Es hat den Anschein, als könnte man "Eifel-Feuer" gleichsetzten mit einem klassischen Ian-Fleming-Roman (wobei der Name James Bond selbst einmal im Buch vorkommt.)
In diesem spannenden Roman wird Siggi Baumeister durch seine geliebte Eifel gejagt. Geheimdienst, BND, CIA und Kosorten sind aber nicht nur hinter ihm, sondern auch hinter etwas Wichtigem und Geheimnisvollem her, was nicht nur General Otmar Ravenstein das Leben kostete. Nach und nach sterben die Leute, die auch nur in die entfernteste Berührung mit der geheimnisvollen, verschwundenen Seite Nummer 92 kommen. Die Zeit läuft gegen Baumeister und seine Freunde, die nicht einmal sicher vor einem durchgedrehten Psychopathen sind.
"Eifel-Feuer" ist im wahrsten Sinne ein Thriller. Ein Krimi ließ sich einfach definieren, wenn man sagt: Opfer wird gefunden, Detektiv ermittelt, Mörder wird gestellt. In diesem Fall ist es eine spannende Hetzjagd, die mehr etwas von einem Agententhriller hat also von einem wirklichen Krimi. Die Menschen sterben einem unter den Fingern weg und selbst die Clique von Baumeister ist vor diesem Wahnsinn nicht sicher.
Dennoch hat Berndorf einen "erstklassigen" Thriller geschrieben, der viele Erwartungen in den Schatten stellt. Diesmal wird es keine einfache Routinearbeit für Siggi Baumeister, denn auch ihm trachtet man nach dem Leben...