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Produktinformation
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Das Genre des Regionalkrimis, das sich inzwischen deutschlandweit großer Beliebtheit erfreut, verdanken wir mehr oder weniger dem inzwischen 70-jährigen Duisburger Journalisten Jacques Berndorf alias Michael Preute. Seit 1989 schon erscheinen seine Eifel-Krimis im Grafit-Verlag; drei Millionen Exemplare wurden bisher verkauft. Dass es sich bei den Käufern nicht nur um Menschen aus Nordrhein-Westfalen handelt, ist dabei gewiss. Denn Berndorfs klug gemachte und mit allerlei herbem Lokalkolorit ausgestattete Bücher sind auch für Krimi-Fans lesenswert, die (bisher) nicht in der rauen Eifel wandern waren oder sich in den kalten Weiten des preußischen Sibirien verirrt haben. Das gilt vor allem für Eifel-Kreuz, in dem diesmal die Institution der katholischen Kirche ihr Fett abbekommt. Denn nach einigen schwächeren Bänden findet Berndorf hier zu seiner alten Meisterschaft zurück. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Arg konstruierte Story und platte Dialoge: Kann man lesen, muss man aber nicht,
Von penguin (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Eifel-Kreuz (Gebundene Ausgabe)
Ich habe bisher fast alle Eifelkrimis gelesen und bin sicherlich kein "Fan" der Baumeister-Krimis, fand die meisten aber durchaus gut: Nichts anspruchsvolles, aber leicht lesbare und unterhaltsame Lektüre mit teilweise sehr schön aufgespürtem und gut nachgezeichnetem Lokalkolorit und meist recht guten, originellen Plots.Der "neue" Eifelkrimi hinterlässt allerdings einen ernüchternden und äußerst blassen Eindruck. Einige der Schwachpunkte wurden bereits von den Vorrezensenten dargestellt, daher will ich hier aus meiner Sicht nur das Wesentliche zusammenfassen, was auch mich so arg gestört hat: 1.) Die Story wirkt sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. Gekreuzigter Schüler, naive Jugendbande, mafiöse Menschenhändler, provinzieller Kirchenmuff, große ALDI-Liebe, gescheiterte Polizei-Karriere, toleranter Familienvater und und und... - das ist zuviel des Guten und es wirkt einfach nur störend. Es scheint fast so, als hätte der Autor eine Resteverwertung alter Ideen gemacht und alles in einen Topf geworfen. Das kann nicht gut gehen. 2.) Die Ermittlungen haben keinen Pfiff und keine Kreativität, alles fliegt ihm nur so zu und dem tollen Baumeister öffnen sich alle Türen wie von selbst, weil er ja der ach so tolle Eifel-Journalist ist, dem die Menschen vertrauen... Auch das wirkt unglaubwürdig und irgendwann auch langweilig. 3.) Die Dialoge wirken an vielen Stellen platt und auch nicht sehr geschliffen. Das Ende ist ein wenig in die Länge gezogen und insgesamt scheint es mir so, als ob das sprachliche Niveau schon mal besser war. Schade, der Unterhaltungswert der anderen Eifelkrimis war deutlich besser. Wenn man das Buch liest, wird man nur mäßig unterhalten. Wenn man es nicht liest, verpasst man nichts. Insgesamt zwei Sterne, soll heißen: Bei Freunden ausleihen - ja vielleicht. Kaufen oder Verschenken - besser nicht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Saft- und kraftlos in der Eifel,
Von Carl Kostschev (Zülpich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Eifel-Kreuz (Gebundene Ausgabe)
Man glaubt es kaum, Siggi Baumeister in der tiefen Depri. Da hilft auch keine neue Freundin. Und muß die wirklich bei ALDI arbeiten? Diese Werbung haben die Brüder doch gar nicht mehr nötig. Das ist zwar der bekannte Personenkreis, aber blaß und irgendwie leblos, das Feuer ist weg. Auch die Story wirkt ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Schade, einige der Krimis hab' ich zur Entspannung sogar mehrfach gelesen. Lokalkolorit, Stimmingkeit der Personen, alles ist zwar da, aber so, wie ein Rezensent hier schrieb, als hätte jemand eine schlechte Kopie von Berndorf (Preute) gemacht. Als Fan bin ich sehr entäuscht. Kommentare über Musik fehlen bis auf Mozart völlig. Jeder hat mal einen Durchhänger, auch wenn der jetzt kostentreibend in zwei harte Buchdeckel gezwängt wurde. Schade, der nächste muß besser werden.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Etwas für Liebhaber von Eifel-Krimis,
Von Suerdes (Prüm) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Eifel-Kreuz (Gebundene Ausgabe)
Gleich zu Beginn: Man muss dieses Buch nicht gelesen haben! Den eingefleischten Fans der Eifel-Krimis rund um Siggi Baumeister, Rodenstock, Emma, Tante Anni, Kischkewitz und Co. wird aber wieder eine effektvolle Handlung präsentiert, der es sich lohnt, an einem verregneten Wochenende auf den Grund zu gehen. Ohne von der Handlung zu viel zu berichten, so kann doch erwähnt werden, dass rund um einen prächtig inszenierten Doppelmord eine im doppelten Sinne milieuverhaftete Story aufgebaut wird, deren Ende allerdings früh vorhersehbar ist (daher ein Punkt Abzug) und lediglich durch schmückendes, für die Handlung entbehrliches Beiwerk aufgemotzt wird. Begleitende private Episoden um und mit Baumeister fehlen natürlich auch dieses mal nicht.Wie es sich für einen echten Krimi gehört, muss sich der eine oder andere Protagonist auf unterschiedliche Art und Weise unfreiwillig aus dem Handlungsablauf verabschieden. Im Zentrum stehen dabei ein katholisch geführtes Gymnasium mit Beziehungen zum Rotlichtmilieu, Lehrer, kirchliches Bodenpersonal, Eltern und vor allem eine Schülerclique. Natürlich findet alles wieder in der heimeligen Atmosphäre der Eifel rund um Dreis und Prüm statt und die Eigenheiten von Landschaft und Landvolk werden wie gewohnt treffend einbezogen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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