Pressestimmen
"Nun bin ich ganz ratlos. Ich habe plötzlich gar nichts mehr zu meckern. Berndorfs Krimi, mit allem ausgestattet, was einen über die vielen Seiten spannt, ohne daß man schlapp macht, handelt von der Drogenszene in der Provinz, auf dem Lande. Und detailliert und dicht, facettenreich und einleuchtend, wie das beschrieben ist, möchte man nicht viel dagegen halten, daß es so nicht sei. Ich fürchte, Berndorf hat kaum übertrieben." (Erhard Schütz/WDR)
"Jacques Berndorf ist der Eifelkrimi-Guru." (DIE ZEIT)
"Außer spannender Unterhaltung bietet der Autor ein großes Sittengemälde der Provinz." (Badische Neueste Nachrichten)
Kurzbeschreibung
'Nun bin ich ganz ratlos. Ich habe plötzlich gar nichts mehr zu meckern. Berndorfs Krimi, mit allem ausgestattet, was einen über die vielen Seiten spannt, ohne daß man schlapp macht, handelt von der Drogenszene in der Provinz, auf dem Lande. Und detailliert und dicht, facettenreich und einleuchtend, wie das beschrieben ist, möchte man nicht viel dagegen halten, daß es so nicht sei. Ich fürchte, Berndorf hat kaum übertrieben.' 'Jacques Berndorf ist der Eifelkrimi-Guru.' 'Außer spannender Unterhaltung bietet der Autor ein großes Sittengemälde der Provinz.'
Klappentext
»Sag mal, Baumeister, was war das für ein Brand heute nacht? « »Es hat zwei junge Leute erwischt. Sieht nach Doppelmord aus. « »Mit anderen Worten, du recherchierst schon? « Rodenstock wirkte gierig. »Nein. Und ich weiß nicht, ob ich einsteigen soll. Erst sind sie getötet worden. Wie, weiß ich nicht. Dann ist ihnen Heroin gespritzt worden. Warum, weiß ich nicht. Dann wurde ihnen die Bude überm Kopf angezündet. Frag mich nicht, was das alles soll. Wenn es einen Oscar für Dämlichkeiten gäbe, müßte dieser Täter eine kriegen.« Am heiligen Abend verbrennen Ole und Betty in einer Feldscheune. Das junge Paar war in jeder Disco der Eifel bekannt und immer gut drauf. »In seinen Eifel-Krimis liefert Berndorf stimmige Porträts der Landschaft und ihrer Bewohner.«
Frankfurter Rundschau
Autorenportrait
Hinter dem Pseudonym Jacques Berndorf verbirgt sich ein renommierter deutscher Journalist, der wie sein Held Siggi Baumeister in der Eifel wohnt und mit seinen Eifel-Krimis regelmäßig die Bestsellerlisten stürmt.
Auszug
Weihnachten, das steht im Handbuch jedes anständigen Deutschen, ist ein hohes Fest, eine äußerst gefühlige Angelegenheit. Also hatte ich mir ein paar sehr schöne Zweige der Weimutskiefer aus dem Wald geholt, dazu im Supermarkt in Hillesheim zwei Kartons rote und blaue Weihnachtskugeln erstanden und vier Pakete rotes und vier Pakete silbernes Lametta - man gönnt sich ja sonst nichts. Ich hatte mir vorgestellt, zusammen mit meinen Katzen ein gemütliches Fest zu verleben, versonnen in brennende Kerzen zu blicken und sehr andächtig zu sein. Einmal im Jahr braucht der Mensch das.
Am Heiligen Abend machte ich gegen Mittag Schluß mit der Arbeit und hielt Momo und Paul eine informative Rede, in der ich ihnen grob erklärte, was es mit dem menschlichen Weihnachten so auf sich hat, weshalb wir dieses Fest feiern und warum die Hälfte der Weltbevölkerung in Schmalz ersäuft, wenn sie nur an diese Tage denkt.
Meine Katzen sind sehr kluge Tiere, und sie hörten mir offensichtlich aufmerksam zu, blinzelten und zeigten blanke Kinderaugen. Dann beobachteten sie nervös, wie ich eine Dose Ölsardinen öffnete und ihnen jeweils die Hälfte auf die Teller füllte. Sie fraßen mit einer ungeheuren Geschwindigkeit und lauschten dann erneut, während ich ihnen mit väterlicher Güte mitteilte, daß das nur die Vorspeise gewesen sei. Der Hauptgang bestand aus je einhundert Gramm grober, handgedrechselter Bauernleberwurst, das Dessert aus je drei Eßlöffeln Vanillefla direkt von einer holländischen Molkerei nahe Utrecht.
Momo übergab sich als erster. Er erledigte das sehr dezent in einer dunklen Ecke unter dem alten Küchenherd, die ich nur erreichte, indem ich mich bäuchlings platt auf die Fliesen legte. Paul, der als jugendlicher Rabauke...