Aus der Amazon.de-Redaktion
Ein ganz klein wenig andere Weihnachtsgeschichten hat Iris Berben für diesen Band ausgesucht, der sich ganz im Sinne des Titels hervorragend als eiliges Weihnachtsgeschenk eignet, dabei aber überhaupt gar nichts von einem "Notgeschenk" an sich hat. Im Gegenteil:
Eilige Nacht enthält durchweg überaus lesenswerte Geschichten und zum Teil echte literarische Überraschungen, Bertolt Brecht ist gleich mit drei wenig bekannten Geschichten vertreten: "Das Paket des lieben Gottes", "Weihnachtslegende" und "Gute Nacht". Wunderbare Entdeckungen sind auch John Updikes "Die zwölf Schrecken der Weihnacht" oder Rainer Maria Rilkes "Es gibt so wunderweiße Nächte".
Das schöne Büchlein enthält außerdem auch manch kluge Geschichte zum Schmunzeln. Zwei davon bilden die Klammer um das Ganze: Für den Auftakt hat Iris Berben "Der Laden zur letzten Hoffnung" von Axel Hacke ausgesucht und den fulminanten Schlusspunkt lässt sie Karl Valentin mit "Das Christbaumbrettl" setzen: (
) Der Kaminkehrer: "Was wolln S' denn, heut' ist doch der 24. Juni." / Der Vater: "Himmikreuzsapprament! Da geht nacha mei Abreißkalender nach!" / Die Mutter: "Des schaugt dir scho gleich!" / Der Vater: "Siehgste, Alte, drum hab ich ja heut den Christbaum so billig kriagt!"
Eilige Nacht eignet sich an Weihnachten hervorragend zur Entspannungslektüre zwischen den Malzeiten. Gibt's auch als Hörbuch, gelesen von Iris Berben. --Freia Danz
Kurzbeschreibung
Iris Berben hat nicht nur ein, sondern gleich zwei wundervolle Weihnachtspäckchen gepackt: Für alle, die die immer gleichen süßlichen Geschichten rund um die Heilige Nacht nicht mehr hören mögen. Für alle, die sich schon lange ein respektlos-schrulliges Weihnachtsbuch gewünscht haben. "Eilige Nacht" gibt es in zwei Ausgaben sowohl als Buch und als Hörbuch! "Eilige Nacht" das sind Geschichten und Gedichte von Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky, Heinrich Böll, Axel Hacke, Hanns-Dieter Hüsch, Tomi Ungerer und anderen. Ein Schatz literarischer Kleinode, die das Schräge und Wahre im scheinbar so Vertrauten leuchten lassen.