Für alle die MM nicht kennen: Metal mit Frauengesang. Aber dabei der Gegenentwurf zum Schmalz-Goth von Nightwish & Co. Eine tiefe, sonore Stimme und ein großes Spektrum, mal klingt Frau Kirkevaag wie eine donnernde Walküre, mal verletzlich und sanft. Die Musik ist progressiv, originell, mit vielen Stimmungs-und Tempowechseln. Irgendwie als hätte PJ Harvey ein Metal-Album gemacht.
Deadlands war ein sperriger, depressiver Klumpen Rost, Desiderata fast schon poppig, sehr catchy und schnell liebzuhaben. Diesmal sind MM sphärisch geworden. Auf den ersten Versuch wabbert das Album nur vor sich hin, manche Songs haben kaum Zusammenhalt, dieser entfaltet sich aber nach einer Weile. Die Songstrukturen muss man sich heraushören und erarbeiten. Dabei stößt man immer wieder auf wunderschöne Melodien wie bei "The Riddle Wants To Be"
Bisher bleibt das Album hinter Desiderata zurück aber mal sehen..