Kundenrezensionen

87
4,2 von 5 Sternen
DEUS EX: Human Revolution
Plattform: PlayStation 3Version: StandardÄndern
Preis:9,90 €+3,00 €Versandkosten
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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2011
Schon während den ersten Minuten hat mich die Welt von Deus Ex: Human Revolution in ihren Bann gezogen, und das obwohl Grafik, Animation, Synchronisation sowie Gameplay alles andere als "revolutionär" erscheinen. Nach über 20 Stunden Spielzeit liefen gestern dann die Credits über den Bildschirm und ich kann nur sagen: "Wow!" So eine packende Story gespickt mit schwerwiegenden Entscheidungen hatte ich seit Heavy Rain nicht mehr.

I. Story:
Man spielt den 34-jährigen Sicherheitschef eines Biotech-Konzerns, Adam Jensen, der einen terroristischen Anschlag auf die Zentrale nur knapp überlebt und als komplett augmentierter Cyborg das Licht der Welt neu erblickt. Fortan begibt er sich auf die Suche nach Antworten; teils auf Geheiß seines Arbeitgebers und teils auf eigene Faust hin, bis er schließlich einer globalen Verschwörung auf die Schliche kommt. Sein Weg ist gepflastert mit vielen Entscheidungen, die es zu treffen gilt und jeder Menge halb legaler Operationen, deren moralischer Korrektheit er sich immer wieder aufs Neue stellen muss.

Deus Ex hat auch nicht zuletzt deshalb völlig zu Recht eine FSK 18-Freigabe: Die Geschichte ist derart komplex, dass Kinder ihr nur schwer folgen können. Man wird mit Fremdwörtern und Fachchinesisch nur so zugeschissen und auch aktuelle politische Themen wie technischer Fortschritt vs. Ethik oder die Manipulation durch Massenmedien haben starken Bezug zur Story. Und das aller beste: "Gut" und "Böse" werden vollkommen relativiert. Anders als in stumpfen Ego-Shootern, in denen die Rollenverteilung meist klar ist, gibt es hier immer mindestens zwei Seiten einer Medaille, was mit den verschiedenen Enden super hervorgehoben wird.

II. Welt & Gameplay:
Wer von einer anspruchsvollen Story leicht genervt ist und dazu neigt, längere Gespräche oder Zwischensequenzen zu skippen, sollte besser einen großen Bogen um dieses Spiel machen! Lässt man sich von vorne herin schon nicht auf die Thematik ein, bliebt in der Tat nicht viel mehr als ein Metal Gear Solid-Klon mit betagter Grafik. Das sollte einem aber irgendwo klar sein...

Deus Ex: Human Revolution ist auch kein richtiges Open World-Spiel. Ich würde es eher als "Open Area" umschreiben. Es gibt halt verschiedene Städte, in denen man sich frei bewegen kann - egal ob Kanalisationen, Lüftungsschächte oder Dächer. Man kann Wohnungen hacken, Einkäufe tätigen und wirklich mit jeder Figur irgendwie interagieren. Zu finden gibt es neben Standardzeugs wie Waffen, Geld und Medikamenten auch jede Menge PDAs, Zeitungen, E-Books und Privatcomputer mit Informationen rund um das aktuelle Weltgeschehen. Auch Zivilisten, die sich lautstark über Vor- und Nachteile des Augmentierungstrends unterhalten trifft man auf seiner Reise zu Hauf. All das trägt unglaublich zur starken Atmosphäre bei.

Neben den beiden Haupt-Metropolen Detroit und Hengsha, gibt es dann noch Außenareale in aller Welt zu denen man von Faridah Malik, der Pilotin von Sarif Industries, geflogen wird. Dort angekommen kann man sich dann selbst mit Hilfe von Augmenten den Weg zum Einsatzziel bahnen. Kameras, Wachroboter, Laser-Alarmsysteme und jede Menge Sicherheitspersonal werden es einem natürlich so schwer wie möglich machen, unbemerkt zum Ziel zu gelangen. Schafft man es trotzdem, gibt es zusätzliche Erfahrungspunkte, durch die man wiederrum wertvolle Praxispunkte erhält, mit denen man seine Augmentierungen individuell erweitern kann. Hier wird wohl jeder seinen eignen Style entwickeln. Auch die Freiheit, dass man niemanden töten muss, finde ich eine schöne Sache. Bei mir war es auch wirklich so, dass ich nur getötet habe, wenn ich keine andere Möglichkeit mehr sah. Man fühlt sich irgendwie schlecht, weil man es ja nicht muss... Es gibt auch eine extra Trophäe mit dem Namen "Pazifist", wenn man das Spiel abschließt, ohne jemanden getötet zu haben. Hier wird man dann vor allem auf Stealth, Röntgenblick, Betäubungsgewehr, Elektroschocker usw. setzen müssen.

Ich bin normalerweise niemand, der in Spielen Wert auf das Erreichen von 100% legt und alle Nebenmissionen abschließt. Bei Deus Ex war das diesmal ganz anders! Ich habe wirklich alle Nebenmissionen mit Eifer beendet, weil diese ihre eigene, kleine Geschichte erzählten. Es kam auch mehrfach vor, dass ich einen Spielstand neu lud, nachdem ich ein Gespräch vermasselt hatte, einfach, weil das in Deus Ex starke Auswirkungen auf den Verlauf einer Mission haben kann, oder es meine Figur in eine Richtung drängte, in der ich sie eigentlich nicht haben wollte. Wenn ein Spiel es also schafft derart den Perfektionisten in mir zu wecken, muss ich sagen: Hut ab! Die Kehrseite ist natürlich, dass Deus Ex an manchen Stellen schon frustrierend schwer sein kann und man sich durch simple Fehlentscheidungen eine Mission gehörig erschweren kann. Zum Glück gibt es ganze 20 Speicherslots und jeweils 2 Autosave-Spielstände.

Ansonsten kann man das Gameplay schon stark mit Metal Gear Solid vergleichen. Man regeneriert sich zwar von alleine, um größere Feindgruppen macht man aber besser einen Bogen, da man unglaublich schnell stirbt.

Weitere erwähnenswerte Dinge:

* Das Modifizieren von Waffen: Schalldämpfer, Laserzielsysteme, Schadensupgrades etc. muss man alles selbst beschaffen und kombinieren. Auch die Tatsache, dass Waffenhändler immer nur ein sehr begrenztes Angebot da haben, lässt einen sehr sparsam mit seiner Ausrüstung wirtschaften.

* GTA typischer Unsinn wie "Mission fehlgeschlagen" wegen kleinen Fehlern, gibt es bei Deus Ex nicht. Vermasselt man etwas, muss man es anschließend auch selbst ausbaden. Kleines Beispiel: Sterben während des ersten Einsatzes Geiseln, wird man von der Polizei auch entsprechend zurechtgewiesen. Man hat bei fast allen Missionen also mehrere Möglichkeiten diese zu Ende zu bringen, was den Wiederspielwert unglaublich steigert.

* Auf einen Multiplayer wurde ausnahmsweise verzichtet. Finde ich bei einem solchen Spiel nicht schlimm - da sollten die Entwickler lieber ihre ganze Zeit in den Singleplayer investieren, anstatt einen aufgesetzten Pflicht-Multiplayer draufzuklatschen, den nach zwei Wochen eh niemand mehr spielt.

III. Grafik:
Die Grafik kann natürlich nicht mit aktuellen Top-Titeln mithalten und gibt sich teilweise grau in grau. Die Schauplätze ähneln sich oft ziemlich stark und der Detailgrad könnte ruhig etwas höher sein. Auch die Zwischensequenzen sind alles andere als "High Definition" und meist ein dunkler Pixel-Matsch.

Sie hat aber auch ihre Stärken: So sehen speziell Charaktermodelle in Kampfanzügen sehr gut aus und viele Texturen sind selbst aus nächster Nähe noch absolut scharf. Insgesamt würde ich eine 6,5/10 geben. Die Grafik erfüllt ihren Zweck, eine düstere Cyberpunk-Welt zu kreieren, kennt aber keine Highlights. Das ist durchaus schade, aber zu verschmerzen, da auch Tearing und andere grobe Spielfehler bei mir komplett aus blieben. Lediglich Hänger für den Bruchteil einer Sekunde kamen beim Betreten von Autosave-Bereichen vor.

IV. Kritikpunkte:
* Die KI ist wirklich nicht das Gelbe vom Ei, besonders die der Zivilisten. Kleines Beispiel: Bin mehrfach in Wohnungen eingebrochen, ohne dass vom Eigentümer auch nur die geringste Reaktion kam, während man die Bude vor seinen Augen leerräumt. :D Außerdem kann man in den Städten grundsätzlich jeden töten und auch "entsorgen". Wird man dabei erwischt, hat man die Polizei am Hals. Wird man nicht erwischt, bleibt die Leiche wirklich die ganze Spielzeit über ohne eine Reaktion am selben Ort liegen. Es wimmelt in den Städten ja nur so von Polizei und privaten Sicherheitsleuten, dass es irgendwie albern wirkt, wenn sich in den Seitengassen die Leichen stapeln und fünf Meter weiter die Polizisten ganz relaxt rumsteht, weil sie ihre vorgegebenen Wege nicht verlassen. Das sind so Kleinigkeiten, die die Welt etwas dumm und unecht wirken lassen. Ansonsten sind aber vor allem die Gegner ziemlich pfiffig und werden beim geringsten Verdacht alles nach einem absuchen. Sogar in Lüftungsschächten ist man dank Gasgranaten nicht ganz sicher.

* Weiterer Punkt wären die Endgegner. Diese waren mir auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad deutlich zu schwer. Besonders gegen die ersten beiden bin ich ziemlich oft drauf gegangen. Da man ansonsten ja nie wirklich auf Konfrontation gehen muss, wirken die Endgegner teilweise etwas unnötig.

* Die deutsche Sprachausgabe ist alles andere als lippensynchron. Tipp meinerseits: Untertitel auf jeden Fall anschalten, das lenkt etwas ab, da man parallel mitlesen kann und nicht so auf die Gesichter fixiert ist. Dass hier so geschludert wurde, ist natürlich ärgerlich...

V. Fazit:
Deus Ex: Human Revolution ist vor allem eins: Ein sehr intensiver Titel. Wer zu 2/3 Wert auf eine anspruchsvolle Story mit starker Atmosphäre legt und gerne große Entscheidungsfreiheiten genießt, ist hier genau richtig! Ein klarer Tipp für Fans von Spielen wie Heavy Rain oder Metal Gear Solid 4. Wer mit den aufgeführten Mängeln leben kann, sollte auf jeden Fall zugreifen.

Über einen Nachfolger würde ich mich sehr freuen. Am besten wieder mit demselben Protagonisten-Gespann rund um Adam Jensen.^^

Ein Wendecover gibt es leider nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2013
Zu aller erst sei gesagt, dass ich mich eher selten zu einer Rezension hinreißen lasse. Doch dieses Spiel lässt mir keine andere Wahl.

Bisher sagten mir Titel wie GTA, FAR CRY 3 oder RED DEAD REDEMPTION sehr zu, da ich das open world feeling sehr zu schätzen weiß und nur ungern gezwungen werde vorgegebene Gänge und Gegner zu bewältigen. Ich liebe die Freiheit meine eigene Herangehensweise zu wählen und in die Tat umzusetzen.

So...und nun zum Spiel. Für gerade mal 20€ und ner recht interessanten Einleitung dachte ich mir, okay...gib den Entwicklern mal die Chance einen open world Liebhaber zu zeigen wie es auch anders geht.

Und ich sollte nicht enttäuscht werden. Ein Ego-Shooter deluxe. Freiheiten ohne Ende. Es gibt so viele Wege eine Mission zum Abschluss zu bringen oder eben jene auch abzuwählen. So viele Momente in denen Moral und Ethik gefragt sind um die für einen "richtigen" Entscheidungen zu treffen. Ein großes und erweiterbares Arsenal an Waffen und Upgrades.
Die Entwickler bei EIDOS haben sich nicht nur grafisch, sondern auch auf der Story-Ebene mehr als behaupten können. Man hat das Gefühl Teil eines gigantischen Blockbusters zu sein. Eine so detaillierte und authentische Story ist mir selten in einem Spiel begegnet!

Wie ihr merkt komme ich aus dem schwärmen nicht heraus. WIe auch? Ist ja nicht so, dass man das Spiel mal locker an 3 Tagen durchspielt...Wenn man die zahlreichen Nebenquests löst, sich wirklich mit der Story und den herumliegenden E-Books beschäftigt und nicht gesehen werden möchte kommt man irgendwann an einen Punkt an dem man sich fragt wann das Spiel denn eigtl. enden soll! Und dabei wird es nicht, wie anfangs vermutet schnell langweilig. Die Missionen sind durchweg abwechslungsreich und verlangen in einigen Situation viel Geschick um es (ungesehen) zu meistern.

Ein Spiel, welches nicht nur einmal gespielt werden darf!

Um nun zum Schluss zu kommen ein kurzes Fazit:

+++ STORY
+++ UMFANG
+++ AUTHENTIZITÄT
+++ GAMEPLAY
+++ Grafik
+++ FREIHEIT

Top Spiel! 5 Sterne! Verdient!
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44 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2011
Da dieses Spiel vom Umfang her zu riesig ist kann ich hier nur meine ersten 20 Stunden schildern.

Endlich mal wieder ein Game welches keinen aufgesetzten MP Teil beinhaltet.
Das hat es auch nicht nötig denn Deus Ex überzeugt in allen Kategorien.

Wo fängt man an ohne zu viel zu spoilern,von der Geschichte möchte ich nur sehr wenig erzählen.
Diese ist es die DE zu einem fantastischen virtuellen Abenteuer werden lässt.
Hier wurde von den Entwicklern viel wert darauf gelegt das es nie langweilig wird.
Trotz einer Spiellänge von(nur die Hautmissionen) ca 20 Stunden, mit den Nebenaufgaben
die ebenso klasse sind wie der eigentliche Hauptplot gar 40-45 Stunden.
Wird DE nie langweilig,das zeigt schon wie gut hier gearbeitet wurde.
Dabei wirkt die Zukunft mit der Möglichkeit der Implantierung von Körperteilen
beklemmend echt.Hier wird auch nicht an Kritik gespart die solche Implantate
mit sich bringen.

Zu erst seid ihr selber ein Ex Swat Mitglied welches bei Sarif Industries,einen der Big Seller
von Augmentierungen,den Posten des Sicherheitschef inne hat.
Das fängt an mit einem Rundgang durch die Labore incl. der Chefentwicklerin die einmal Eure
Geliebte war Dr Megan hat etwas bahnbrechendes erfunden,das steht kurz vor der Veröffentlichung.
Dazu kommt es jedoch nicht da der Sarif Konzern plötzlich von feindlichen Söldnern
angegriffen wird.Im verlauf dieser ersten Einführung in das Spiel schaffen es die Invasoren
so gut wie alle Angestellten zu töten.Auch Megan und ihr werdet nicht lebend herauskommen.
Moment ihr auch nicht,ist gar schon Ende.
Nun ihr lebt fast nicht mehr,was kommt ist eine komplett Überholung Eurer Extremitäten und
innerer Organe.Ihr werdet zu dem was ihr eigentlich immer skeptisch gesehen habt.
Einem komplett mit Verbesserungen ausgerüsteten Über Menschen.

Im Verlauf des weiteren Spieles kommen diese Fähigkeiten immer mehr durch und können
permanent auf bis zu sieben Stufen pro Implantat verbessert werden.

Hier kommt dann das offene Missions Design hervor,denn man muss sich entscheiden wie
man das Abenteuer angeht.

Will man zur Kampfmaschine mutieren so sollte man auf Waffen und Panzerung setzen.

Will man Stealth artig durch die Welt ziehen dann besser Unsichtbarkeit und leise Schritte auf leveln.

Will man auch mit Gesprächen weiterkommen so sollte man Stimmen und Zerebrale Implantate steigern.

Als viertes gibt es noch das Hacken(dazu später mehr)

Das ist nur ein kleiner Teil der Verbesserungen,Deus Ex gibt Euch nicht vor wie ihr vorgehen sollt.
Alles lässt sich auch kombinieren,nur werdet ihr es nicht schaffen alles bis auf Level 7 zu bringen.
Dafür sind es zu viele Möglichkeiten.
Dieses erhöht den Wiederspiel Faktor ungemein.

Wie bessert ihr auf,dafür gibt es ein XP System.Alles was ihr macht wird mit Punkten belohnt.
Dabei bringt ein direkter Kampf weniger XP als ein Schleich Angriff oder gar ein Gespräch
in dem ihr Euer gegenüber verbal zu dem von Euch erwünschten Ziel bringt.
Deus ex ist kein Shooter auch wenn es viele Waffen gibt so ist Adam Jenssen doch recht schwach.
Gerade in den ersten Stunden endet so etwas sehr schnell mit dem eigenen Ableben.
Hier hilft Euch oft das sehr gute Deckungssystem.Blindfire geht ebenso gut wie sich zum
zielen heraus lehnen.

Die KI überzeugt mich,zwar klettert keiner der Feinde Euch auf Leitern hinterher oder kommt
in den Tunnel oder Lüftungsschacht nach,doch würde das so sein so wäre DE kaum zu schaffen.
Da es zumeist sehr viele Gegner sind hättet ihr hier nur das nachsehen.
Sie sind aber auch kein Kanonenfutter dazu verhalten sie sich zu Intelligent.
Gerade später wenn man auf Elitetruppen trifft die auch in etwa so verbessert sind
wie ihr sind die Auseinandersetzungen knallhart.

Hervorheben möchte ich auch das ihr ausser den Endgegnern nicht einen anderen töten müsst.
Abschnitte die ihr ungesehen oder nur mit Betäubung schafft werden sogar mit extra
vielen XP versehen.

Nun zum Hacken,das ist essentiell sehr wichtig um an neue Informationen und viele
Belohnungen zu kommen.Im Grunde müsst ihr hier nur einzelne Knotenpunkte verbinden
so das ihr dem Kern immer näher kommt.Das versucht aber die gegnerische Software
zu verhindern.Schafft sie es Euch zu finden werdet ihr aus dem System geworfen.
Da die Sicherheitsstufen immer höher werden wird das Hacken zu einem Mini Spiel
im DE Universum.Ihr könnt aber auch Viren finden mit denen es für Euch Vorteile
gibt z.b. die Zeit einfrieren.Diese sind aber sehr gut versteckt.Überhaupt
ist vieles nur erreichbar wenn ihr alles in der Umgebung absucht.

Die Städte und Umgebungen sind gefüllt mit NPCs oder Leuten die Aufträge parat haben.
Grundsätzlich könnt ihr mit jeden reden.Mit den Personen die wichtig sind
sogar in der Art wie wir sie aus Mass Effect kennen.Hier stehen immer mehrere
Wege offen,wie ihr vorgeht obliegt wieder einmal Euch.

Grafisch ist Deus Ex sehr schön geworden,zwar keine Top Grafik wie im kommenden Rage
aber mehr als ausreichend.Geladen werden immer sehr große Abschnitte so das hier
das ständige zwischenspeichern nicht nervt.
Sämtliche Location locken einen zum Entdecken.
Da gibt es virtuelle Zeitungen,e-mails,PDAs,Computer,TV Sendungen,Handys die Euch immer
tiefer in diese Zeit hineinziehen.
Das Spiel läuft stets flüssig(PS3)ruckler gab es bisher bei mir keine.

Die Vertonung in das deutsche ist toll geworden,sämtliche Sprecher klingen überzeugend.
Lediglich das es ab und zu mal nicht Lippensynchron ist stört das ein wenig.
Doch bei der Masse an Texten sei das den Entwicklern verziehen.

Es gibt noch vieles zu sagen zu DE aber ich denke das können auch gut andere in ihren
Rezensionen ansprechen.Wie gehe ich was an.Was können die Implantate.
Wie verläuft die Geschichte.

Fazit Deus Ex ist ein Traum von einem Spiel,das hier kommt dem genialen Erstling ganz nahe.

Wer sich dieses Spiel nicht zulegt verpasst eines der besten Spiele die in den letzten
Jahren erschienen sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2012
Leider muss ich sagen das ich von Deus EX Human Revolution doch recht enttäuscht bin.
Zunächst einmal halte ich die Spielzeit für vorbildlich. Mit allen Nebenmissionen ist man wirklich für eine Lange Zeit beschäftigt und wenn man alles liest und mit jedem redet dauert es noch einige Zeit länger, bis man den Abspann zu sehen bekommt.
Auch positiv anzumerken sind die Synchronsprecher und die geschaffene Cyberpunkwelt.
Das Spiel ist zwar nicht allzu tiefgründig, allerdings ist die Story interessant und noch recht unverbraucht. Auch die Charaktere kommen durchaus überzeugend rüber, wobei man aber sagen muss das man whärend des Spielens doch mehr fragen als antworten findet was diese betrifft. Das sind die guten Punkte des Spiels und ich würde dem Spiel auch gerne 5 Sterne geben aber:

- die Grafik ist ausreichend, allerdings hatte ich das ein oder andere mal mit Lags zu kämpfen
- Bei Gesprächsstellen zwischen dem Hauptcharakter und den NPCs kam es mir so vor als würde das Bild manchmal etwas flackern oder springen
- die Lippenbewegungen sind asynchron
- die Bosskämpge sind recht unpassend

Dann gibt es eine Sache, die ich leider nicht sonderlich gut finde. Das Spiel ist eigentlich aufs "Schleichen" ausgelegt und "unentdeckt sein". Allerdings ist mir das nicht immer gelungen. Meiner Meinung nach gab es Situationen die förmlich danach riefen eine Schießerei anzufangen, weil es oftmals keine Möglichkeit gab unbemerkt an den Wachen vorbei zu kommen.
Das Problem ist nur der Charakter verträgt keine Schießereien. Sie enden meistens mit dem Tod (trot Panzerungsupgrade). Sodass die Option sich "frei zu schießen" einfach nicht funktioniert. Auch das schwammige Aiming und die Tatsache, das manche Gegner ein ganzes Magazin benötigen, macht das ganze ad absurdum.
Auch ein nerviges Beispiel ist folgendes:
Man betritt einen Raum, in denen es z.B.: Kameras, Roboter oder Geschütztürme gibt. Man weiß jetzt, irgendwo befindet sich ein Sicherheitshub, der die Kameras etc abschaltet. Gesucht gefunden; allerdings sind diese Sicherheitshubs fast immer so gesetzt, dass man whärend dem Hacken bemerkt wird und dann geht die ganze Schießerei los, was einem den Tod bedeutet. Dadurch stirbt man oft und das ganze wirkt extrem zeh und frustrierend. Leute die durch das Game rushen wollen (ohne die Tarnung zu nutzen) haben es extrem schwer, Leute die Geduldig sind und auch mal 20 Anläufe in Kauf nehmen werden hier bestimmt ihre Freude haben.
Auch muss man sagen, dass wenn man ohne Guide/Leitfaden spielt, man einiges verpasst. Das Spiel nimmt einen nicht an die Hand. Das muss nicht verkehrt sein, aber ich muss sagen, dass ich ohne den Leitfaden viele Nebenmissionen oder Gespräche nicht richtig erlebt hätte. Vielleicht soll dies den Spieler animieren das Game mehrmals zu zocken, allerdings wirkt es auf mich etwas nervig.

Zum DLC Missin INK möchte ich sagen, das viele Kritikpunkte dort ausgemerzt worden sind. Man hat dort einen besseren Spielfluss und man kann sich hier wirklich gut ungesehen fortbewegen ohne aufzufallen.

Fazit: Für die Technischen Mängel gibt es einen Stern abzug, sowie für die Sache mit dem schleichen und schießen und viel verpassbarem. Würde man dies ausmerzen hätten wir hier ein 5 Sterne Spiel. So aber bleibt für mich Deus Ex zwar ein ganz gutes, aber eben kein sehr gutes Spiel.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. August 2012
Deus Ex Human Revolution ist für mich ein grandioses Spiel!
Ich habe mir das Spiel gekauft in der Hoffnung ein cooles Schleich Spiel zu bekommen, und meine Erwartungen wurden mehr als nur übertroffen!
Deus Ex kombiniert eine wirklich klasse Story mit einer genialen Blade Runner Atmosphäre und einem coolen Gameplay mit sehr viel Freiheit.
Aber der Reihe nach ;)

Story: Man Spielt Adam Jensen den Sicherheitschef der Firma Sarif Industries. Als er und viele andere Opfer eines Anschlags auf die Firma werden und Jensen nur knapp
mit dem Leben davon kommt wird klar Jensen will Rache! Adam Jensen hat zwar überlebt aber zu welchem Preis? Er wurde augmentiert damit er eine Überlebenschance hat
und nun ist er eine Art Cybersoldat mit tollen neuen Fähigkeiten die natürlich noch freigespielt werden müssen. Wie gesagt versucht Jensen die Attentäter zu finden und das verschlägt ihn ganz nach James Bond Art um die ganze Welt! Wie es weitergeht werde ich hier natürlich nicht verraten ;)
Man findet allerdings auch noch oft PDAs oder E-Books die ein wenig Hintergrund wissen über die Welt oder der Story liefern.

Gameplay: Wie gesagt spielt man Jensen aus der Ego Sicht und wenn man in Deckung geht sieht man Jensen aus einer anderen Sicht was ich sehr gut finde!
Das Spiel ist absolut kein Egoshooter sondern ein RPG Stealth Shooter der sogar frei begehbare Städte liefert die an Atmosphäre nur so strotzen.
Zuerst ist man in Detroit und die Stadt ist schon sehr Cool gemacht mit den ganzen Punks und zwielichten gestalten in den Gassen und hier trifft man auf
verschiedene Auftraggeber die witzige Aufträge parat haben! Man sollte die Nebenaufgaben auch machen da man so mehr EP bekommt um neue Augmentierungen
freizuschalten! Und es gibt sehr viele Augmentierungen die allesamt auch sehr ausgewogen sind. Man kann sich praktisch einen Jensen erstellen der sich deiner Spielweise anpasst! Es gibt so viele tolle Augmentierungen das man gar nicht weiß welche man nun nehmen soll^^ das steigert den wiederspielwert enorm!
Auch können die Missionen einen anderen Verlauf nehmen sprich es gibt mehrere Möglichkeiten eine Mission zu beenden! Allerdings ist das Spiel kein reines Action Spiel sondern es wird mehr Wert auf Schleichen und leises vorgehen gelegt als auf rohe Gewalt. Das sieht man auch eindeutig daran das es einfach mehr EP gibt für Gegner die man leise und bestmöglich nur KO haut! Das Spiel fördert also keineswegs die Gewalt was ich wirklich gut finde. Man kann allerdings auch einfach drauflos ballern, aber dann hat man es deutlich schwerer da man sehr schnell Stirbt! Später ist man dann noch in China und diese Stadt übertrifft die tolle Atmosphäre von Detroit nochmals um Längen und dort gibt es auch eine Bar den Hive wo man ganz in Mass Effect Manier einen Drink nehmen kann^^ das sind so spielerrein die wirklich die Liebe zum Detail zeigen. Allerdings braucht man nicht lange nach Details suchen man muss sich nur die Städte anschauen sie sind voller kleiner Details einfach klasse! Man muss auch oft Türen Hacken um Missionen abzuschließen und dieses Hacken macht wirklich Spaß und ist sehr Originell ;)
Die Dialoge sind eigentlich so wie in Mass Effect 2 man unterhält sich und gibt selber auf knopfdruck Antworten. Es ist zwar nicht alles lippensynchron aber dafür hören sich die Sprecher einfach gut an, und das ist mir persönlich wichtiger.
Ach und in den Limb Kliniken oder bei Waffenhändlern kann man sich neu eindecken.
Jensen verfügt auch über Nahkampf Moves die spektakulär Inziniert sind die er aber auch nur begrenzt einsetzen kann da diese Angriffe die Energie verbrauchen.
Mit Augemtierungen kann man aber einstellen ob Jensen z.B. zwei Feinde auf einmal erledigt oder er mehr Energie hat usw.
Es gibt natürlich auch Bosskämpfe die allerdings sehr Schwer und auch nur nett gemacht sind also nichts neues.
Die Bosskämpfe sind aufjedenfall nicht das Highlight des Spiels machen aber trotzdem Laune ;)
Nur die Ki mancher Gegner ist zuweilen ziemlich Dumm aber zum Glück nicht immer klingt komisch ist aber so^^
Und die Gegner sind manchmal etwas unpassend Platziert aber was Solls!

Grafik: Die Grafik finde ich okay mehr aber auch nicht! Jensen sieht gut aus aber manche Nebencharaktere sehen wirklich nicht gut aus und die Haare mancher bestehen aus einer Textur. Aber man muss auch sagen dass das Spiel 4 Jahre Entwicklungszeit hinter sich hat und die Grafik nicht alles ist so lange der Spielspaß stimmt und das tut er.

Sound: Die Musik die oft im Hintergrund läuft erinnert mich an Daft Punk von Tron und hört sich verdammt klasse an!
Und auch sonst hören sich die Waffen Geräusche und Explosionen echt Top an. Die Deutsche Synchro finde ich sogar um Längen besser als die Englische was nun wirklich eine Überraschung darstellt!

Fazit: Deus Ex ist ein klasse Sci Fi Spiel das meiner Meinung nach fast alles richtig macht und schön an Filme wie
Blade Runner erinnert! Von mir ein klarer Kauf tipp!
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am 16. September 2011
Als ich dieses Spiel zum ersten mal sah, war ich durchaus interessiert, doch wollte ich mit dem Kauf noch warten da in nächster Zeit genug Top-Titel herauskommen.
Als ich aber dann von der noch nie in der Art dagewesenen Entscheidungsfreiheit hörte und dass es möglich ist das komplette Spiel durchzuspielen ohne jemanden zu töten, hab ich mir das Spiel sofort zugelegt.

Und ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil sogar. Ich hätte nie erwartet, das dieses Spiel mich so derart fesselt.
Gleich vor der ersten Mission wird man gefragt wie man vorgehen möchte: Tödlich oder nicht tödlich? Fernkampf oder Nahkampf?
Ich entschied mich für nicht tödlich und Fernkampf und bekamm ein Betäubungsgewehr. Hätte ich Nahkampf gewählt hätte ich wahrscheinlich die Elektroschockpistole bekommen.
Das Betäubungsgewehr gefiel mir jedoch nicht sonderlich gut, weil es nicht wirklich eine große Reichweite hatte und man nach jeden Schuss nachladen musste, außerdem bekam man nicht sonderlich viel Munition für die Waffe.
Deshalb erbeutete ich vom erstbesten Gegner eine Pistole. Und mit dieser Pistole habe ich fast das komplette Spiel durchgespielt!
Waffen lassen sich mit drei Aufsätzen verbessern, bei der Pistole sind das Schalldämpfer, Laserpointer und Panzerbrechende Munition, außerdem kann man neben den Aufsätzen noch die Atributte der Waffe verbessern, da wären Schaden, Magazinkapazität, Ladegeschwindigkeit, und Feuergeschwindigkeit.
Im laufe des Spiels habe ich mir dann noch das Standartgewehr, da man hierfür am meisten Munition bekommt, und ein Revolver mit Explosivmunition, für die Roboter ;), zugelegt.
Die meisten Gegner habe ich still im Nahkampf, hauptsächlich wegen der absolut geilen Animationen ;), und mit der Pistole ausgeschalten.
Ich habe versucht durchs Spiel zu schleichen, aber durchaus alle Gegner handlungsunfähig zu machen, außerdem habe ich alles gehackt, was hacken geht. Mit diesem Konzept war ich ziemlich erfolgreich und es machte einen heidenspaß.
Geht man jedoch einen anderen Weg, z.B. den typischen Ego-Shooter style: mit der größten Wumme alles niederballern, verändert sich das Gameplay vollkommen. Das nächste mal werde ich versuchen niemanden zu töten und keinen Alarm auszulösen (das gibt 2 schöne trophäen ;))

Die Story finde ich sehr gelungen. Man ist mitten in einer zerrissenen Welt mit einem Konflikt rund um die Augmentierung. Die einen sind total dagegen oder verlangen zumindest starke Kontrollen und Vorschriften und die anderen sind dafür. Selbst arbeitet man als Sicherheitschef für eine der führenden Augentierungs-Firmen, die kurz vor einer großen Veröffenltichung steht und deshalb von Söldner angegriffen werden. Dabei wird man fast getötet und als man nach sechs Monaten wieder aufwacht, stellt man fest, dass man komplett Augmentiert wurde und das ohne gefragt zu werden!! Davon kann man nun halten was man will, man hat die komplette Entscheidungsfreiheit ;)

Grafik finde ich vollkommen in Ordnung. Im Spiel herrscht eine klasse Atmosphäre.

Klare Kaufempfehlung, durch wechselndes Gameplay, kann man das Spiel mehrere Male durchspielen ohne dass es langweilig wird.
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TOP 50 REZENSENTam 16. Februar 2015
Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Wer hätte gedacht, das es innerhalb des Stealthgenres außer den Überfliegern wie Metal Gear Solid, Splintercell, Hitman und Assassins Creed, aber auch einigen Nischentiteln wie Saboteur und Velvet Assassin, es doch noch einen Titel dieses Genres geben würde, der die Stealth-Gamergemeinschaft in Verzücken bringen könnte. Deus Ex Human Revolution hat es bei mir jedenfalls geschafft. Zeitlich gesehen, spielt dieser Titel 25 Jahre vor dem ersten Teil. Es ist im übrigem nicht notwendig einen der Vorgänger gespielt zu haben. Auch wenn dieses Game schon lange auf dem Markt ist, setzte es in einigen Bereichen, wie z.B. im Storytelling neue Maßstäbe, abgesehen von dem Monumentalwerk Metal Gear Solid. Im Gegensatz zu MGS ist dieses jedoch ein in sich geschlossener Teil mit einem Anfang, und einem Ende.

Dieses Game, welches vor dem ersten Teil in einer düsteren, technisierten Zukunft spielt, schlüpft man in die Rolle des Agenten Adam Jensen, welcher durch einen Überfall seine Partnerin und fast sein eigenes Leben verlor. Durch technische Augmentierungen, welche aus biomechanischen Chips, Implantaten und Prothesen bestehen, wurde er wieder ins Leben gerufen um wie sollte es anders sein, die Welt zu retten, welches ihm aber zu Beginn des Games noch nicht bewußt ist. Die Gesellschaft teilt sich in die von künstlichen Prothesen aufgewerteten Menschen, genannt „Optis“, und in normale noch nicht augmentierte Menschen. Hierbei muß sich die Klasse der Optis gegen gesellschaftliche Diskriminierung und Ausgrenzung, erwehren. Die Optis müssen zudem mit den Abstoßungsreaktionen des Körpers, aufgrund der Augmentierungen kämpfen, wobei sich diese jedoch mit teuren Medikamenten unterdrücken lassen. Für die eine Gruppe ist es ein Fortschritt auf der Evolutionsleiter, für die anderen, insbesondere bei Purity First-Mitgliedern, der zunehmende Verlust der Menschlichkeit.

Dieses sorgt insgesamt für jede Menge gesellschaftlichen Sprengstoff, der sich im Extremismus und Fanatismus äußert, welcher die gegenwärtige Zivilisation zunehmend bedroht. Für das Unternehmen Sarif Industries, welches führend in dieser Wissenschaft der Augmentierung ist, war Adam Jensen schon vor dem Überfall als Sicherheitschef tätig. Nach seiner Genesung, wird ihm nun als Opti der Auftrag erteilt, seinen eigenen Überfall aufzuklären. Ermittlungen, die ihm nach und nach in die Machenschaften seiner Firma blicken lassen, wie auch die Erfahrungen mit den menschlichen und gesellschaftlichen Abgründen, lassen ihn des öfteren zweifeln und zeigen hier einen vielschichtigen, ambivalenten Helden mit dem man sich gerne indentifiziert. Hier wurde dramaturgisch nicht nur Wert auf eine komplexe und spannende, mit einigen überraschenden Wendungen gestaltete, wie auch nicht linear verlaufende Geschichte gelegt, sondern auch auf eine vielschichtige Charakterzeichnung, die man auch bei den Nebendarstellern wahrnehmen kann. Das gelungene Storyboard, welches eine reale mögliche Utopie bzw. richtigerweise Dystopie, fast als humanistisches Lehrstück erzählt, wie auch die hervorragende Synchronisation und die durchweg gelungene visuelle Inszenierung, lassen schnell eine Identifikation mit dem zu spielendem Hauptprotagonisten Adam Jensen, wie auch einen schnellen Einstieg in das Game zu.

Das Hauptmenü zu Anfang läßt eine Vielzahl von persönlichen Einstellungen zu, aber keine eigene frei belegbare Tastenbelegung. Die Tutorials die alle notwendigen Gameplayoptionen erklären, sind aufgrund ihrer filmischen Darstellung, und der dazugehörigen Erklärung für jeden einfach zugänglich, und werden während des spielen zum richtigen Zeitpunkt eingeblendet, lassen sich jedoch auch manuell im Menü anwählen. Man kann zwischen 3 Schwierigkeitsgraden wählen, die man jedoch noch während des gamens verändern kann, sollte einem das Game vielleicht doch zu schwer werden, oder umgekehrt. Die Sprachausgabe ist deutsch, wobei man auch deutsche Untertitel zuschalten kann die jedoch sehr klein geraten sind. Leider kann man aber nicht die englische Original Sprachausgabe anwählen, welches den Nutzen der deutschen Untertitel offen läßt.

Das Spielemenü gibt Auskunft über die Hauptmissionen, Primär- und Sekundärziele. Ein begrenztes Inventar, welches Waffen, wie auch alle möglichen Items enthalten kann, darf natürlich auch nicht fehlen. Dieses wirkt im ersten Augenblick zwar ziemlich groß, wird einem aber im späteren Verlauf nicht mehr als ausreichend erscheinen. Dieses kann man jedoch dann durch einen nicht gerade geringen Obulus erweitern. Eine komplette Kartenansicht mit Vergrößerungsfunktion, wie auch der implemtierte Ebenenwechsel gibt Information über den eigenen Standort, wie auch Ziele. Das Medienarchiv sammelt alle gefundenen Einträge z.B. E-Mails.

Der wichtigste Menüteil widmet sich den Augmentierungen, mit denen man seinen Protagonisten aufwerten kann. Diese erwirbt man durch Praxis/Fertigkeitspunkte. Die Praxispunkte erhält man wiederrum, wenn man eine gewisse Anzahl von Erfahrungspunkten gesammelt hat. Diese bekommt man nach Beendigung von Haupt- und Nebenmissionen, aber auch während der Missionen, indem man zum Beispiel eine Mission unter gewissen Vorausetzungen erfüllt, wie z.B. durch das töten durch Kopfschüsse, oder der Vermeidung von Alarmzuständen, betäuben des Gegners usw.

Die Charakterentwicklung ist absolut offen, und kann somit von einem selber individuell festgelegt werden. Hier eine kleine Aufzählung von möglichen körperlichen Upgrades (Augmentierungen).

1.) Schädelaugmentierungen: die das hacken vereinfachen, schleichen optimieren, die Sozialkompetenz stärken, um so Personen leichter für eine Sache zu überzeugen.

2.) Rumpfaugmentierungen: die längere Sprints ermöglichen, Beschleunigung der Energiezellenaufladung (da für fast alle Augmentierungen, bei Anwendung Energie benötigt wird), bessere Gesundheitsgenerierung.

3.) Armaugmentierungen: Verstärkung der Schlagkraft, zum durchbrechen von Wänden, Zielstabilisierung, welche genaueres schiessen ermöglichen.

4.) Augenaugmentierungen: durch Wände schauen, Schutz vor Blendgranaten.

5.) Rückenaugmentierungen: Reflexverstärker, der mehrere Gegner im Nahkampf unschädlich machen kann, erhöhte Sturzfähigkeit ohne Schaden zu nehmen.

6.) Hautaugmentierungen: Möglichkeit zum unsichtbar machen, erhöhte körperliche Panzerung zur Vermeidung, oder Verringerung von Verletzungen.

7.) Beinaugmentierungen: Lautlos, oder schneller sprinten, größere Sprungkraft.

Dieses ist nur ein Ausschnitt dessen, was möglich ist. Viele dieser Augmentierungen lassen sich zusätzlich noch weiter ausbauen bzw. verstärken und verbessern. Es ist jedoch sinnvoll, sich die Augmentierungen zunutze zu machen und voll hochzurüsten, die die eigene Spielweise am meisten unterstützen, da man nicht die Möglichkeit hat, alle Aufrüstungen bis zum Spielende zu erwerben. Auch der Energiebedarf ist je nach Augmentierung unterschiedlich. Einige verbrauchen überhaupt keine, andere eine geringe bis mittlere Energiemenge, und die stärksten Augmentierungen, wie zum Beispiel das unsichtbar machen, verbrauchen enorm viel Energie, welche in Form von Energiezellen freigegeben wird. Augmentierungen sind bei entsprechender Praxis/Fertigkeitspunkteanzahl bei den Limb-Kliniken, die es in jeder Stadt gibt, zu erwerben.

Der Spielebildschirm gibt Aufschluss über den Munitionsvorrat, wie auch die noch verfügbaren Energiezellen. Ein kleiner Kartenausschnitt der näheren Umgebung zeigt die eigene Position und Blickrichtung in gelb, neutrale Personen in grün, und die der Feinde in rot an. Auch das Ziel, sollte es in unmittelbarer Nähe sein wird dargestellt. Für das jeweilige Ziel gibt es zudem eine Entfernungsanzeige, die einen aber auch gelegentlich in die Irre führt, wenn sich das Ziel beispielsweise auf einer anderen Ebene befindet.

Die Grafik ist kontrast- und detailreich, und die Locations bei denen man die finsteren Strassen von Detroit durchstreift, die verwinkelten Dächer und Gassen von Shanghai mit seinen kontrastreichen Neonfarben erobert, oder in Montreal, wo der Firmensitz von Sarif Industries beheimatet ist, seinen Ermittlungen nachgeht, wie auch andere Locations bieten viel an visueller Abwechslung im Cyberpunk-Design. Die Texturen wirken klar, und nicht verwaschen. Bugs in Form von Clippings, Popups fielen mir nicht auf. Einige Tearings, die auf der PS3 jedoch als normal anzusehen sind, blieben von mir jedoch nicht unbemerkt. Die filmischen Zwischensequenzen sind bildtechnisch, wie auch mit ihrer musikalischen Untermalung hervorragend inszeniert.

Die verschiedenen Abschnitte stellen einen immer vor neue Herausforderungen, zumal man alle Gebiete auf mehreren Wegen durchqueren kann, um so zu seinem Ziel zu kommen. Von der Kanalisation, über Strassen, bis hin zu den Dächern, kann man so ziemlich alles in den großzügig angelegten Arealen erforschen und begehen. Die KI-Bewohner dieser Welt sind nicht nur zu leblosen Statisten degradiert, sondern lassen oftmals eine Konversation zu, welche mal mehr und mal weniger hilfreich ist. Diese bringen einem aber auch gelegentlich Nebenaufträge ein, wie auch für die Ermittlungen wichtige Informationen die einem in der Hauptstory weiterführen. Insgesamt wirkt die Spielewelt in den Außenbereichen jedoch manchmal relativ steril.

Man spielt aus der Ego-Perspektive, während alle Bewegungsabläufe wie ducken, springen und rennen usw. einem flüssig und intuitiv von der Hand gehen. Für ein Stealthgame ist auch die Deckungsfunktion, mit dem schnellem um die Ecke wechseln, top gelungen. Schußwechsel sind realistisch dargestellt, indem z.B. das schießen mit einem Schnellfeuergewehr dadurch erschwert wird, das die Waffe, wie in der Realität auch, nach oben zieht. Laserzielhilfe, wie auch die eine direkte Zentrierung der Waffe zum genauem schießem sind anwählbar. Die im Laufe des Games immer größer werdende Waffenauswahl läßt kaum Wünsche offen. Diese können entweder dem Gegner abgenommen, oder in Shops käuflich erworben werden. Getötete Gegner lassen sich wegziehen, so das man diese verstecken kann um andere Wachen beim finden des Leichnams nicht in den Alarmzustand zu versetzen.

Sollte man es vorziehen ein Gebiet vollkommen ohne feindliche Verluste zu durchqueren, sollte man darauf achten das bewußtlose Gegner von Kollegen wieder auf die Beine gebracht werden. Zudem ist der Zustand der Bewußtlosigkeit zeitlich begrenzt. Die automatischen, temporären Speicherpunkte werden oft und fair gesetzt. Freies speichern ist auch jederzeit, außer in Gefechtssituationen, möglich. Ladezeiten sind selten, wie auch kurz. Eine Lebensanzeige existiert nicht, dafür wird bei körperlichen Verletzungen und nahendem „Game Over“ der Bildschirm rot, und der Controller beginnt im Takt des Herzschlages zu pochen. Genesung erfolgt durch eine eingelegte Kampfpause in sicherer Deckung nach kurzer Zeit automatisch. Die Gegner-KI (Künstliche Intelligenz) ist ausnahmslos gut, indem sie Deckung suchen und einen desöfteren in die Zange nehmen und man dann, mir nichts dir nichts, mitten im Kreuzfeuer steht. Einziger Kritikpunkt ist das die Feinde einem selten auf Treppen nachlaufen, wie auch Leitern und Schächten überhaupt keine Beachtung schenken, so das man in einer ausweglosen Situation, sich so dem Feinde doch recht unkompliziert entziehen kann. Wenn man schnell genug ist.

Dieses Game bietet, im Gegensatz zu den meisten anderen Stealthgames, die Möglichkeit das Game komplett durchzuspielen, ohne einen Feind töten zu müssen. Ausgenommen hiervon sind nur die Zwischen- und Endgegner, die alle hervorragend, beeindruckend in Szene gesetzt wurden, und wie bei Metal Gear Solid nicht nur durch einfaches drauflosballern zu besiegen sind. Hier bedarf es einer guten Strategie, wie auch einer hohen Frusttoleranzgrenze, da selbst auf dem einfachstem Schwierigkeitsgrad, Gelegenheitsgamer den Bildschirmtod häufiger erleben werden, als es ihnen lieb sein wird.

Zum Terminal- und Türenhacken gehört zu den wohl anspruchsvollsten Tätigkeiten. Das ganze muß unter Zeitdruck erledigt werden, welches mir doch desöfteren die Schweißperlen auf die Stirn trieb. Das hacken ist sehr komplex, und integriert sich gut ins Gameplay ein, da man bei falschem, fehlerhaftem Hack Alarm auslöst. Mit platzierten Viren und auch anderen Möglichkeiten muß man Knotenpunkte übernehmen, die von einem Anfangspunkt bis hin zum Abschlusspunkt verbunden werden müssen. Hierbei wird man auch durch feindliche Gegenmaßnahmen deshäufigeren unterbrochen. Jeder Knotenpunkt der übernommen werden soll, zeigt prozentual die mögliche feindliche Entdeckungswahrscheinlichkeit an. Hierfür gibt es jedoch auch wieder „Werkzeuge“, mit denen man dieses verhindern kann, wie z.B. den Stop Virus, der feindliche Abwehrmaßnahmen für gewisse Zeit unterbricht.

Bei gehackten Terminals, wie auch bei freigegebenen, wird man zum Teil mit Informationen z.B. in Form von E-Mails die auf den PC`s gespeichert sind, geradezu überschüttet. Hier das wesentliche für seine Ermittlungen zu verifizieren, führt einen zwar immer mehr in die Story ein, erschöpft sich aber gelegentlich auch in Belanglosigkeiten. Türen die per Code gehackt werden können, machen dieses nicht immer notwendig, da es in vielen zugänglichen Räumen meist verdeckt durch eine Kiste, aber auch offen einsehbare Lüftungsschächte gibt, die einem zu so manchem verschlossenem Raum Zutritt verschaffen, für den man einen Hack dann nicht mehr benötigt.

Diese Game fordert, läßt aber wie kein zweites Game so viele verschiedene Lösungswege zu. Auch die Konversationen mit spielerelevanten Personen, bei welchen man meist 4 Antwortmöglickeiten hat, lassen einen nicht linearen Storyverlauf zu, der im Hauptstrang zwar unverändert bleibt, in einigen storytechnischen Kleingkeiten jedoch flexibel ist. Es gibt zudem verschiedene Spielenden, die man alle erlebt haben sollte. Hierzu reicht es jedoch vor dem Ende zu speichern, da man die verschiedenen Enden nicht zwangsweise nur durch erneutes durchspielen erleben kann.

Gesamtfazit:

Eine der besten Gamestorys die ich bis jetzt erleben durfte. Komplex, gesellschaftskritisch, ambivalent, wie auch ethische und moralische Fragen aufwerfend ein dramaturgiches Meisterwerk, welches die Identifikation mit dem Hauptprotagonisten, wie auch den spielerischen Einstieg leicht macht. Die Inszenierung des Gameplays, wie auch die der Zwischensequenzen, halten konstant den Spannungsbogen, bis hin zum denkwürdigem Finale.

Ein hervorragendes Stealthgame, welches einem eine Fülle an Lösungsmöglichkeiten bietet um seine Ziele zu erreichen. Sei es mit roher Gewalt unter Verwendung eines großen, vielfältigen Waffenarsenals, oder die taktisch unauffällige Vorgehensweise, die es einem ermöglicht dieses Game, ausgenommen der Zwischen- und Endgegner, ohne eine einzige Eliminierung eines Feindes durchzuspielen. Die Feindes KI ist mit wenigen Ausnahmen sehr anspruchsvoll, und macht es einem nicht zu einfach. Hier ist man dankbar für die perfekt fürs Stealthgame entworfene Steuerung, die einfach und intuitiv zu erlernen ist, und beginnend mit den Angriffs- und Ablenkungsmöglichkeiten, hin zur unkomlizierten Deckungsfunktion, die keine Wünsche offen läßt.

Grafisch sauber und detail-, wie auch abwechslungsreich, wissen die vielfältigen Locations im Cyber-Punk Style zu überzeugen. Auch die Soundkulisse, wie auch die immer passnde Musikuntermalung unterstreichen die gesamte Game-Inszenierung. KI-Bewohner sind hier nicht nur statistisches Beiwerk, sondern lassen Konversationen zu, welche mal mehr und mal weniger von Bedeutung sind. Das hacken von Terminals und Türen wirkt nicht aufgesetzt, sondern fügt sich wunderbar in das Gesamtbild mit ein. Dieses ist ein sehr anspruchsvolles Minigame, welches die Gehirnzellen routieren läßt, und desöfteren eine willkommene Abwechslung bietet die viele Informationen freigibt, die einen immer mehr in den geschichtlichen Plot einführen.

Der Rollenspielfaktor inform der Augmentierungsmöglickeiten, die den Körper künstlich „verbessern“, gibt dem Game noch den letzten Schliff. Sinnvolle Upgrades, die man je nach individueller Spielweise bedacht auswählen sollte, machen den Hauptprotagonisten zu einer biokörpertechnischen Maschine, der aber durch seine ambivalenten Emotionen, eben geradezu menschlich wirkt, und ihm so persönliche Gewissens- und Entscheidungsfindungen schwer machen, welches an einigen Stellen deutlich spürbar wird.

Diese Game kann man jedem empfehlen, ob Gameneuling, Gelegenheits- wie auch Harcoregamer. Hier kommen alle voll auf ihre Kosten. Wenn man hier sucht, wird man natürlich auch bei diesem Game das Haar in der Suppe finden, dieses wird jedoch wohl nur Pedanten und Erbsenzählern vorbehalten sein. Hiermit sei z.B. erwähnt, das die wirklich gute deutsche Synchronisation, leider nicht immer lippensynchron mit den Gameakteuren ist.

Eine ganz klare Kaufempfehlung für jeden, der diese Game noch nicht sein eigen nennen darf.

Wer Geld sparen möchte, und auch nicht Wert auf Einzelgames legt, ist das "Ultimate Stealth Triple Pack", welches Hitman Absolution, Thief, wie auch Deus Ex beinhaltet, ein Angebot, welches vom Preisleistungsverhältnis unschlagbar ist. Momentan, je nach Ausgabe für die UK-Version 20 Euro, und die USK-Version 30 Euro neu zu erwerben! (Stand Februar 2015)

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. August 2013
mein absolutes lieblingsspiel! unheimlich dichte cyberpunk-atmosphäre! verschiedene lösungswege! freies speichern, lebensenergieleiste füllt sich automatisch wieder, schwierigkeitsgrad während des spiel anpassbar.. das spiel hat eine aura, die einen gefangen nimmt! im stil der william gibson romane! sehr gute deutsche synchro, genialer soundtrack und eine sehr stimmige grafik! gelungene blade runner-ästethik und fesselnde story! 7 von 6 sterne! sehr empfehlenswert! ein kultspiel! macht süchtig! lädt zum mehrmaligen durchspielen ein! mehrere enden! ein absoluter pflichtkauf!! klare kaufempfehlung!
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am 10. Januar 2012
also ich habe das game jetzt seid ein paar tagen und muss sagen es ist
ziemlich gut geworden wollte es eigentlich nicht kaufen da
die trailer ziemlich mies aussahen aber ich muss echt sagen das
es besser geworden ist als gedacht und alleine dieses konzept zwischen ego shooter
und stealht zu mischen ist für mich ziemlich beeindruckend

also wer auf solche mixe steht dem kann ich das spiel nur wärmstens empfehlen
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am 4. März 2014
Deus Ex Human Revolution ist für mich ein grandioses Spiel!
Ich habe mir das Spiel gekauft in der Hoffnung ein cooles Schleich Spiel zu bekommen, und meine Erwartungen wurden mehr als nur übertroffen!
Deus Ex kombiniert eine wirklich klasse Story mit einer genialen Blade Runner Atmosphäre und einem coolen Gameplay mit sehr viel Freiheit.
Aber der Reihe nach ;)

Story: Man Spielt Adam Jensen den Sicherheitschef der Firma Sarif Industries. Als er und viele andere Opfer eines Anschlags auf die Firma werden und Jensen nur knapp
mit dem Leben davon kommt wird klar Jensen will Rache! Adam Jensen hat zwar überlebt aber zu welchem Preis? Er wurde augmentiert damit er eine Überlebenschance hat
und nun ist er eine Art Cybersoldat mit tollen neuen Fähigkeiten die natürlich noch freigespielt werden müssen. Wie gesagt versucht Jensen die Attentäter zu finden und das verschlägt ihn ganz nach James Bond Art um die ganze Welt! Wie es weitergeht werde ich hier natürlich nicht verraten ;)
Man findet allerdings auch noch oft PDAs oder E-Books die ein wenig Hintergrund wissen über die Welt oder der Story liefern.

Gameplay: Wie gesagt spielt man Jensen aus der Ego Sicht und wenn man in Deckung geht sieht man Jensen aus einer anderen Sicht was ich sehr gut finde!
Das Spiel ist absolut kein Egoshooter sondern ein RPG Stealth Shooter der sogar frei begehbare Städte liefert die an Atmosphäre nur so strotzen.
Zuerst ist man in Detroit und die Stadt ist schon sehr Cool gemacht mit den ganzen Punks und zwielichten gestalten in den Gassen und hier trifft man auf
verschiedene Auftraggeber die witzige Aufträge parat haben! Man sollte die Nebenaufgaben auch machen da man so mehr EP bekommt um neue Augmentierungen
freizuschalten! Und es gibt sehr viele Augmentierungen die allesamt auch sehr ausgewogen sind. Man kann sich praktisch einen Jensen erstellen der sich deiner Spielweise anpasst! Es gibt so viele tolle Augmentierungen das man gar nicht weiß welche man nun nehmen soll^^ das steigert den wiederspielwert enorm!
Auch können die Missionen einen anderen Verlauf nehmen sprich es gibt mehrere Möglichkeiten eine Mission zu beenden! Allerdings ist das Spiel kein reines Action Spiel sondern es wird mehr Wert auf Schleichen und leises vorgehen gelegt als auf rohe Gewalt. Das sieht man auch eindeutig daran das es einfach mehr EP gibt für Gegner die man leise und bestmöglich nur KO haut! Das Spiel fördert also keineswegs die Gewalt was ich wirklich gut finde. Man kann allerdings auch einfach drauflos ballern, aber dann hat man es deutlich schwerer da man sehr schnell Stirbt! Später ist man dann noch in China und diese Stadt übertrifft die tolle Atmosphäre von Detroit nochmals um Längen und dort gibt es auch eine Bar den Hive wo man ganz in Mass Effect Manier einen Drink nehmen kann^^ das sind so spielerrein die wirklich die Liebe zum Detail zeigen. Allerdings braucht man nicht lange nach Details suchen man muss sich nur die Städte anschauen sie sind voller kleiner Details einfach klasse! Man muss auch oft Türen Hacken um Missionen abzuschließen und dieses Hacken macht wirklich Spaß und ist sehr Originell ;)
Die Dialoge sind eigentlich so wie in Mass Effect 2 man unterhält sich und gibt selber auf knopfdruck Antworten. Es ist zwar nicht alles lippensynchron aber dafür hören sich die Sprecher einfach gut an, und das ist mir persönlich wichtiger.
Ach und in den Limb Kliniken oder bei Waffenhändlern kann man sich neu eindecken.
Jensen verfügt auch über Nahkampf Moves die spektakulär Inziniert sind die er aber auch nur begrenzt einsetzen kann da diese Angriffe die Energie verbrauchen.
Mit Augemtierungen kann man aber einstellen ob Jensen z.B. zwei Feinde auf einmal erledigt oder er mehr Energie hat usw.
Es gibt natürlich auch Bosskämpfe die allerdings sehr Schwer und auch nur nett gemacht sind also nichts neues.
Die Bosskämpfe sind aufjedenfall nicht das Highlight des Spiels machen aber trotzdem Laune ;)
Nur die Ki mancher Gegner ist zuweilen ziemlich Dumm aber zum Glück nicht immer klingt komisch ist aber so^^
Und die Gegner sind manchmal etwas unpassend Platziert aber was Solls!

Grafik: Die Grafik finde ich okay mehr aber auch nicht! Jensen sieht gut aus aber manche Nebencharaktere sehen wirklich nicht gut aus und die Haare mancher bestehen aus einer Textur. Aber man muss auch sagen dass das Spiel 4 Jahre Entwicklungszeit hinter sich hat und die Grafik nicht alles ist so lange der Spielspaß stimmt und das tut er.

Sound: Die Musik die oft im Hintergrund läuft erinnert mich an Daft Punk von Tron und hört sich verdammt klasse an!
Und auch sonst hören sich die Waffen Geräusche und Explosionen echt Top an. Die Deutsche Synchro finde ich sogar um Längen besser als die Englische was nun wirklich eine Überraschung darstellt!

Fazit: Deus Ex ist ein klasse Sci Fi Spiel das meiner Meinung nach fast alles richtig macht und schön an Filme wie
Blade Runner erinnert! Von mir ein klarer Kauf tipp!
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