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Eifel-Kreuz [Gebundene Ausgabe]

Jacques Berndorf , Michael Preute
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 315 Seiten
  • Verlag: Grafit; Auflage: 5., Aufl. (10. Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894256508
  • ISBN-13: 978-3894256500
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 269.786 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jacques Berndorf
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sommer in der Eifel. In ganz Deutschland bereitet sich die Bevölkerung im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft darauf vor, die Welt zu Gast bei Freunden willkommen zu heißen. Nur in der Eifel bricht wieder einmal Mord und Totschlag in die Idylle ein. Der Journalist Siggi Baumeister macht sich gerade an seinem Gartenteich zu schaffen, um den Kröten das Paradies auf Erden zu kreieren, da ereilt ihn ein Anruf des Kriminalrats a. D. Rodenstock. Im Stadtforst von Gerolstein liegt eine attraktive Frauenleiche namens Gabriele Sikorski. Als wäre das nicht schon grauenvoll genug, gibt es unweit des Tatorts noch einen grauenvolleren Fund. Dort hat man den zuvor erschossenen Abiturienten Sven Dillinger in der Art Jesu Christi ans Kreuz geschlagen. Schnell findet Baumeister mit Hilfe der Polizei heraus, dass Dillinger auf einer katholischen Eliteschule -- und den dort regierenden Patres als Querulant ein Dorn im Auge -- war. Und er ermittelt, dass beide Morde in engem Zusammenhang stehen müssen. Immerhin stehen die Autos der Ermordeten in trauter Eintracht nebeneinander. Und es existiert das Foto einer Radarfalle, auf dem beide im Porsche der Sikorski zu sehen sind.

Das Genre des Regionalkrimis, das sich inzwischen deutschlandweit großer Beliebtheit erfreut, verdanken wir mehr oder weniger dem inzwischen 70-jährigen Duisburger Journalisten Jacques Berndorf alias Michael Preute. Seit 1989 schon erscheinen seine Eifel-Krimis im Grafit-Verlag; drei Millionen Exemplare wurden bisher verkauft. Dass es sich bei den Käufern nicht nur um Menschen aus Nordrhein-Westfalen handelt, ist dabei gewiss. Denn Berndorfs klug gemachte und mit allerlei herbem Lokalkolorit ausgestattete Bücher sind auch für Krimi-Fans lesenswert, die (bisher) nicht in der rauen Eifel wandern waren oder sich in den kalten Weiten des „preußischen Sibirien“ verirrt haben. Das gilt vor allem für Eifel-Kreuz, in dem diesmal die Institution der katholischen Kirche ihr Fett abbekommt. Denn nach einigen schwächeren Bänden findet Berndorf hier zu seiner alten Meisterschaft zurück. --Stefan Kellerer

Kurzbeschreibung

So eine Leiche haben selbst Siggi Baumeister und seine Freunde Rodenstock und Emma in der Realität noch nicht gesehen: Der 18-jährige Sven Dillinger wurde gekreuzigt und öffentlich zur Schau gestellt. Zeitgleich wird noch eine Tote gefunden, eine junge Frau, abgelegt auf einem Waldweg. Bald ist klar, die beiden kannten sich. Doch erst als sich ein katholischer Pastoralreferent das Leben nimmt, wird ein möglicher Hintergrund für die Taten sichtbar: Die Fäden laufen in einer Clique von jungen Leuten zusammen, die an der katholischen Kirche in der Eifel zweifeln und auch verzweifeln. Einer Kirche, die sich zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückzieht, soziale Institutionen schließt und verunsicherte Menschen zurücklässt, die es seit Generationen gewohnt sind, dass ihnen der Pfarrer den rechten Weg weist. Aber wer kreuzigt einen 18-Jährigen? Hatte er gegen heilige Regeln verstoßen? Wollten Fanatiker ein Exempel statuieren? Baumeister begibt sich in eine ›heile Welt‹, die niemals heil gewesen ist …

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Kundenrezensionen

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von penguin
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe bisher fast alle Eifelkrimis gelesen und bin sicherlich kein "Fan" der Baumeister-Krimis, fand die meisten aber durchaus gut: Nichts anspruchsvolles, aber leicht lesbare und unterhaltsame Lektüre mit teilweise sehr schön aufgespürtem und gut nachgezeichnetem Lokalkolorit und meist recht guten, originellen Plots.

Der "neue" Eifelkrimi hinterlässt allerdings einen ernüchternden und äußerst blassen Eindruck. Einige der Schwachpunkte wurden bereits von den Vorrezensenten dargestellt, daher will ich hier aus meiner Sicht nur das Wesentliche zusammenfassen, was auch mich so arg gestört hat:

1.) Die Story wirkt sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. Gekreuzigter Schüler, naive Jugendbande, mafiöse Menschenhändler, provinzieller Kirchenmuff, große ALDI-Liebe, gescheiterte Polizei-Karriere, toleranter Familienvater und und und... - das ist zuviel des Guten und es wirkt einfach nur störend. Es scheint fast so, als hätte der Autor eine Resteverwertung alter Ideen gemacht und alles in einen Topf geworfen. Das kann nicht gut gehen.

2.) Die Ermittlungen haben keinen Pfiff und keine Kreativität, alles fliegt ihm nur so zu und dem tollen Baumeister öffnen sich alle Türen wie von selbst, weil er ja der ach so tolle Eifel-Journalist ist, dem die Menschen vertrauen... Auch das wirkt unglaubwürdig und irgendwann auch langweilig.
3.) Die Dialoge wirken an vielen Stellen platt und auch nicht sehr geschliffen. Das Ende ist ein wenig in die Länge gezogen und insgesamt scheint es mir so, als ob das sprachliche Niveau schon mal besser war.

Schade, der Unterhaltungswert der anderen Eifelkrimis war deutlich besser. Wenn man das Buch liest, wird man nur mäßig unterhalten. Wenn man es nicht liest, verpasst man nichts. Insgesamt zwei Sterne, soll heißen: Bei Freunden ausleihen - ja vielleicht. Kaufen oder Verschenken - besser nicht.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Man glaubt es kaum, Siggi Baumeister in der tiefen Depri. Da hilft auch keine neue Freundin. Und muß die wirklich bei ALDI arbeiten? Diese Werbung haben die Brüder doch gar nicht mehr nötig. Das ist zwar der bekannte Personenkreis, aber blaß und irgendwie leblos, das Feuer ist weg. Auch die Story wirkt ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Schade, einige der Krimis hab' ich zur Entspannung sogar mehrfach gelesen. Lokalkolorit, Stimmingkeit der Personen, alles ist zwar da, aber so, wie ein Rezensent hier schrieb, als hätte jemand eine schlechte Kopie von Berndorf (Preute) gemacht. Als Fan bin ich sehr entäuscht. Kommentare über Musik fehlen bis auf Mozart völlig. Jeder hat mal einen Durchhänger, auch wenn der jetzt kostentreibend in zwei harte Buchdeckel gezwängt wurde. Schade, der nächste muß besser werden.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Suerdes
Format:Gebundene Ausgabe
Gleich zu Beginn: Man muss dieses Buch nicht gelesen haben! Den eingefleischten Fans der Eifel-Krimis rund um Siggi Baumeister, Rodenstock, Emma, Tante Anni, Kischkewitz und Co. wird aber wieder eine effektvolle Handlung präsentiert, der es sich lohnt, an einem verregneten Wochenende auf den Grund zu gehen. Ohne von der Handlung zu viel zu berichten, so kann doch erwähnt werden, dass rund um einen prächtig inszenierten Doppelmord eine im doppelten Sinne milieuverhaftete Story aufgebaut wird, deren Ende allerdings früh vorhersehbar ist (daher ein Punkt Abzug) und lediglich durch schmückendes, für die Handlung entbehrliches Beiwerk aufgemotzt wird. Begleitende private Episoden um und mit Baumeister fehlen natürlich auch dieses mal nicht.

Wie es sich für einen echten Krimi gehört, muss sich der eine oder andere Protagonist auf unterschiedliche Art und Weise unfreiwillig aus dem Handlungsablauf verabschieden. Im Zentrum stehen dabei ein katholisch geführtes Gymnasium mit Beziehungen zum Rotlichtmilieu, Lehrer, kirchliches Bodenpersonal, Eltern und vor allem eine Schülerclique. Natürlich findet alles wieder in der heimeligen Atmosphäre der Eifel rund um Dreis und Prüm statt und die Eigenheiten von Landschaft und Landvolk werden wie gewohnt treffend einbezogen.
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Ein totgerittenes Pferd
Eigentlich sollte ich mich über mich selbst ärgern, weil ich immer noch jeden neuen Eifelkrimi gleich bestelle. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von August veröffentlicht
Einschläfernder Vorleser
Dieser Krimi hätte mich durchaus gut unterhalten - wenn nicht der Autor selbst das Hörbuch vorgelesen hätte. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von B. Sedlmeier veröffentlicht
Unplausibel und platt
Die an sich brauchbare Story hätte es wirklich verdient, besser durchdacht und geschrieben zu werden. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von PeterL veröffentlicht
Deutlich unter Berndorf-Schnitt
Diese Baumeister-Krimi ist nun der vierte Eifel Krimi, welchen ich gehört habe. Dieser ist mit Abstand der bislang schlechteste von allen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Nocure veröffentlicht
Allenfalls Durchschnitt
Siggi Baumeister, hat es diesmal mit einem besonders grausamen Doppelmord zu tun: Eines der Opfer wurde an ein Kreuz geschlagen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Swen Piper veröffentlicht
Schlechtester Berndorf
Da war er nun, mein achter Eifelkrimi von Berndorf. Und um es kurz zu machen, dieses Hörbuch werde ich nicht bis zum Ende hören (können)! Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Lesefreund veröffentlicht
super eifel
wie alle Berndorf-Krimis einfach toll.
In der Stimme von Jacques Berndorf kann
man versinken.
Vor 19 Monaten von C. Reichert veröffentlicht
spannender Eifel-Krimi
Wie alle bisher von mir gelesenen Krimis von Jacques Berndorf wieder sehr spannend mit viel Lokal-Kolorit.
Vor 20 Monaten von Roswitha Lachmann veröffentlicht
Billige Kirchenklatsche
Mit Begeisterung in den sicherlich 12. Berndorf Krimi eingetaucht, war ich bald bitte enttäuscht: mit Hilfe billiger, einfacher Polemik gegen Kirche allgemein und die... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Christian veröffentlicht
Lesespass pur
gehört halt zu den anderen Eifel-Krimis in meinem Bücherregal!
ich halte es (fast) wie Rodenstock: Tasse Kaffee, Stück Schokolade und eine Cigarre - der Cognac... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Ulrich Ottlinger veröffentlicht
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