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Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen Taschenbuch – 1. Juli 2011


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 10 (1. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492264786
  • ISBN-13: 978-3492264785
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 3,1 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 911 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Der Prozeß gegen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann 1961 in Jerusalem war neben den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen die wichtigste Gerichtsverhandlung gegen Schergen des NS-Regimes. Spätestens mit der Vollstreckung des Todesurteils gegen Eichmann begann auch eine Diskussion um die Sinnhaftigkeit der Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen durch juristische Mechanismen. Hannah Arendt hat den Prozeß selbst miterlebt und seine Unterlagen dazu genutzt, ihr eigenes Resümee über den Holocaust und die Person Adolf Eichmann mit seiner Rolle bei der Judenverfolgung zu ziehen. Heraus kam dabei ein Buch, das bis zum heutigen Tag nichts an Gültigkeit oder Bedeutung verloren hat.

Eichmann steht prototypisch für viele der verbrecherischen Nazi-Gefolgsleute, die mit oder ohne ideologischer Verblendung, dafür aber immer mit voller Obrigkeitshörigkeit doch stets nur Befehle ausführten. Irgendeine Form der Reue geht ihm ab, denn "Reue ist etwas für kleine Kinder", so Eichmann in den Verhören. Dabei ist Reue und die daraus resultierende Selbsterkenntnis der vielleicht wichtigste Punkt einer sinnvollen Aufarbeitung. Hinter der Maske des vermeintlichen Normalos Eichmann verbirgt sich tausendfacher Schrecken -- ein Schrecken, den man auch heute noch an so manchen Stellen des Erdballs in den Personen scheinbar normaler Bürger wiederfinden kann.

Arendts Buch ist zudem eine über die persönliche Ebene hinausgehende Zusammenfassung des Holocaust, von den ersten Vertreibungen bis hin zur fürchterlichen Endlösung, denn all dies war Gegenstand des Prozesses. Bei aller berechtigter Kritik -- so gibt es heute sicherlich ausführlichere Bücher über die Historie des Holocaust -- darf man ihr eigentliches Anliegen nicht übersehen. Es ging ihr gerade um die im Untertitel aufgeführte Banalität des Bösen, um die Betrachtung der Person, die das Töten verwaltet und plant. Und genau diese Betrachtungsweise packt den Leser, denn bei der Analyse der Ereignisse im Dritten Reich sollte man immer auch die einzelnen Täter berücksichtigen. Die Erkenntnis, daß normale Menschen zu Greueltaten solchen Ausmaßes fähig sind, darf nie in Vergessenheit geraten, und so behält dieses Buch auch in Zukunft seinen Stellenwert als Warnung wie auch als Mahnmal. --Joachim Hohwieler -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Hannah Arendt begnügte sich nicht mit einem bloßen Bericht über den Prozess und die an ihm Beteiligten, sondern nutzte die Gelegenheit zu einer ausführlichen Darstellung der deutschen Vernichtungspolitik.« Kurt Sontheimer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

51 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Bäcker-Schaub am 14. Januar 2013
Format: Taschenbuch
Es ist nun schon eine Weile her, dass ich Hannah Arendts Bericht "Eichmann in Jerusalem" gelesen habe. Zwischen damals und heute liegt Quentin Tarantino's Meisterwerk "Inglourious Basterds", und dies will ich zum Einstieg in meine Rezension nutzen.
Ein Kernthema von "Ingourious Basterds" ist die Feststellung, dass man Nazis kaum erkennen kann, wenn sie keine Uniformen tragen. Genau das ist auch ein wichtiger Punkt für Hannah Arendt, denn auf Adolf Eichmann hätte im Adenauer-Deutschland ganz bestimmt eine solide Beamtenkarriere gewartet, wenn er sich nicht nach Südamerika abgesetzt hätte. Es ist faszinierend zu lesen, wie Arendt in gewohnter Klarheit den Eindruck beschreibt, den dieser Mann auf sie machte. Eichmann war für sie ein Hanswurst, und ähnlich wie Tarantino's Oberst Landa hätte man ihm den skrupellosen Massenmörder schlicht und einfach nicht zugetraut. Wo der von allabendlichen Kinderschreckspektakeln Marke "Hitlers linkes Auge - in Großaufnahme, unterlegt von schrillen Kreischtönen" vorgeprägte Leser einen furchteinflößenden Schlächter erwartet, findet sich ein Typ, wie man ihn auch heute noch in den unterschiedlichsten Varianten trifft und der für manche Kreise sogar eine Art Idealbild darstellt: nüchtern und strebsam, dienstbeflissen und engagiert.
Alles Weitere sollte man in diesem Buch nachlesen. Den 40 Seiten langen Eingangsmonolog von Hans Mommsen sollte man sich bis zum Ende aufheben und dann entscheiden, ob man sich diese trockenen Ausführungen wirklich geben möchte.
Hinzufügen möchte ich noch, dass auch Arendts Ausführungen zu den unterschiedlichen Abläufen des Holocausts in verschiedenen Regionen Europas eine echte Bereicherung sind.
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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 27. März 2010
Format: Taschenbuch
1960 gelang es dem israelischen Geheimdienst den nach Ende des Zweiten Weltkrieges nach Argentinien geflohenen Adolf Eichmann festzunehmen und nach Israel zu verschleppen. Dort wurde der Bürokrat, der maßgeblich an der Organisation der Shoa beteiligt war, vor Gericht gestellt, nach achtmonatiger Verhandlung zum Tode verurteilt und am 31. Mai 1962 durch Erhängen hingerichtet. Hannah Arendt verfolgte für den "New Yorker" den Prozess. Ihre Aufzeichnungen sprengten schon bald den Rahmen einer Zeitungsreportage und wurden 1964 in Buchform unter dem Titel "Eichmann in Jerusalem - Ein Bericht von der Banalität des Bösen" veröffentlicht.

"Ich habe nie einen Juden getötet, aber ich habe auch keinen Nicht-Juden getötet. Ich habe auch nie einen Befehl zum Töten eines Juden gegeben, auch keinen Befehl zum Tötet eines Nichtjuden, auch das habe ich nicht" (326). Das besondere am Eichmannprozess war es, dass zum ersten Mal ein Tätertypus vor Gericht stand, der von sich behauptete (wohl zu Recht), niemals einen Menschen mit eigener Hand getötet zu haben, niemals aus eigener Initiative Maßnahmen zur Ermordung von Menschen getroffen zu haben und immer nur das ausführende Organ Befehle höherer Instanzen gewesen zu sein. Doch ist es gerade dieses permanente Abweisen von Verantwortung verbunden mit der zentralen Funktion, die Eichmann in diesem gigantischen "Verwaltungsmassenmord" (58) innegehabt hat, was nach Arendt das Bösartige am Täter nach dem Typ ausmacht.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Charlie W. am 5. Mai 2013
Format: Taschenbuch
Der SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann organisierte als Leiter der Abteilung IV B 4 (Juden- und Räumungsangelegenheiten) des Reichssicherheitshauptamtes die Deportation und Vernichtung der europäischen Juden. Nach dem Sturz des NS-Regimes gelang es ihm, in Argentinien unterzutauchen. Dort wurde er vom israelischen Geheimdienst entdeckt und 1960 nach Israel entführt. Am 11. April 1961 begann sein Prozess vor dem Jerusalemer Bezirksgericht, am 15. Dezember wurde er zum Tode verurteilt.

Die jüdische Philosophin und Publizistin Hannah Arendt emigrierte 1933 aus Deutschland, zunächst nach Frankreich, später in die USA. Sie berichtete für die amerikanische Zeitschrift The New Yorker vom Eichmann-Prozess. Ihre Artikelserie erschien 1963 unter dem Titel "Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen" und rief eine lange Debatte hervor. Denn Arendts Buch ist kein objektiver Prozessbericht. Es ist ein Versuch, zu verstehen, was zwischen 1933 und 1945 in dem Land geschah, in dem sie aufgewachsen war, und wie es geschehen konnte. Arendt scheut sich nicht, unangenehme Fragen zu stellen und darauf noch unangenehmere Antworten zu liefern, was sowohl in der BRD als auch in Israel vorwiegend auf Ablehnung stieß.

50 Jahre nach seinem Erscheinen hat sich die Kontroverse um das Buch beruhigt. Wie Hans Mommsen in einem einleitenden Essay zu dieser Ausgabe feststellt, hatte Arendt in einigen Punkten unrecht: "Eine Reihe von Feststellungen sind nicht hinreichend kritisch überprüft. Einige Schlußfolgerungen verraten eine begrenzte Kenntnis des Anfang der 60er Jahre zur Verfügung stehenden Materials." (S.
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