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Ego. Das Spiel des Lebens
 
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Ego. Das Spiel des Lebens [Hörbuch-Download]

von Frank Schirrmacher (Autor, Erzähler)
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 3 Stunden und 28 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 11. Februar 2013
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00BHIVTGS
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Der Mensch ist nicht berechenbar. Aber er hat einen berechenbaren Doppelgänger. Es ist der homo oeconomicus, das Gedankenmodell eines egoistischen, nur auf die Erreichung seiner Ziele fixierten Menschen, der immer auf seinen Vorteil bedacht ist und die Vernichtung des anderen im Blick hat. Nach seiner Karriere in den Abschreckungsmodellen des Kalten Krieges ist er jetzt in den politischen und ökonomischen Modellen des 21. Jahrhunderts angekommen. Er wirkt im Inneren einer Gesellschaft, die mithilfe von Rechenmaschinen in die Köpfe der Menschen eindringen will, um Waren oder Politik zu verkaufen.

Das Modell ist zur selbsterfüllenden Prophezeiung geworden. Es wächst ein neues soziales Monster heran, das aus Egoismus, Misstrauen und Angst zusammengesetzt ist und gar nicht anders kann, als im anderen immer nur das Schlechteste zu vermuten. Und nichts, was man sagt, bedeutet noch, was es heißt. Der Mensch ist als Träger seiner Entscheidungen abgelöst, das große Spiel des Lebens läuft ohne uns.

©2013 Random House Audio; (P)2013 Random House Audio

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111 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anregende Argumentationsphantastik 18. Februar 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Er ist wieder da. Frank Schirrmacher hat es wieder ganz nach oben geschafft auf die Bestsellerlisten: Zwischen „Crossfire“, „Fit ohne Geräte“ und „Shades of Grey“ sein neuer Wurf in den Debatten-Ring.

Viel wurde und wird er angefeindet als Citizen Kane des bundesrepublikanischen Hochfeuilletons, regelmäßig verspottet für seine apokalyptische Rhetorik, die immer den Eindruck erweckt, dass hier und heute ein neues Zeitalter beginnt – und wir hätten es nicht gemerkt, wenn FS es uns nicht gesagt hätte. Dieser Sound ist längst jenseits von Gut und Böse: ein Markenzeichen.

Die Finanz-, Banken- und Börsenkrisen haben vielfach zur bürgerlichen Zerknirschung geführt. Die Linke habe „in vielem Recht gehabt“ in ihrer Kritik am Neoliberalismus, verkündete Schirrmacher vor einiger Zeit. Das Feuilleton der FAZ, dem er vorsteht, scheint im Zeichen der Krisen zumindest in den politischen Wallungswerten eine Wende zu vollziehen: von Carl Barks zu Karl Marx, könnte man verkürzt sagen. Kaum verwunderlich jedenfalls, dass sich jetzt schon Jakob Augstein an Schirrmacher ranschmust.

„Ego“ setzt diese Linie fort: Es ist eine Art Beinahe-Verschwörungstheorie, deren Reiz wie üblich bei Verschwörungstheorien darin besteht, dass sie Tatbestände und Ereignisse nicht im Allerweltlicht erscheinen lässt, sondern durchscheinend macht für eine Hinterwelt ominöser Strippenzieher. Kurz gesagt: In den fünfziger Jahren, „in der Kälte des Wettrüstens“, wurde „von Militärs und Ökonomen“ ein Menschenbild entworfen, eine neue Ausformulierung der alten Idee des „Homo oeconomicus“ – der Nutzenmaximierer, der Mensch der Spieltheorie, der immer auf seinen Vorteil bedacht ist, nichts als sein eigenes Interesse verfolgt, der sich auf eine Formel bringen lässt.

Inzwischen habe „Nummer 2“ (so Schirrmachers Formel für diese Modell-Kreatur) längst die Denkfabriken verlassen und sei wie ein Monster-Parasit ins wirkliche soziale Leben eingedrungen. Die neoliberale Ökonomie, die Börsen, die Computerisierung, das Internet, an dem wir hängen – alles Teil des Verhängniszusammenhangs, der Arbeits- und Freizeitwelt erfasst hat.

Das klingt halb faszinierend, halb an langen Haaren herbeigezogen. Wichtiger ist, dass Schirrmacher auf dieser Grundlage detailliert und polemisch eine „schöne neue Welt“ an die Wand malt, in der die Menschen immer berechenbarer und manipulierbarer werden. Das ist nicht neu, aber hier werden vielfältige Aspekte der Entwicklung interessant dargestellt. Nur ein Zitat über die Floskel des "lebenslangen Lernens": „So ist 'lebenslanges Lernen', das so ausgeruht und beschaulich klingt, oft genau das Gegenteil dessen, was man damit verbindet: die Fähigkeit, ständig zu verlernen, an was man noch gestern geglaubt hat, auch seine eigene Identität.“

Schirrmacher macht zudem aufmerksam auf hierzulande wenig bekannte Theorien und Diskurse, die vor allem im angelsächsischen Raum eine wichtige Rolle spielen. Dass Bram Stokers Vampir-Klassiker „Dracula“ eine Menge mit den Finanzmärkten des späten 19. Jahrhunderts zu tun hat – dergleichen sind Schlaglichter, die Schirrmacher in jedem Kapitel einstreut und die ich interessant finde.

Ich erwarte von diesem Autor keine abgehangene Wissenschaftsliteratur, in der jeder Satz abgesichert ist. Das können andere besser. Schirrmachers Bücher sind Provokationen, suggestive Beschwörungen, wuchernde, verwilderte ESSAYS im Sinn des Versuchs und des Versucherischen. Es sind Argumentationsphantasien, die mit Bildern und Gedankenspielen arbeiten und sich von Stapeln aktueller, aber oft entlegener Sach-Literatur und vielen Gesprächen mit bedeutenden Zeitgenossen, zu denen man als FAZ-Herausgeber Gelegenheit hat, inspirieren lassen zu Assoziationsketten und verwegenen Fortschreibungen. Manches wirkt aufgeblasen, manches unsinnig, dann aber werden wieder faszinierende, erhellende Schneisen durch den beängstigenden Wirrwarr heutiger Existenz geschlagen. Anregend und herausfordernd soll es sein – und das ist es.
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72 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die neue Monotonisierung der Welt und ihre Gründe 20. Februar 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist fast 80 Jahre her, dass Stefan Zweig in einem Essay "Die Monotonisierung der Welt" beklagte: "Alles wird gleichförmiger in den äußeren Lebensformen, alles nivelliert sich auf ein einheitliches kulturelles Schema. Die individuellen Gebräuche der Völker schleifen sich ab.[...] Immer mehr scheinen die Länder gleichsam ineinandergeschoben, die Menschen nach einem Schema tätig und lebendig, immer mehr die Städte einander ähnlich." Dieses "Ineinanderschieben der Kulturen" dechiffrierte Zweig an der Mode, dem Tanz, dem Kino und stellte fest, dass Erfindungen wie das Kino und das Radio "nur einen Sinn haben: Gleichzeitigkeit." Dieser Essay, der sich aus heutiger Sicht beklemmend hellsichtig liest, hatte nicht annähernd den Erfolg, den Stefan Zweig mit seinen Erzählungen und Künstlerbiographien erzielte. Offenbar lassen wir Menschen uns nur höchst ungern nachsagen, dass wir immer uniformer werden.
Das erklärt auch zu einem großen Teil die gereizten Reaktionen auf Schirrmachers neues Buch. Denn 78 Jahre nach Stefan Zweigs Diagnose spürt hier wieder ein Autor einer Uniformierung des Denkens und Fühlens nach, die für jeden, der nicht mit Balken vor den Augen durchs Leben läuft, sichtbar ist: Die Menschen richten sich auf Erfolg um jeden Preis ab, sie organisieren ihr Leben mehr und mehr nach ökonomischen Gesichtspunkten und versuchen sich psychisch und physisch zu optimieren, oder wie es gleich der erste Satz provokativ darlegt: "Wir sind alle wahnsinnig unkompliziert geworden." Spüren muss es eigentlich jeder, aber die Gründe dafür zu finden ist schwer.
Ein großes Verdienst dieses Buches ist es, dass sein Autor sich der Mühe unterzogen hat, die ganze amerikanische Wirtschaftsliteratur (etwa "Überfluss", die 'Bibel' der Silicon-Vallaey-Macher) , die - mit teilweise staunenswerter Offenheit - die Nivellierungsrezepte der neuen Ökonomie ausplaudert, gesichtet und ausgewertet hat. Genau für diese Arbeit scheint sich ein großer Teil der deutschen Intelligenz in den letzen zwei Jahrzehnten zu schade gewesen zu sein, sonst hätte man es eher merken müssen, was auf uns zukommt: zum Beispiel Googles neueste Erfindung, die Datenbrille Google Glass, "die Apps anziehen wird, die die Authentizität des Lächelns und die Botschaft der Körpersprache entziffern" (S. 253). Es ist daher nachvollziehbar, dass für für den Autor von "Ego" der literarische Urtext für unsere Zeit Huxelys "Brave New World" und nicht Orwells "1984" ist. Die Beweise, die Schirrmacher für seine grundlegende These, dass Denkmodelle des Kalten Krieges auf amerikanischer Seite nach dem Zusammenbruch des realen Sozialismus auf die Finanzmärkte übertragen wurden und dabei in Computer-Algorithmen eingingen, wodurch sie besonders wirkmächtig wurden, sind erdrückend. (Zumal diese Kontinuität ja auch auf personeller Ebene aufgezeigt wird). Dabei kamen mit der Spieltheorie Denkmodelle zur Anwendung, die die Wirklichkeit, die sie zu beschreiben vorgaben, überhaupt erst schufen. Es wurde so sehr davon ausgegangen, dass der Mensch ausschließlich von Eigennutz getrieben wird, dass auch Menschen, die eigentlich eher auf Kooperation bedacht waren, schließlich von diesem Modell erfasst worden sind. Der Informationskapitalismus ist damit in "die Ära selbsterfüllender Prophezeiungen" eingetreten. Und die Staaten, die den sich immer mehr verselbständigen Finanzmärkten hilflos hinterhecheln, spielen nur noch Souveränität, wie hier an mehreren Beispielen demonstriert wird.
So beklemmend es ist, diesen Nivellierungsprozess nachzuvollziehen, dem wir alle unterworfen sind, so unterhaltsam, ja, man traut es sich kaum zu sagen: kurzweilig, ist die Lektüre auch; erstens wegen der vielen zündenden, prägnanten Formulierungen ("Man muss sich die Voltaires oder La Mettries, die Friedrich sich an seinen preußischen Hof holte, immer auch wie die McKinseys des 18. Jahrhunderts vorstellen", S. 120, !), zweitens, weil immer wieder interessante Nebenerkenntnisse, Anekdoten und Informationen zu verwandten Phänomen abfallen (etwa über das von der Industrie bewusst in die Produkte eingebaute vorzeitige Veralten oder über das Aufkommen der Automaten, von Diderot "Androiden", genannt, ab 1738; über einen hundert Jahre lang nicht bemerkten sachlichen Fehler in Defoes Robinson Crusoe-Roman; über das seltsame Revival von Vampiren und Alchemie in der gegenwärtigen Unterhaltungsindustrie).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dringt zum Kern der Wirtschaftskrise vor 6. April 2013
Von Mondrian
Format:Gebundene Ausgabe
Endlich ein Buch, das das Grundproblem unserer aus dem Ruder gelaufenen Marktwirtschaft beschreibt. Bei all den endlosen Debatten um Euro- und Wirtschaftskrise hat Frank Schirrmacher endlich ein Buch geschrieben das den Kern des Problems anhand der Spieltheorie beschreibt. Sicherlich klingen einigen Thesen etwas gewagt, aber das schmälert den Wert des Buches auf keinen Fall. Für den ökonomisch interessierten Leser ist es auch spannend geschrieben.
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5.0 von 5 Sternen Philosophie? Science fiction? Wahrheit?
Dieses zwischen Philosophie und science fiction angesiedelte Buch bringt uns dazu, den Welt- und Krisen-Erklärern, den Politikern, die glauben, gegen die Mehrheit... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von chris berlin veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ego: spiel des Lebens
Das Lesen und Verständnis für den Inhalt ist sehr schwer. Man kann nur in kurzen Etappen lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Gausmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hochinteressant
Hochinteressant und in einem grandiosen Stil geschrieben. Wer sich für die Hintergründe unserer Finanzmärkte interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei ... !
Vor 6 Tagen von Matthias Graf veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Ja ist sie denn noch nicht vorbei, die elend Zeilenschinderei?
Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der FAZ, deren Feuilleton-Chef und Autor von Büchern, die diverse gesellschaftspolitisch "relevante" Themen abhandeln, versucht in EGO die... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von tim4812 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Einfluss der IT auch auf das soziale Leben der heutigen Gesellschaft
Interessante, vielleicht in Passagen zu weit hergeholte aber weitgehend plausible Darstellung, wie die Datenverarbeitung - und ihre Protagonisten der RAND-Corporation - nach... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von josef knecht veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Es lohnt sich
Sehr interessantes Thema, wenn auch nicht gerade einfach geschrieben. Man muss sich schon etwas Zeit zum Lesen/Verstehen nehmen. Aber es lohnt sich in jedem Fall.
Vor 8 Tagen von doefi veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Aus Frankfurt was Neues?
Ego: Das Spiel des Lebens

Als „bahnbrechend“ wird Frank Schirrmachers neuestes Buch „EGO“ im Klappentext des Verlages qualifiziert. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Heerke Hummel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch wird man in 10 Jahren zitieren - Ein elementares Werk
Vielen Dank an den Autor, dass er sich diesen Themas bemächtigt hat. Sehr schlüssig stellt Frank Schirrmacher die Zuisammenhängne von Ende des kalten Krieges,... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Kai Stuehrenberg veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Gebrabbel
Das Buch ist dumm. In einem fort wird von irgendwelchen weltumspannenden Verschwörungen geraunt, die in ihrer Anyonymität irgendwie böse sind und die Menschen... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von Heinz T aus T bei W veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen an der Sache vorbeiargumentiert
Einleitend wollte der Autor Frank Schirrmacher darlegen, dass der Mensch in 1. militärischer und 2. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Historienfreak veröffentlicht
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