erhält zu seinem fünfzigsten Geburtstag einen jungen Bären geschenkt. Ein überaus gutes Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach wunderbar - unbedingt lesen!,
Rezension bezieht sich auf: Ein Bär im Betstuhl: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch vor einigen Tagen im Urlaub gekauft, weil ich etwas Kurzweiliges mit Tiefgang lesen wollte - und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist herrlich und humorvoll - ein Pastor bekommt von seiner Gemeinde zum 50. Geburtstag einen Bären geschenkt. Und von da an wird sein Leben völlig umgekrempelt. Er erlebt Dinge, über die man gleichzeitig lachen und weinen kann (es ist z.B. wirklich unglaublich, was der Pastor und andere Leute dem Bären beibringen) - alles ist herrlich verrückt. Da wird der Winterschlaf des Bären wissenschaftlich erforscht, man sinniert darüber, wie es wäre, wenn der Mensch Winterschlaf hielte usw. Der Autor hat eine ganz eigene Art von Humor, seine Art zu schreiben, finde ich ganz klasse - dieser trockene Humor. Ich hatte vor der Lektüre noch nie etwas von Arto Paasilinna gelesen, aber das wird sich jetzt ändern. Hoffentlich gewinnt dieses Buch noch viele Freunde, es ist eine tolle Urlaubslektüre.
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