Schon der Untertitel "Transformation des Realen" sowie das für den unbedarften Leser irritierende Zitat von C. Greenberg im Umschlag ("Hopper ist einfach ein schlechter Maler ....") hätten mich warnen können, dass es in diesem Buch nicht darum geht, dem interessierten, nicht vorgebildeten Laien das Werk Hoppers leicht verständlich nahe zu bringen. Hier hat man in teils akademisch-geschraubten, intellektuell abgehobenen Formulierungen und Betrachtungen eher schwere Kost vor sich.
Nichtsdestoweniger beeindruckend sind die Bilder mit ihrer allein schon rein handwerklich faszinierenden detailreichen Darstellung, dem besonderen Licht, der Vermittlung von Stille, Abgeschiedenheit, Verlorenheit und Einsamkeit.
Mag sein, dass das Buch z.B. für Kunststudenten zum Besten gehört, was es über Hoppers Werk gibt. Zu den Büchern, die sich Mühe geben, Kunst einem breiten Publikum zu vermitteln, gehört es definitv nicht.