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Ein Amerikanischer Traum
 
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Ein Amerikanischer Traum

Nastassja Kinski , Scarlett Johansson , Éva Gárdos    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Nastassja Kinski, Scarlett Johansson, Tony Goldwyn
  • Regisseur(e): Éva Gárdos
  • Komponist: Cliff Eidelman
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 6. Mai 2010
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003BKGXOI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.418 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Um 1950 fliehen ihre Eltern aus dem stalinistischen Ungarn und lassen die kleine Suzanne in der Obhut der Großmutter zurück. Nach Omas Verhaftung landet sie bei einer Pflegefamilie und glaubt so lange, diese wären ihre richtigen Eltern, bis die Großmutter sie ziemlich unvermittelt Jahre später dort abholt und ins Flugzeug nach L.A. setzt. Im Kalifornien der 60er fühlt sich Suzanne dementsprechend fremd, und als sie endlich aufzutauen beginnt, setzt die ausgerechnet die liebende, doch überprotektive Mutter ihr am meisten zu. Kein Wunder, dass der Teenager rebelliert.

Produktbeschreibungen

1950 fliehen Margit (Nastassja Kinski) und Peter (Tony Goldwyn) mit ihrer ältesten Tochter Maria aus dem stalinistischen Ungarn in die USA, um dort ein neues, besseres Leben zu beginnen. Ihr Baby Suzanne soll das Land auf anderem Wege verlassen, doch der Plan geht schief. Jahrelang kämpfen die Eltern um die Ausreise ihrer Tochter, die derweil bei Pflegeeltern aufwächst. Als Suzanne sechs Jahren alt ist, gelingt mit Hilfe des Roten Kreuzes die Ausreise in die USA. Die Familie ist wieder vereint.

Neun Jahre später ist aus Suzanne (Scarlett Johansson) ein rebellischer Teenager geworden, die zum Leidwesen ihrer Mutter einen Freund hat, Elvis liebt und Zigaretten raucht. Suzanne befindet sich in einer Identitätskrise, unsicher, wer sie ist und wo sie hingehört. Als der Konflikt mit den Eltern eskaliert, beschließt sie, zurück nach Ungarn zu reisen, um Antworten

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein bewegendes Drama 28. März 2011
Von Tanja Heckendorn TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Die Geschichte die uns Èva Gárdos erzählt, ist zum großen Teil ihre eigene. Wahrscheinlich geht das Filmdrama aus dem Jahre 2001 deshalb so zu Herzen. Das Drama um eine Familie, die auf ihrer Flucht aus Ungarn nach Amerika die jüngste Tochter zurück lassen müssen und auch nach der Familienzusammenführung nicht wirklich zueinander finden, wird sehr einfühlsam und mit vielen eindringlichen Bildern aus der Sicht des Mädchens Suzanne (Scarlett Johansson) geschildert. Als Teenager reist sie schließlich zurück nach Ungarn, um dort Antworten auf wichtige Fragen nach Zugehörigkeit und Heimat zu finden. Hier setzt der Film ein und der Zuschauer verfolgt aufmerksam ihren Rückblick in die Vergangenheit und ist gespannt auf die Einsichten, die sie bei ihrem Besuch in Budapest gewinnen wird.

In den 1950er Jahren träumt ein junges Ehepaar aus Ungarn von einem besseren Leben für sich und ihre Kinder. Doch der Fluchtplan auf dem Weg in ein freies Leben in Amerika klappt nur beinahe perfekt. Die kleine Tochter der Sandors, das Baby Zsuzsi, bleibt zunächst zurück. Verzweifelt kämpft ihre Mutter Margit Sandor (Nastassja Kinski) dafür, dass ihre Tochter ebenfalls ausreisen kann. Die kleine Zsuzsi (Kelly Endresz-Banlaki), die bei liebevollen Pflegeeltern im ländlichen Ungarn aufwächst, ahnt nichts von dem politischen Drama um ihre Person. Als es nach einigen Jahren gelingt, die Familie in Amerika wieder zusammenzuführen, wird die Öffentlichkeit durch ein wundervolles Photo der glücklichen Sandors gerührt. Allerdings ist es für das kleine ungarische Mädchen alles andere als leicht, sich bei dieser fremden Familie einzugewöhnen und sie hat schreckliches Heimweh. Die innerliche Zerrissenheit hält an und im Teenageralter spitzt sich der Konflikt zwischen Mutter und Tochter dramatisch zu. Zsuzsi, jetzt Suzanne genannt, erinnert ihren Vater an sein Versprechen, welches er ihr vor langer Zeit gab. Suzanne möchte endlich wieder nach Ungarn zurück. Um dort Antworten auf die Fragen zu finden, die sie quälen und um ihre geliebten Zieheltern wieder zu sehen. Bald darauf kommt sie mit dem Zug in Budapest an. Doch auch dort sind die Uhren in all den Jahren nicht stehen geblieben. War es richtig, nach so langer Zeit zurück zu kommen? Wird sie hier herausfinden, wohin sie wirklich gehört? Was bedeutet es überhaupt, nach Hause zu kommen?

Der Film ist in mehrere Handlungsabschnitte eingeteilt, wobei die Übergänge nicht immer ganz harmonisch gelingen. So kommt vor allem der Wechsel von der kleinen Zsuzsi auf der Schaukel, welche die Hand ihres Vaters hält und dem traurigen Teenager, der sich heftige Wortgefechte mit der völlig überforderten Mutter liefert, etwas abrupt.
Sehr einprägsam dargestellt wird die Flucht der Familie Sandor aus Ungarn. Die Aufnahmen werden durch einige zeitgenössische Bilder von politischen Paraden und dem Abführen von Zivilisten, die durch unangepasstes Verhalten aufgefallen sind und nicht selten bald darauf hingerichtet werden, eingeleitet. Der Abschied von Baby Zsuzsi, die am nächsten Tag nachfolgen soll, die nervenaufreibende Zugfahrt und die Flucht durch Stacheldrahtzäune - all diese Szenen werden in schwarz-weiß dargestellt und vermitteln ein gutes Bild von der angespannten und gefährlichen Atmosphäre. Erst als das Ehepaar Sandor mit der fünfjährigen Tochter Maria über die österreichischen Wiesen läuft, wird das Bild bunt und deutet Erleichterung an.
Die Schauspieler agieren fast durchweg glaubwürdig. Die Leistung der kleinen Kelly Endresz-Banlaki als Suzanne ist besonders hervorzuheben. Diesen kleinen, blonden Engel mit den seelenvollen blauen Augen muss man einfach lieb haben. Man kann sehr gut verstehen, dass ihre Zieheltern, die sich sehr liebevoll um das kleine Mädchen kümmern, den möglichen Abschied in Gedanken immer wieder verdrängen und sehr darunter leiden, als Zsuzsi sie tatsächlich verlassen muss. Auch Scarlett Johansson als Teenager Suzanne ist absolut glaubwürdig, obwohl einige Fans der Schauspielerin wegen falscher Erwartungen vielleicht enttäuscht werden. Besonders sexy ist sie nämlich nicht, die Rolle der Suzie Sandor. Dafür überzeugt die Darstellerin durch ihr einfühlsames Spiel und man begleitet sie sehr gerne auf ihrer Suche nach Identität. Nastassja Kinski dagegen wirkt etwas hölzern. Da hat eindeutig die ungarische Mutter die Nase vorn, obwohl die traurige Schönheit von Frau Kinski schauspielerische Schwächen etwas ausgleicht.

Schade, dass die Extras auf der DVD etwas dürftig sind. Besonders die Hintergründe zur Entstehung des Films wären bestimmt sehr interessant gewesen. Dafür gibt es beim Hauptfilm überhaupt nichts zu meckern. Die detaillierten Aufnahmen in Budapest verleihen dem Film zusammen mit der ungarischen Hintergrundmusik eine ganz besondere Note!

Fazit: Gefühlskino vom Feinsten! Ein Stück Zeitgeschichte wird neu belebt und durch ein besonders Familiendrama nah und echt in Szene gesetzt. Und die Suche nach Identität ist bestimmt ein Thema, welches junge und ältere Zuschauer gleichsam ansprechen dürfte.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
solides Drama 23. Mai 2010
Von Thorsten TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Vorsicht, das Cover täuscht! Scarlett Johansson ist im Film "Ein Amerikanischer Traum" etwas jünger als erwartet, der Streifen wurde auch schon 2001 gedreht. Es handelt sich um die Geschichte einer Familie aus Ungarn, welche nach der Übernahme des Landes durch Stalin, 1950 aus dem Land nach Amerika flieht (stilecht in Schwarz-weiß, was an alte, ähnliche Filme erinnert). Das jüngste Kind das Baby Maria kann nicht mit und soll nachkommen, was nicht klappt. Jahrelang (nun in bunt) wächst es bei liebevollen Pflegeeltern auf, seine Familie baut sich eine gute Existenz in den USA auf und schreibt Bittbriefe an Gott und die Welt. Als Maria durch ihre Großmutter aus Ungarn mit 6 Jahren und einem Trick in die USA geschleust wird, ist es natürlich ein Kulturschock. Die Darstellerin der Maria ist echt niedlich und macht ihre Sache gut, doch schon ist sie ein Teenager (jetzt Scarlett Johansson) und rebelliert gegen ihre übervorsichtige Mutter (gut wie immer: Natassja Kinski) die Angst hat ihr Kind an Männer und Alkohol zu verlieren. Dabei wird Maria nur erwachsen! Als es eskaliert, fliegt sie zurück nach Ungarn mit Hilfe ihres gütigen Vaters und trifft dort Pflegeeltern und Großmutter wieder.
Ausstattung, Darsteller und Geschichte haben Klasse, doch das letzte Drittel bzw. das recht einfache und abrupte Ende enttäuschen bei diesem doch soliden Nachkriegsfamiliendrama. Leider gibt es überhaupt keine Extras auf dem Silberling und ich kann nur vermuten, ob dies eine wahre Geschichte ist.
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DVD lässt Träume unerfüllt 18. Dezember 2010
Ungarn in den 1950er-Jahren: Für den Verleger Peter (Tony Goldwyn), der u. a. westliche Bücher veröffentlicht, wird die politische Situation im kommunistischen Ungarn zu brenzlig. Ähnlich wie seine Geschäftskollegen beschliesst er deshalb zusammen mit seiner Frau Margrit (Nastassja Kinski) und den beiden kleinen Kindern in den Westen zu fliehen. Das Ziel der jungen Familien ist Amerika. Um die Flucht weniger auffällig zu gestalten, beschliessen die jungen Eltern schweren Herzens, nur die ältere Tochter Helen mitzunehmen und ihr Baby Suzanne nachkommen zu lassen. In Wien warten die drei dann aber vergeblich auf Suzanne, denn der "Transfer" ging schief. Das Kleinkind kommt auf einen abgelegenen Hof auf dem Lande zum kinderlosen Paar Teri (Zsusa Czinkóczi) und Jenö (Balazs Galkó). Während sich die Pflegeeltern liebevoll um die Kleine kümmern, versuchen die leiblichen Eltern von Amerika aus, ihr Kind (Raffaella Bánsági) zu sich zu holen. Als dies nach Jahren endlich gelingt, wird aber die Situation nur vordergründig besser. Auch nach Jahren hängt Suzanne (Scarlett Johansson) immer noch an ihrer ungarischen Heimat. Mit der Mutter kommt es immer mehr zu Spannungen und neben der "amerikanisierten" Schwester Helen (Ági Bánfalvi) muss sie sich auch erst behaupten. Schliesslich fasst sie den Entschluss, doch wieder nach Ungarn zurück zu gehen, um ihre Pflegeeltern und ihre Grossmutter zu besuchen, was nicht ganz ungefährlich ist.
Am Anfang ihrer Karriere war Frau Johansson schon ziemlich treffsicher in ihrer Rollenwahl. Das hier vorliegende Drama AN AMERICAN RHAPSODY aus dem Jahr 2000 erzählt ruhig, aber nicht langatmig die Geschichte der geflüchteten und zerrissenen Familie, offenbar auf Grundlage einer wahren Geschichte. Gedreht wurde weitgehend an Originalschauplätzen. Wer solche Mischungen aus Familiendrama und Geschichten um das Erwachsenwerden mag, kann hier guten Gewissens zugreifen.
Paramount Classics hat seinerzeit den Film veröffentlicht. Schade, dass man hierzulande oft in die Niederungen von DVD-Klein- und Kleinstlabels herabsteigen muss, um an die mehrheitlich gelungenen Werke dieses Studioablegers zu kommen. Dem entsprechend darf man leider auch nicht mit allzu grossen Erwartungen an die Ausstattung an diese DVD herangehen.
Der Film dauert auf DVD knapp 102 Minuten (nur knapp dank des am Schluss abrupt endenden Nachspanns) und viel länger braucht man als Zuschauer auch nicht, um das Programm in voller Länge zu sehen. Auf der DVD befinden sich sonst nur ein synchronisierter Filmtrailer und einer als Programmvorschau. Das Bild (16:9) und der Ton sind gut, letzterer in der Originalfassung etwas spektraler. Damit sind wir auch schon bei der Sprachenauswahl: es gibt je eine deutsche und englische Tonspur. Dazu kann man wahlweise durchgehende englische Untertitel oder "Inserts" auf deutsch oder englisch einblenden lassen. Wenig schmeichelhaft für das Label ist weiter, dass auf der ganzen Publikation der Originaltitel nicht erwähnt wird und dass auch keine anständigen Filmcredits abgedruckt werden.
Gesamturteil: für ein Publikum, das es auch einmal ruhiger angehen kann, wird hier ein toller Film geboten, die DVD-Aufbereitung ist mässig. Das reicht noch für drei von fünf Gulaschkanonen und einen Transatlantikflug.
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