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William Eggleston. Die frühen Farbfotografien (1965-1976). Ästhetische Positionen und hermeneutische Verfahren im Blick auf analoge Konzeptionen in Malerei, Literatur und Film Broschiert – Juli 2005


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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Klappentext

William Eggleston (* 1939 in Memphis, Tennessee) gilt als einer der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Als das New Yorker Museum of Modern Art 1976 mit Eggleston erstmals einem Farbfotografen eine große Einzelausstellung widmete, wurde die Farbfotografie im Kunstbereich salonfähig. Obwohl von der Kritik lange wegen ihrer vermeintlichen Banalität abgelehnt, übt Egglestons Bildästhetik bis heute enormen Einfluss auf nachfolgende Generationen von Farbfotografen aus. Doch worin besteht die Besonderheit seiner oft als hermetisch beschriebenen Bilder? Diese Studie ist die erste umfassende Darstellung von William Egglestons vielschichtigem Œuvre. Durch die detaillierte Analyse exemplarischer Aufnahmen wird insbesondere das von 1965 bis 1976 entstandene Frühwerk auf Struktur und Sinngehalt überprüft. Technische Spezifika und charakteristische formale Verfahren werden vorgestellt, zu denen emotionale Farbgestaltung, zentralisierte Bildaufbauten, Verweise auf das Off und die Einbeziehung des Autors in das Bildgeschehen gehören. Im Zentrum der Studie steht die kulturhistorische und ästhetische Verortung von William Egglestons Œuvre durch eine vergleichende Betrachtung mit verwandten Konzeptionen in Malerei, Literatur und Film. Das Werk entsteht zwar vor dem Hintergrund der klassischen amerikanischen Alltagsfotografie, sprengt aber mit seiner radikalen Subjektivität und der Idee der von Eggleston so genannten "demokratischen Fotografie" die ideologischen und inhaltlichen Grenzen dieses Genres. So schärft unter anderem die Gegenüberstellung mit der Malerei Henri Matisses den Blick für die Bedeutung der Farbkomposition bei Eggleston, die unabhängig vom Gegenstandsbezug einer abstrakten Bildlogik folgt. Im Rückbezug auf die ästhetische Aufwertung urbaner Alltagsphänomene durch die Großstadt-Flaneure im 19. Jahrhundert wird die kulturelle Verankerung von Egglestons Sujetwahl deutlich. Die appellative Wirkung der Bilder lässt sich durch einen Blick auf klassische Verfahren der Bedeutungskonstitution im Film erklären. Anhand eines Vergleiches mit der Bildästhetik des Regisseurs David Lynch werden die gewonnenen Erkenntnisse abschließend auf die Untersuchung des für Egglestons Frühwerk zentralen Aspektes des Unheimlichen angewendet. Mit diesem interdisziplinären Ansatz beschreitet die Autorin neben der Aufarbeitung von William Egglestons kunsthistorisch bedeutendem Frühwerk auch neue Wege für eine kunstwissenschaftliche Betrachtung von Fotografie, die der besonderen Stellung des Mediums im Paradigma der Gegenwartskunst Rechnung tragen.

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