Die Kurzbeschreibung auf dem Buchrücken hat mich zum Schmunzeln gebracht, denn wir haben selbst zwei Kater, und ich habe schon manchmal scherzhaft zu meinem holden Gatten gesagt, dass er die Katzen öfter streichelt als mich...
Zum Schmunzeln war's dann aber eher doch nicht. Irgendwie durchzieht die ganze Geschichte eine gewisse Schwermütigkeit, und ich habe mich von Anfang an gefragt, weshalb Alain überhaupt geheiratet hat, so wie er ganz offensichtlich über seine Frau denkt. Dabei entsteht für mich nicht der Eindruck, dass seine Meinung über die "fremde Frau", die in seinen Augen quasi in sein Leben eindringt, primär mit deren Verhältnis zu Alains Katze Saha zusammenhängt.
Das Verhalten, die Laute und Bewegungen der Katze sind jedenfalls gut beschrieben (wie ich an unseren zwei Katern vergleichend beobachten konnte ;o)), und das Ende der Geschichte fand ich dann auch befriedigend...
Insgesamt kein Buch, das man gelesen haben muß, aber ganz okay für zwischendurch.