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Thief: Deadly Shadows (DVD-ROM)

von EIDOS Interactive
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Produktinformation

  • ASIN: B00009P515
  • Artikelgewicht: 150 g
  • Erscheinungsdatum: 9. Juni 2004
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.096 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibung des Herstellers

Endlich! Meisterdieb Garrett, der ultimative Erfinder des Ego-Schleichers kehrt zurück! Garrett wird durch die dunklen Pläne eines Geheimbundes daran gehindert seinem Handwerk nachzugehen. Normalerweise ist kein Geldbeutel vor ihm sicher, doch anscheinend sind einige religiöse Fanatiker auf ihn aufmerksam geworden und stellen sich nun jedem ordentlichen Beutezug in den Weg.

Der Spieler schleicht durch die Stadt und dringt in verschiedene Schlösser, Villen, Gefängnisse, Kathedralen, Kerker und Museen ein. Seine Gegner sind bewaffnete Wachen, Söldner, Schläger, heimtückische Monster und weit schlimmere Feinde. Nur wenn es dem Spieler gelingt, die ältesten Schätze der Stadt zu stehlen, kann er das Zeitalter der Dunkelheit abwenden!

Features:

  • Schatten sind die wichtigsten Verbündeten eines Meisterdiebs. Thief nutzt eine völlig neuartige Lichtengine, die Schattenspiele und Farbeffekte in Echtzeit darstellen kann.
  • Als Meisterdieb brauchen Sie ein hohes Körperbewußtsein: Anders als in den üblichen Spielen aus der Ego-Perspektive, sehen Sie in Thief beim Kopfdrehen Ihren Körper, Hände und Füße sind komplett animiert.
  • Kein Fenster ist vor Garrett sicher: Garrett ist in der Lage, an jeder Oberfläche emporzuklettern. In Verbindung mit einer Blitzbombe, um den bedrohlichen Wachen für kurze Zeit das Augenlicht zu rauben, findet Garrett so überall einen Fluchtweg.
  • Ein reichhaltiges Arsenal an Dietrichen öffnet Garrett jedes Schloss. Mit dem Analog-Stick und der Forcefeedback Funktion des Gamepads, gilt es, die komplizierte Mechanik der Sicherheitsschlösser zu knacken.
  • Englische Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln

Produktbeschreibungen

Auch im neuesten Kapitel der Thief-Serie schlüpft der Spieler in die Rolle des Meisterdiebs Garrett. Kein Schloss ist diesem Mann zu kompliziert ... und kein Schatz ist vor ihm sicher. Sein Gesicht kennen nur wenige Menschen. Kein Wunder. Schließlich wurde er noch nie gefasst. Garrett bestiehlt die Reichen, um in seiner düsteren und Unheil verkündenden Heimatstadt zu überleben. Eigentlich würde er sich am liebsten um seine Geschäfte kümmern, aber das Schicksal hat andere Pläne mit ihm. Thief war der erste Ego-Schleicher für den PC und gab dem Spieler die Möglichkeit, in die Rolle eines echten Diebes zu schlüpfen. Dank des dynamischen Beleuchtungssystems von Ion Storm werfen alle Figuren und Objekte einschließlich Garrett realistische Schatten, die sich direkt auf das Gameplay auswirken.

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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thief
Bevor das Spiel in den Läden stand, war ich aufgrund der fehlenden Sprachlokalisierung (es gibt nur dt. Untertitel) skeptisch, habe aber die Fünf gerade sein lassen und am Erscheinungsdatum 'Thief-Deadly Schadows' dennoch gekauft und dies nicht bereut.

HARDWARE
=========
Die Hardwareanforderungen sind nicht gering, auf der Packung aber sehr deutlich kenntlich gemacht. Ich zähle mal alle unterstützten Grafikkarten auf:

ATI Radeon 8500/9000/9200/9600/9800
NVidia GeForce 3Ti Serie, 4Ti Serie, FX Serie, 6 Serie

Sämtliche andere Karten, wie beispielsweise GeForce 4MX oder Go, werden nicht unterstützt.

Ansonsten läuft 'Thief' ab 1,5 GHz, 256 MB Ram, und man benötigt Win2000/XP.

Ich habe 'ne Geforce 3 Ti, Athlon 1600+, 512 Ram und es läuft auf 1024x768 auf ~mittleren Details relativ flüssig.

GRAFIK
======
'Thief' verwendet die neue Unreal-Engine und beherrscht somit dynamische Schatten, Bump-Mapping, Normal-Mapping etc. Das Spiel macht sinnvollen Gebrauch von den Funktionen der Engine und sieht dementsprechend wunderhübsch aus - auch auf niedrigen Details.

SOUND
=====
'Thief' verwendet dieselbe Soundengine, die schon in den beiden Vorgängern zum Einsatz kam. Das heißt gut lokalisierbarer Klang und exzellente Geräuschkulisse. (EAX und 5.1 wird unterstützt)

STORY
=====
Die erzählenswerte Geschichte rund um den Protagonisten Garrett wird spannend in Szene gesetzt und intensiviert sich im Laufe des Spiels. Es gibt ein paar echte Überraschungen und Wendungen - man erkennt eben Warren Spectors Handschrift ;)

ATMOSPHÄRE
===========
Die Atmosphäre ist wohl der Glanzpunkt des Games. Düster und mystisch präsentiert sich die mittelalterliche Stadt dem Spieler. Wachen patroillieren grummelnd und hustend durch die engen verwinkelten Gassen und Bürger erzählen den neuesten Klatsch. Man fühlt sich nicht als Betrachter, sondern ist mittendrin.

LEVELSDESIGN
============
Die Levels sind allesamt wunderschön, glaubwürdig und atmosphärisch gestaltet. Ladezonen verbinden die mittelgroßen Abschnitte miteinander, alles ist dennoch wie aus einem Guß.

SPIELVERLAUF und -MERKMALE
==========================
Garrett lebt in einer Stadt, die in 5 Bezirke unterteilt ist. So gibt es etwa das Armenviertel, die Docks, oder auch 'Auldale', den Treffpunkt der örtlichen Schickeria. Garrett besitzt eine eigene Wohnung und kann zwischen den einzelnen Missionen in der Stadt rumgaunern, d.h. in Häuser einbrechen oder Passanten die Geldbeutel stiebitzen. Auch sonst gelangt er zur nächsten Mission nicht durch Zauberhand, sondern muss den entsprechenden Ort in der Stadt selbst ansteuern. Das trägt zur besagten Atmosphäre enorm bei.

SPIELDAUER
==========
Die Spielzeit liegt zwischen 15 und 20 Stunden und ist damit höher als in anderen aktuellen Titeln.

FAZIT
=====
Da bei mir sofort das alte Thief-Feeling geweckt wurde und das Spiel wirklich gut gestaltet ist - auch die dt. Untertitel stören weniger als erwartet - vergebe ich 5 Sterne.

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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Referenz im Genre 13. Juli 2004
Eigentlich war mir ja etwas bange vor dem 3. Teil der Thief-Serie, da meiner Meinung nach schon der 2. Teil in Sachen Qualität und Atmosphäre seinem Vorgänger ziemlich hinterherhinkte. Und, um es vorweg zu nehmen, die Klasse des ersten Teils erreicht auch Deadly Shadows nicht - nicht ganz. jedenfalls.
Wenn man den Vergleich mit der Splinter Cell-Reihe eingeht, so wird bereits beim Anspielen der Demo sofort klar, welcher von beiden Titeln der bessere ist. Thief besitzt im Gegensatz zu Splinter Cell eine äußerst dichte, fast gruselige Atmosphäre; das Feeling, wenn man an einer Wache vorbeischleicht ist deutlich intensiver. Während man bei Splinter Cell im Falle des Entdeckt werdens, einfach den Gegner mit ein paar Schüssen niederstreckt, so rennt man bei Thief sprichwörtlich um sein Leben.
Aber zuerst zu den nüchteren Fakten : Die Grafik ist zeitgemäß und technisch vergleichbar gut mit Pandora Tomorrow. Allerdings verdient sich Thief durch seinen mystisch verklärten Grafikstil ein paar Pluspunkte gegenüber dem unmittelbaren Konkurrenten mit seinen sterilen Bürogebäuden und sauberen High-Tech-Bauten.
Der Sound ist ebenfalls perfekt gelungen, die Unterstützung von EAX 4.0 ein wirkliches Highlight. Anfangs ärgert man sich zwar darüber, dass eine deutsche Sprachausgabe fehlt, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich mir nicht sicher bin, ob es im Falle einer Lokalisierung gelungen wäre, die unterschiedlichen Dialekte der einzelnen Gruppierungen (z.B. die Hammeriten mit Ihrem salbungsvollen Shakespeare-Englisch) gleichwertig ins deutsche zu portieren. Die angebotenen Untertitel sind passend, wenn auch nicht perfekt übersetzt, allerdings stört mich die grobkörnige Schrift und die etwas lieblose Präsentation davon, doch etwas, so dass ich mir doch ab und zu gewünscht hätte, die UNtertitel abstellen zu dürfen, aber was soll's. Trotz dieses kleinen Kritikpunktes ist der Sound meiner Meinung nach über alle Zweifel erhaben und im Gesamtbild das derzeit beste Ergebnis in einem Schleichspiel, zumal die englischen sprecher äußerst professionell und echt klingen - großes Lob an Eidos dafür.
Die Steuerung ist Genre-Standard - leicht zu erlernen und nicht zu komplex. Einsteiger wie Profis dürften hieran nichts auszusetzen haben.
Die Spieldauer ist für heutige Verhältnisse sehr, sehr gut. Während man normaler fast jeden Spitzentitel der letzten 12 Monate innerhalb von weniger als 10 Stunden durchgespielt hat, beißt man sich bei Thief deutlich länger fest - so in etwa um die 20 Stunden dürfte jeder für das Spiel brauchen. Außerdem hat Thief meiner Meinung nach einen ziemlich hohen Wiederspielwert, da durch unterschiedliche Missionsziele und verschieden Schwierigkeitsgraden bestimmt gearde Anfänger probieren das Spiel auch in einer höheren Stufe nochmal zu spielen. Und auch der Anreiz, die Stadt veilleicht etwas mehr zu erkunden und sämtliche Nebenquests zu erfüllen dürfte einen Anreiz geben erneut in den Tödlichen Schatten zu versinken.
Die Präsentation des Spiels ist größtenteils gelungen, auch wenn an einigen Stellen doch die Konsolenherkunft (bzw. die gleichzeitige Entwicklung für Konsolen) erkennbar ist : So ist der Start-Screen sehr schlicht, fast schon hässlich, die Schrift etwas grobkörnig und die Menüs durch grobe Schrift und wenig durchdachtes Design sehr scroll-intensiv. Dennoch ist durch die sehr guten und atmosphärischen Cut-Scenes, und die gelungene Farbgebung die Präsentation zumindest Genre-Standard.
Die Gegner-KI ist meines Erachtens für ein Spielwie Theif sehr gut gelungen. Da es ja sowieso nicht Ziel des Spiels ist entdeckt zu werden und viele Profis bestimmt sowieso jedes mal, wenn sie zu auffällig waren, neu laden, fallen gelegentlich, wenn auch ziemlich grobe KI-Aussetzer eher wenig auf.
Noch ein Wort zur verwendeten Havok-Physik-Engine : Leider hat sich hier Ion Storm nicht gerade mit Ruhm bekleckert - niedergeschlagene Gegner knicken wie Strohhalme weg und bleiben in sehr unrealistischen Posen liegen, Bockschwere Kisten scheinen federleicht zu sein, wenn man sie allerdings mit Feuerpfeilen beschießt,bewegen sie sich kaum. Allerdings trägt es enorm zur Atmosphäre bei, wenn einen bereits das geringste Anrempeln einer Kiste verrät.
Nun der wichtigste Punkt - Die Atmosphäre. Wie schon erwähnt ist Thief in dieser Disziplin deutlich besser als vergleichsweise Splinter Cell. Dazu trägt, der düstere Grafikstil und vor allem die exzellente Sprachausgabe bei. Aber auch die frei erkundbare Stadt ist nicht nur Abwechslung oder Pausen füller zwischen den Missionen, sondern ein dickes Atmosphäreplus, da durch die verschiedenen Gruppierungen (Heiden, Hammeriten) und das realistische Verhalten der Bürger, bzw. Stadtwachen, sowie die Quest unheimlich viel Spaß an der Diebestour aufkommt. Im Vergleich zum 1. Teil der Serie ist die Atmosphäre allerdings nicht ganz so dicht: Es gab leider nur ein oder zwei Missionen, die mir wirklich das Blut in den Adern gefrieren ließen (was allerdings schon von äußerst dichter Gruselatmosphäre zeugt, allerdings war Teil 1 doch noch sehr viel intensiver). Die Schauplätze der einzelnen Missionen sind sehr fantasievoll gestalten und auch sehr abwechslingsreich. Etwas störend ist allerdings nur, dass die Levels etwas klein geraten sind und dadurch mitten in der Mission immer ein Levelübergang vorhanden war. Wäre die ganze Stadt und jede Mission für sich in ein einzelnes Level geteilt, wäre das meiner Meinung nach optimal gewesen. Allerdings bezweifle ich, dass dies technish machbar gewesen wäre.
Die Story, für mich zumeist das Kernstück eines Spiels, ist sehr gut gelungen; anfangs plätschert sie so leicht vor sich hin und wird zum Ende immer dramatischer - bis zum packenden Finale. Sie bietet viele überraschende Wendungen und passt perfekt in das Thief Szenario. Auch Anspielungen an die anderen Teile der Serie (Der letzte Satz im Abspann - genial !!) sind reichlich vorhanden, aber auch "Neueinsteiger" werden die Story genießen können, ohne vorher die Vorgänger spielen zu müssen.

Kurzwertung :

Grafik : 1
Sound : 1+
Steuerung : 1-
Spieldauer : 1-
Präsentation : 2
KI : 2
Story : 1+
Atmosphäre : 1+

Fazit : Alles in allem ein grandioses Spiel und würdiger Nachfolger der ersten beiden Teile. Atmosphärisch fast perfekt, Spieltechnisch ausgereift und mit einer guten Story ist Thief eines der besten Spiele dieses Jahres. Wer gern mit Köpfchen vorgeht anstatt sich durch Gegnermassen zu ballern ist hier goldrichtig.
Am besten nachts spielen, dann passen einige Schockeffekte wirklich super und man merkt eindrucksvoll, wie wichtig die Atmosphäre in einem Spiel sein kann.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Ich habe mir das Spiel sofort gekauft und installiert. Es ist zu den Vorgängern von der Grafik her ein großer Unterschied. Es wurde eine modifizierte Unreal Enginge verwendet. Man sieht zum Beispiel das Mondlicht durchs Fenster scheinen und die Staubkörner die in der Luft fliegen. Ebenso kann man Kisten und Fässer verschieben und falls man an einen Tisch stößt macht man Geräusche die die Wachen hören könnten. Man hat eine extrem große Bewegungsfreiheit. Mittelpunkt des Spieles ist eine Stadt, in der man verschiedene Missionen annehmen kann, Diebesgut und Ausrüstung einkaufen kann, allerdings muss man sich vor den Stadtwachen in Acht nehmen, da man sonst im Gefängnis landet und von dort wieder ausbrechen muss. Die Level sind extrem weitläufig und obwohl es nur 10 sind, kommt es einem so vor als wären es doppelt so viele. Anfangs ist es das übliche klauen, bis die Hüter sie um einen Gefallen bitten, der sie noch mehr in Schwierigkeiten bringt. Die Story ist so spannend und fesselnd, dass man von ihr mitgerissen wird und immer neugieriger wird mehr zu erfahren. Alles in allem eine super Atmosphäre und eine tolle Story!!!
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