Effi Briest und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 2 auf Lager
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Effi Briest: Roman ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: medimops: schnell, sicher und zuverlässig
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,30 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Effi Briest: Roman Gebundene Ausgabe – 2004


Alle 124 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe, 2004
EUR 22,90
EUR 22,90 EUR 1,83
Unbekannter Einband
"Bitte wiederholen"
EUR 5,90
2 neu ab EUR 22,90 17 gebraucht ab EUR 1,83

Hinweise und Aktionen

  • Amazon Trade-In: Tauschen Sie jetzt auch Ihre gebrauchten Bücher gegen einen Amazon.de Gutschein ein - wir übernehmen die Versandkosten. Hier klicken


Wird oft zusammen gekauft

Effi Briest: Roman + Die Leiden des jungen Werther
Preis für beide: EUR 26,85

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 502 Seiten
  • Verlag: Manesse-Verlag (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3717511327
  • ISBN-13: 978-3717511328
  • Größe und/oder Gewicht: 15,9 x 9,9 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (158 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 899.363 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der beste deutsche Roman seit Goethes ›Wahlverwandtschaften‹.« (Thomas Mann)

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Effi Briest
OA 1895 Form Roman Epoche Realismus
In seinem wohl berühmtesten Roman verknüpft Theodor Fontane das im 19. Jahrhundert beliebte Thema der unschuldig-schuldigen Ehebrecherin mit einer Kritik am »Gesellschaftsgötzen« und am Unwesen des Duells.
Entstehung: Der Roman geht auf eine wahre Begebenheit zurück. 1886 hatte sich der preußische Offizier Armand von Ardenne mit dem Amtsrichter Emil Hartwich duelliert, den er des Ehebruchs mit seiner Frau Elisabeth von Ardenne bezichtigte. Der Fall hatte in den 1880er Jahren großes Aufsehen in der Öffentlichkeit erregt und wurde in der Presse vielfach erörtert. Fontane verarbeitete diesen Stoff 1890–94.
Inhalt: Die 17-jährige Effi verlobt sich auf Zureden ihrer Mutter mit deren ehemaligem Verehrer, dem 21 Jahre älteren Landrat Geert von Instetten. Effi ist aus gesellschaftlichem Ehrgeiz bereit, den Mann zu heiraten, obwohl sie sich vor ihm fürchtet.
Nach der Hochzeitsreise trifft das Paar im Seebad Kessin, Instettens Wohnsitz, ein. Von Anfang an fühlt sich Effi in dem düsteren Haus nicht wohl, zumal sie häufig allein ist. Ihre Ängstlichkeit schürt Instetten noch, indem er ihr eine unheimliche Geschichte von einem Chinesen erzählt, der einst in dem Haus gelebt hat. Erst später wird Effi klar, dass diese Spukerzählung auch dazu diente, sie einzuschüchtern und dadurch zu domestizieren. In ihrem Ehealltag vermisst Effi kleine Aufmerksamkeiten und Zärtlichkeit. Lediglich die Besuche des verwachsenen Apothekers Gieshübler bringen ein wenig Freude in ihren Tag.
Nach der Geburt ihrer Tochter Annie verbringt Effi eine lange Zeit in ihrem Elternhaus, wo sie auflebt und fast vergisst, dass sie verheiratet ist. Zurück in Kessin, lernt sie den neuen Bezirkskommandanten Crampas kennen, einen gut aussehenden Offizier, der ein berüchtigter Frauenheld sein soll. Crampas, ein ehemaliger Kamerad Instettens, kommt häufig zu Besuch, macht der jungen Frau den Hof, klärt sie über den »Erzieher« Instetten auf und stürzt sie damit zusehends in Verwirrung.
Bei einer nächtlichen Kutschfahrt teilen sich Crampas und Effi allein ein Gefährt – es kommt zur Verführung. Von nun an trifft sich Effi heimlich mit ihrem Geliebten, wobei die Lügen und Vertuschungen sie mehr belasten als der Ehebruch selbst. Sie liebt Crampas nicht, ist aber zu schwach, um die Affäre zu beenden.
Als Instetten nach Berlin versetzt wird, glaubt Effi sich gerettet. Die nächsten Jahre verlaufen glücklich; die Ehe ist harmonisch, Effi scheint Crampas vergessen zu haben und Instetten macht Karriere. Doch während seine Frau in einem Kurort weilt, entdeckt Instetten durch Zufall die Liebesbriefe, die Effi von Crampas erhielt. Er fordert den Liebhaber zum Duell und erschießt ihn. Effi wird geschieden und von ihren Eltern verstoßen; die gemeinsame Tochter bleibt bei Instetten. Allein mit ihrer treuen Dienerin Roswitha bewohnt sie eine kleine Wohnung in Berlin und ist gesellschaftlich isoliert. Ein von ihr erzwungener Besuch ihrer Tochter erweist sich als Fiasko. Effi wird schwermütig und erkrankt so sehr, dass der Hausarzt ihre Eltern auffordert, sie nach Hause zu holen. Effi stirbt nach wenigen Wochen, hat sich jedoch vorher noch mit ihrem Schicksal ausgesöhnt.
Wirkung: Fontane war nicht damit einverstanden, dass die meisten Leser und Kritiker nur mit Effi sympathisierten und Instetten nicht auch als Opfer der starren Konventionen begriffen. Thomas R Mann wertete Effi Briest als den besten deutschen Roman seit den Wahlverwandtschaften von R Goethe.
Wirkung: Die nachhaltige Breitenwirkung des Romans lässt sich auch ablesen an den vier Verfilmungen, die es bisher nach der literarischen Vorlage gegeben hat: 1939 unter dem Titel Der Schritt vom Wege unter der Regie von Gustaf Gründgens mit Marianne Hoppe als Effi, 1956 die nur leicht an Fontane angelehnte sentimentale Version Rosen im Herbst – mit Ruth Leuwerik in der Titelrolle, 1969 die sich um Werktreue bemühende DDR-Version mit Angelica Domröse als Effi und 1974 das ehrgeizigste Projekt, Fontanes Texte in Bilder umzusetzen: »Effi Briest« unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder mit Hanna Schygulla. . -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. Januar 2004
Format: Audio CD
Diese CDs haben mir für den Unterricht sehr geholfen, Effi Briest nicht einfach nur zu Lesen, zu bearbeiten und zu interpretieren, sondern auch zu verinnerlichen. Ein entscheidender Unterschied ist mir nun im nachhinein aufgefallen.
Gert Westphal schafft es, mit seiner heiteren Betonung, den streckenweise doch melancholischen Text, den Figuren eine fröhliche, lebendige Stimmung zu geben. Besonders die Dialoge zwischen Mutter- und Vater- Briest sind, im Gegensatz zur Verfilmung Fassbenders, eher freundlich gesinnt und neckisch. Während Fassbender die Unterhaltungen der Eltern eher ernst, konfliktträchtig, angespannt und verstritten erscheinen lässt. Dieser heitere Tonfall Westphals, passte auch in meiner Vorstellung von einer lebenslustigen Effi besser, als Fassbenders
äußerst depressive, melancholische Darstellung Effis.
Mir ist klar geworden, wie unterschiedlich man einen Text interpretieren kann, wenn man ihn anders akzentuiert. Nach dem Motto: der Ton macht die Musik.
Ohne das Buch zusätzlich zu lesen, geht es glaube ich nicht so gut. Darum vielleicht erst ein bischen lesen, um sich eine eigene Vorstellung von Effi und der Stimmung machen zu können.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Josephine Sterner TOP 500 REZENSENT am 11. Juli 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Effi Briest wird mit ihren 17 Jahren mit dem Baron von Innstetten verheiratet, der jedoch 20 Jahre älter als sie ist und Effi wie ein Kind behandelt. Effi fühlt sich in ihrem neuen Zuhause in Hinterpommern nicht wohl, denn sie glaubt dort einen Spuk zu vernehmen. Sie gebiert eine Tochter und fängt doch eine Affäre mit dem Major Crampas an. Nach Jahren erst fliegt dieser Faux-Pas auf und Innstetten duelliert sich daraufhin mit Crampas, wobei dies für Effi unglückliche Auswirkungen auf ihr weiter bevorstehendes Leben nimmt...

Effi Briest ist unbestreitbar ein Klassiker der deutschen Literatur und insbesondere des Bürgerlichen Realismus/Gesellschaftsromans im 19. Jahrhundert. Fontane verfasste dieses und andere Werke erst in späteren Jahren seines Lebens, doch diese Reife ist ihm nicht abzuerkennen. Die Geschichte der jungen, frischen Effi, die Stück für Stück zu einer alten, kränklichen Frau wird, die viel Leid und Erduldungen in ihrem Leben hat hinnehmen müssen ist für den Leser natürlich bemitleidenswert. Fontanes Erzählstil jedoch ist, abgesehen von der großartigen Handlung, etwas langgezogen und nicht farbprächtig genug, die Worte und Beschreibungen wirken nicht sehr beeindruckend, doch nichtsdestotrotz sollte man dieses, sein bekanntestes Werk, gelesen haben, um sich zumindest einen Eindruck über diese literarische Epoche zu verschaffen. "Effi Briest" gilt als Vorform der späteren Romane, zum Beispiel Manns "Buddenbrooks", der "Effi Briest" als ein Werk bezeichnet, das in einer Bibliothek, wenn man sie auf 5,6 Bücher kürzen würde, nicht fehlen dürfte.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Luise am 6. August 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Die Geschichte der jungen Effi Briest, die durch die Hochzeit mit dem Landrat Innstetten immer mehr an Lebensfreude verliert und sich schließlich in eine Affäre stürzt, die tragisch endet, ist eines der bedeutendsten Werke des deutschen poetischen Realismus. Auch wenn sich einige Passagen des Buches auf den ersten Blick eher schleppend lesen, reicht ein genauer Blick, um festzustellen, dass sich hinter diesen Passagen viel mehr verbirgt. Bereits in der Beschreibung des Innenhofes, die am anfang des Romans steht, versteckt sich der komplette Verlauf von Effis Leidensgeschichte, der sich erst nach genauer Interpretation der Motive zu erkennen gibt, als Beispiel die Schaukel und mit ihr das Motiv der Luft, des Schwebens, das den ganzen Roman hindurch ein Sinnbild für Effis Persönlichkeit darstellt. Auch die Leidenschaft und das Gefühl, die in diesem Roman zum Ausdruck kommen, werden erst bei genauem Betrachten und der Interpretation der einzelnen Motive und Stilmittel deutlich, dafür aber umso stärker, als sie in einem "normalen" Roman unserer Zeit überhaupt dargestellt werden könnten.

Wenn man bereit ist, sich auf Fontane und seinen -nicht immer leicht zu entschlüsselnden- Erzählstil einzulassen, bietet der Roman "Effi Briest" eine großartige Leseerfahrung und eine Geschichte, die in ihrer Tragik kaum größer sein könnte.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tanja Heckendorn TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 11. März 2010
Format: Gebundene Ausgabe
"Die holden Wünsche blühen,
Und welken wieder ab,
Und blühen und welken wieder -
So geht es bis ans Grab.

Das weiß ich, und das vertrübet
Mir alle Lieb' und Lust;
Mein Herz ist so klug und witzig,
Und verblutet in meiner Brust".

Ob Theodor Fontane manchmal an die oben zitierten Worte des Dichters Heinrich Heine gedacht hat, als er Effi Briest den letzten Schliff verpasste? Der Schurke des Dramas, Major Crampas, jedenfalls ist ein großer Verehrer des deutschen Dichters, dessen Ansichten über das Leben und vor allem die Liebe er gerne auch vor der Heldin zum Besten gibt. Der Roman selbst ist voller Poesie, auch wenn die realistischen Elemente vorzuherrschen scheinen. Der tragisch gezeichnete Weg der blutjungen Effi Briest, die im zarten Alter von 17 Jahren ihre Hand dem doppelt so alten Adligen, Baron von Innstetten, zur Ehe reicht, weil sie von glanzvollen, gesellschaftlichen Zukunftsaussichten geblendet wird, aber viel zu schnell von der Realität eines unbefriedigenden Ehelebens eingeholt wird, was zu weitreichenden Folgen für alle Beteiligten führt, ist auf eine ganz besondere Art, manchmal sogar bewusst nur sehr wage in seinen Einzelheiten geschildert und lässt dem Leser sehr viel Raum für eigene Interpretationen.

Mit Wonne unterhält die 17jährige Effi ihre Freundinnen mit der Erzählung einer alten Lie-besgeschichte ihrer Mutter. Und eben dieser Verehrer aus längst vergangnen Tagen hält sich nun bei den Briests auf, die sich durch den Besuch des edlen Herrn, der mittlerweile zu Ansehen und Titel kam, sehr geehrt fühlen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden