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Eigentlich ein Heiratsantrag: Geschichten
 
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Eigentlich ein Heiratsantrag: Geschichten [Gebundene Ausgabe]

Jagoda Marinic
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Lesezeichen

Schatten von Liebesweh

Geschichten von Jagoda Marinic

Woraus nährt sich die Liebe der Jugend? Aus Sehnsucht und Träumen. Wovor fürchtet sie sich besonders? Vor dem Schmerz des Unverstehens. Wie geht sie damit um? Indem sie sich fleissig in sich selber verkriecht und in den Spiegeln der Einsamkeit ihr Ebenbild sucht – ich Ärmste. «Er war gewohnt, zu erleben, das spürte man. Ich war gewohnt, zu sehnen, vielleicht spürte man das auch.» – So heisst es in einer dieser Geschichten, und wenn wir ehrlich sind, ist das noch nicht gar viel. Der junge Mann hat einen festen Schritt, sein Blick verrät Begehren. Die junge Frau scheint davon angezogen, aber der Fremde stört ihren Rhythmus. Sie zieht sich zurück; das «Problem», wie er's genannt hat, bleibt ungelöst. Dafür kann sie in aller Ruhe nachdenken – und ein weniges darüber schreiben.

Worauf beruht die Macht der Worte? Auf dem Benennen. Was ist ihr Gewinn? Die Distanz. Wodurch wird sie gefährdet? Durch das Leben, das gleichwohl zerrt und reisst; das bedrohlich aufbrandet und die «Literatur» mit List unterläuft. – So versteht es auch Jagoda Marinic. Die kroatisch-deutsche Autorin, geboren 1977 in Waiblingen, ist keine Naive, und ihre Texte sind selten schlicht. Sie erzählen, im Gegenteil, von dem alten Widerspruch zwischen Ich und Welt: dass die Ordnung der Gefühle einer Chimäre gleicht – wenn wir noch meinen, alles sortiert, alles gegliedert zu haben, fällt schon wieder das Chaos ein.

Oder sind es vor allem die jungen Frauen dieser Geschichten, die es so erfahren und erleiden wollen? Verletzliche Geschöpfe auf der Suche nach «Identität», immer sensibel, fast immer reflektiert. Die eine gequält von Eifersucht, eine andere unfähig, vergessen zu können. Von einer dritten heisst es: «Ich hatte Angst vor Entdeckern. Entdecker bewohnen selten, was sie entdecken, es liegt in ihrer Natur, dass sie weiterziehen, um mehr zu entdecken.» – Diese nun lebte einst auf einer kleinen Insel im Mittelmeer, unberührt von westlicher Kultur. Und was weiss sie von ihrer Kindheit? Dass sie sich fürchtete, vor manchem; vor dem Blick der Leute, vor den Männern. Dass sie sich hingezogen fühlte zu dem alten Josip, der nicht ihr Grossvater war. Dass sie Josip oft in seiner Hütte besuchte, während er auf seiner Flöte spielte – er, kein Entdecker, sondern ein Greis, der schweigsam war und auf den Tod wartete. Endlich einmal keine Gefahr.

Es sind Monologe, Reflexionen, stille und unauffällige Bekenntnisse, worin die Mädchen und Frauen hausen: glücklich-unglücklich mit sich selbst. Sie gehen einkaufen und geraten ins Staunen; erinnern sich an die Grossmutter und empfinden Zärtlichkeit; begegnen einem Filmemacher und müssen zuletzt bemerken, dass ihm nur an ihrer Stimme gelegen war. Doch was sie im Milieu solcher Alltäglichkeiten und Zufälle auf eher unauffällige Weise auszeichnet, ist die Gabe der Beobachtung. Deshalb, eigentlich, stellen sie jeweils ein Alter Ego der Autorin, denn Jagoda Marinic, die ein reines und souveränes Deutsch zu schreiben vermag, kann sehen. Nicht die Stoffe machen ihre Geschichten, sondern die Capriccios der Wahrnehmung. Wie «eine nicht ganz so kleine alte Dame» im Glaskasten des Provinzkinos sitzt und Karten verkauft; wie der Regen vom Draussen ins Innere, ins Gemüt einzieht; wie der ungetreue Geliebte etwas pathetisch, etwas lächerlich in den Armen der Betrogenen weint.

Vieles hängt ab von den Bewegungen der Prosa. Oder vielleicht könnte man's auch so sagen: Da im Durchschnittsleben so wenig «geschieht», was der Verzweiflung und der Euphorie, des Ingrimms und der «wahren Liebe» wert wäre, suchen wir das Authentische in immer feineren Regungen. Da das erwartet Überwältigende meistens ausbleibt, findet es Ersatz im Ernst, den wir dem Beiläufigen schenken. In den Meditationen darüber gerät die Sprache in Fahrt. Sie prüft und verwirft, stockt und beschleunigt, sammelt ein und wiederholt – eine bis zur Unthematik geschrumpfte Melodie. «Nur hin und wieder überkam sie ein gewisser Ärger über ihre Kinder, schliesslich hatten sie und ihr Mann das ganze Leben dafür gearbeitet, für das Haus, für die Kinder, und diese Tage, die nach dem ganzen Leben nun geblieben sind, hätten sie ihr doch irgendwie lauter machen können, geräuschvoller, geruchvoller.» Doch die Kinder sind fort; ihr Schweigen tötet den Atem.

Und die Frauen haben es schwer, ob sie auf ihren Inseln im Mittelmeer ausgeharrt haben, wo das Leben auf andere Weise erstickt wird, oder ob sie, noch jung und schön und aufgeklärt, in Deutschland ihre Wege, vor allem ihre Umwege gehen. Das denn ist, über die «existenziellen» Umstände hinaus, schon zu hören: dass die Liebe in Deutschland viel loser geknüpft wird. Worauf gründet sie? Auf dem Profit bis auf Widerruf. Woran soll sie leiden? Am Unwillen der Männer, für etwas dauerhaft einzustehn. Sie, die Adepten des Zögerns und Vergleichens, wären im Grunde das schwache Geschlecht, worüber allerdings Jagoda Marinic und ihre Gefährtinnen auch nicht froh sein mögen.

Die längste Geschichte des Bandes ist eine durchaus altmodische und zugleich raffiniert ausgekühlte Liebesgeschichte. Dem absichtsvoll gewundenen Titel – «Ich wünschte, er hätte nie geredet davon, dass man nur eine lieben kann» – entspricht die Handlung: wie eine junge Frau wegzukommen versucht, von ihrer Mutter, von ihren Kindheitsmustern, von ihrem Freund. Sie sitzt im Zug, fährt kreuz und quer durch Deutschland, plant die Zerstreuung ihrer Vergangenheit – wie sie's nennt – und muss doch einsehen, dass dies nicht gelingt. Sie ist abhängig; immer noch von der Mutter, bald auch von dem Mann, dem sie auf einer ihrer Reisen begegnet ist. Besonderes Gewicht aber haben die Bücher. Darin, in den Romanen und Novellen, hätte sich eine Art von Vorlage oder Prägung für ihr eigenes Erleben manifestiert, die Leserin wäre schon verstanden gewesen, bevor überhaupt die Dramen ihrer Biographie sich in der Realität bewiesen hätten.

Ein akzeptables, ein ästhetisches Schicksal: zu wissen, dass alles schon einmal war; dass Trauer und Schmerz, das Schluchzen und die Enttäuschung einer Spur folgen. Diesen Trost gewährt die Literatur. Sie «ist» der Text des Lebens, sie erzählt von den ewigen Wiederholungen und Konstellationen, und daraus begreift der gebildete Mensch, wie wenig originell in Wahrheit ist, was ihm jetzt und jetzt geschieht. Sie brauche, sagt die Frau, solchen Trost – «diese Zeilen von einer und einem, der eine heimliche Liebe beschrieben hat. So ist das. Entweder haben die Zeilen mich treffend beschrieben, oder ich verhalte mich treffend nach ihnen, ich weiss nicht, ich weiss nur, dass alles, was mir widerfährt, symbolisch zu werden hat. Am besten mystisch.» Mystik? Ein Antidot gegen die Einsamkeit. Ein Medium der Bezüge und Verweise gegen den bösen Verdacht der Sinnlosigkeit. Doch das namenlose Mädchen meditiert weiter. Wie, wenn es doch so wäre, dass es Dinge gibt, die niemand zu greifen vermöchte? Gefühle, die keinem Wort, keiner Sprache, keinem «Code» sich fügen? Als sich die Beziehung zu dem Fremden im Zug allmählich entwickelt – erwartungsreich und wieder bedrohlich, verräterisch innig –, wird die Unsicherheit bloss grösser. Was soll nun alles Symbolische, mit der Dichtung Verstandene helfen, da die Triebe und Stimmungen so rücksichtslos dominieren? Selbst die Idee der Hoffnung macht krank: Sie verdeckt den spontanen Moment, den Genuss im Augenblick.

Man soll es anderseits nicht zu ernst nehmen, das Sinnieren einer späten Adoleszenz. Die Schriftstellerin, die davon beteiligt und unbeteiligt berichten will, steht, wie es sich für die Literatur gehört, darüber. Ihrer poetischen Virtuosität des Gebens und Nehmens, der Beschleunigung und des gedankenschweren Largos, der Pointierung und der andeutenden Diskretion ist auch die Ironie nicht fremd. «Ich muss es wegschreiben», lässt sie die junge Frau einmal ausrufen. Eben dies geschieht; und obwohl die Heldin fortwährend mit Kopfgeburten und Erkenntniszweifeln ringt, geht sie – als Ich-Erzählerin – rüstig ans Werk. Den letzten Abschiedsbrief an David, den Geliebten, der's irgendwie nicht wert war, unterzeichnet sie stolz und kurz mit «Ich».

Ich – ein prekärer Zustand. So viel, immerhin, wird schon klar. Wenn es wahr ist, dass sich das Subjekt über seine Geschichten bestimmt, dürften wir verstanden haben: Es sind für Jagoda Marinics Protagonistinnen fast immer die falschen Geschichten. Geschichten des Verlusts; Geschichten vom unbefriedigten Dasein; Geschichten der Angst. Kein Gefühl wird so häufig genannt wie dieses – die Angst. Dem Leben nicht gewachsen zu sein, weil etwas fehlt, ein Mann, ein Kind, eine Resonanz durch Liebe. Dadurch dann, Angst vor sich selbst, vor der eigenen Person: Sie wartet und erwartet, statt einfach zu sein. – Man lese: «Der nie entladene Karren und das nie bestellte Feld». Eine Frau führt ihren Wagen, auf dem sich die Dinge türmen. Die Dinge drücken schwer, daneben liegt das Feld – die ganze Welt in urtümlich schweigender Gleichgültigkeit.

Martin Meyer

Pressestimmen

"'Jagoda Marinićs poetische und konzentrierte Kurzprosa lässt viel freie Fläche für die Imagination des Lesers, schreibt nichts vor und will keine Botschaft übermitteln. Von dieser ausgearbeiteten Knappheit wird man weiterhin Notiz nehmen, dankbar, dass es witgehend eine Selbstverständlichkeit geworden ist, die zweisprachigen Autoren nicht mehr erst aus der Schublade der Gastarbeiterliteratur herausholen zu müssen, sondern sich außerhalb solcher Klischees ihren Geschichten zuwenden zu dürfen." (Stuttgarter Zeitung )

"Ich wünsche mir, dass sie das Staunen nicht verlernt über das, was in ihr ist, dass sie auch später noch so behutsam nach den richtigen Worten tastet, was ja eine Art, sich selbst zu ergründen, ist." (Neues Deutschland )

Sie weicht ab vom allgemein gängigen Konzept, das im Augenblick so vielen jungen Autoren zum Erfolg verhilft. Ihre Geschichten künden nicht vom lauten, grellen Sex. Keine Fäkaliensprache, die die krampfige Lockerheit der Pop-Literaten repräsentiert. Ihre Geschichten zeichnet das aus, was man wohl eine feine Sprache nennt. Zur Sprache gesellt sich die Fähigkeit Dinge, nein Menschen, sehr detailgetreu und anschaulich zu beschreiben. (Schwäbische Zeitung )

"Faszinierend ist die Mehrschichtigkeit der Texte, die Zugänge, die sie gewähren. Marinić beschreibt nicht nur Gefühlsintensitäten, sie kennt auch Selbstironie. [...] Das Spiel mit dem Ich, das sich Mechanismen zum Überleben bereitet und immer wieder zu Fall gebracht wird - aus diesem Zwiespalt nähren sich die Geschichten. Sie hallen lange nach." (Mannheimer Morgen )

"Diese unspektakulären Geschichten bezaubern zum einen durch ihren so schlichten wie eigenständiegen, mitunter, mag sein, altmodisch-melancholischen Tonfall. Sie beeindrucken zum andern durch kluge und knappe Komposition, unerwartete Perspektiven sowie durch den Mut zur Darstellung von Gefühlen, ohne je in Sentimentalität oder gar in Kitsch zu kippen. Das verwunderte und verwundete Staunen der Erzählerin über die schiere Fremdheit zwischen dem Ich und Du, die engen Grenzen der Gemeinsamkeit scheint stets auch gespeist aus der Erfahrung der kulturellen Doppelexistenz." (Aargauer Zeitung )

"Innenansichten einer Frau, die mit ihren 23 Jahren unendlich viel erlebt hat. Und dazu muss sie sich nicht von A nach B bewegen, sondern dazu begibt sie sich auf eine ihrer zahllosen Kopfreisen.
In ihrem Kopf steckt die Erfahrung eines Universums, Teile davon hat sie auf Papier gebannt." (Schwäbische Zeitung )

"So besteht der Reiz der Lektüre darin, dass man zum einen immer wieder betroffen ist von der Präzision, mit der etwas benannt ist, was man kennt. Zum anderen aber hört man nicht auf, unter der Oberfläche der Worte noch nach etwas Ungesagtem zu graben." (Neues Deutschland )

"Es ist kein simples Erzählen. Es ist Reden vom Leben und Lieben, das sich durch alle Ernüchterung nicht ernüchtern lassen will, das der Sprache mehr zutraut als das Wiedergeben und Bewahren: Erzählen heisst hier unter der uneigentlichen Oberfläche das Eigentliche entbergen, heisst widerständiges Überschreiten des Gegebenen, heisst die Angst vor der Hoffnung, von der eine der Geschichten erzählt, überwinden und gegen jede Angst hoffen, mit dieser Hoffnung gegen alles angehen, das sich unabänderlich gibt." (Neue Luzerner Zeitung )

"Manche brauchen nur eine halbe Seite, um Wesentliches auszudrücken." (Anja Hirsch Mannheimer Morgen )

"Vom Gewöhnlichen erzählen die Geschichten der 1977 in Waiblingen geborenen, in Heidelberg lebenden Jagoda Marinic. Und doch ist dieses Gewöhnliche das ganz und gar Besondere. Das macht ihre Sprache, diese wie beiläufigen Sätze, die mit einer feinen Distanz das Gesagte zum Uneigentlichen machen, zu einer verräterischen Spur, die durch das belanglos Erscheinende das Eigentliche - einen Schmerz, eine Sehnsucht, ein Glücksverlangen - hindurchscheinen lassen. [...] Melancholisch und von leiser Trauer grundiert sind auch die (wenigen) Glücksmomente in diesen Geschichten: Zerbrechliche Augenblicke, wie hingetuscht und rasch weggelegt, damit keiner daran rührt." (Urs Bugmann Neue Luzerner Zeitung )

"Dass ihre Eltern kroatische Einwanderer waren, wird in einigen Texten offenbart, auch dass die Verbindung zur alten Heimat, die nie die ihre war, noch nicht gänzlich abgerissen ist.
Aber die Distanz zur Wirklichkeit ihrer Altersgefährten hat nichts mit ihrer Herkunft zu tun, sondern mit ihrem Wesen. Sie würde auch, wenn sie anderswo leben würde, in einer anderen Sprache, so schreiben wie jetzt.
Nun mag es kluge Kritiker geben, die bemerken, dass in den Texten noch manches nicht bis zu Ende verarbeitet ist, die über die weisesten Ratschläge verfügen, wovor sich die junge Autorin in ihrem Schreiben hüten, (...) und was sie stärker herausarbeiten muss. Wenn es auch stimmt, wie soll sie's beherzigen, ohne sich zu verbiegen. Mag Jagoda Marinic ihre Stimme nie verstellen, es wird ohnehin noch manches geschehen, was sie auch irgendwie verändern wird." (Irmtraud Gutschke Neues Deutschland )

Kurzbeschreibung

"Ich gehe zu meinem Leben. Es ist da, wo Du nicht bist", heißt es in einem Brief einer jungen Frau, der, obschon er von Trennung spricht, Eigentlich ein Heiratsantrag ist. Irrungen und Wirrungen, die seltsamen Wege der Liebe und Begegnungen voller Zauber, die oft in Fluchten münden - davon erzählt Jagoda Marinic in ihrem ersten Buch. Wenn jemand Geschichten schreibt, weiß er wohl, wie Peter Bichsel sagt, daß eine Geschichte "nie so schlimm ist wie die Realität. Eine Geschichte trägt die Besänftigung der Welt in sich. Sie ist - und das ist oft ärgerlich - tröstlich." Indem jemand Figuren und Situationen erfindet, rettet er sie vor dem Vergessenwerden, bannt sie in Wort und Bild, versucht, im Erzählen das ihnen Besondere zu entfalten. So sind die Geschichten von Jagoda Marinic ganz unprätentiöse und doch höchst kunstvolle Versuche, dem Gewöhnlichen und Alltäglichen mit Phantasie zu begegnen - um das, was das wirkliche Leben "als Stoff für Geschichten" zu bieten hat, ins Außergewöhnlic he, Einmalige zu wenden."Sie war, wo sie war, das hatte sie begriffen. Sie war immer, wo sie war, und ob sie dabei in dieser oder jener Stadt war, war egal, weil sie immer war, wo sie war." Mit Eigentlich ein Heiratsantrag stellt sich eine junge kroatisch-deutsche Erzählerin vor, die für alte Themen der Literatur einen wundersam eigenen Blick hat.

Über den Autor

Jagoda Marinic, geboren 1977 in Waiblingen, lebt in Heidelberg.
Studium der Germanistik, Politologie und Anglistik in Heidelberg absolviert.
Für erste erzählerische Arbeiten erhielt sie 1999 ein Stipendium der Hermann-Lenz-Stiftung. Eigentlich ein Heiratsantrag ist ihr erstes Buch. Ihr Debüt ist ein großer Erfolg bei Kritik und Publikum.
2003 Stipendium der Kunststiftung Baden Württemberg.
2005 Auszeichnung mit dem Jakob-von-Grimmelshausenförderpreis für ihren Erzählband Russische Bücher.
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