Als der japanische Geschäftsmann Yamata verschiedene Aufkäufe in Amerika machte, ahnte keiner seiner Geschäftspartner, welches Ziel Yamata damit bezweckte: Die Rächung des Selbstmordes seiner Familie am Ende des Zweiten Weltkrieges, die einer amerikanischen Gefangenschaft entgehen wollten. Durch ein geschicktes Netz von getarnten Anschlägen und durch die Beeinflussung von wichtigen Leuten gelingt es ihm, die amerikanische Börse lahmzulegen und die amerikanischen Marianen durch Japan besetzen zu lassen. Jack Ryan, der bereits in anderen Romanen von Tom Clancy die Hauptfigur war, ist der nationale Sicherheitsberater des amerikanischen Präsidenten, muss nun versuchen, die beiden schier unlösbaren Krisen in kürzester Zeit zu lösen. Erschwerend für Ryan kommt hinzu, daß die amerikanische Marinestreitmacht durch die Beschädigung eines Flugzeugträgers durch einen japanischen Torpedo empfindlich geschwächt worden ist und daß durch den Zusammenbruch der Börse die gesamte amerikanische Wirtschaft bedroht ist. Clancy zeigt erneut in seinem Thriller „Ehrenschuld", daß er ein Meister des Nervenkitzels ist. Er führt seinen Helden in eine schier unlösbare Krise, die sich immer mehr zuspitzt und die scheinbar immer hoffnungsloser wird. Diese Spannung, wie die Krise gelöst wird, wird bis zum Ende des Buches, das zum Schluss übrigens noch einen tragischen Höhepunkt erlebt, gehalten, so daß es einem beim Lesen nie langweilig wird und man vom Buch stets gefesselt ist. Wem die anderen Bücher von Clancy gefallen haben, wird auch mit diesem Buch mehr als zufrieden sein. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)