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Der unwiderstehliche Drive und die lässige Coolness, die White Zombie und die ersten Soloplatten Robs auszeichneten, sind immer noch präsent, der Grundtenor von Educated Horses ist jedoch überraschend melodisch, stellenweise fast poppig. Eingängige, kurze Hits wie "American Witch" oder "Foxy Foxy" haben mehr von Schockrock-Urvater Alice Cooper als von dem beinharten Industrial Metal, mit dem Zombie in den neunziger Jahren Platinauszeichnungen in Serie abräumte. Fans von La Sexorcisto: Devil Music, Vol. 1 oder Astro Creep: 2000 dürften die vergleichsweise zahmen Klänge anfangs irritieren, bei näherem Hinhören wird aber schnell klar, dass die Handbremse durchaus mit Kalkül angezogen wurde. Die entspanntere Sound-Umgebung ermöglicht es Zombie und seiner Hintermannschaft, sehr subtil vorzugehen und eine unterschwellig brodelnde, pechschwarze Atmosphäre zu erzeugen, die mehr mit den Horrorstreifen des Multitalents gemein hat, als man bei den ersten Durchläufen vermutet. -- Michael Rensen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Rob Zombie macht Ernst,
Von
Rezension bezieht sich auf: Educated Horses (Audio CD)
Waren die White Zombie sowie die bisherigen Rob Zombie CDs stets eine brodelnde Mischung aus knallhartem, aber stets groovigem Metal und Soundcollagen aus diversen B (oder C oder D!) Movies und konnte man über diese absurde Mischung auch oft genug lachen, macht Rob Zombie mit der neuen Scheibe Ernst.Die CD ist zwar nicht härter als das absolut geniale Vorgängerwerk "The sinister urge" (eine meiner absoluten Lieblings-CDs), verströmt aber in den meisten Songs eine extrem düstere Grundstimmung, so dass - rein stimmungsmäßig - Down oder Danzig nicht allzu weit entfernt sind. Ab und blitzt der alte Groove wieder auf, wie zum Beispiel bei der Singleauskopplung "Foxy, foxy". Meistens regiert aber Düstersound pur. Rob Zombies STimme erinnert mehr denn je an die von Alice Cooper und auch die Musik erinnert an eine leicht aufgepeppte, groovigere Version des Altmeisters. Rob Zombie hat bis auf Bassist Blasko auch die Band ausgetauscht und so hört man auf dieser CD erstmalig wiederholt Gitarrensoli, die sich aber perfekt in den Gesamtsound integrieren. John5 (der auch schon die Klampfe für Größen wie Rob Halford, David Lee Roth oder Marilyn Manson geschwungen hat) macht einen sehr guten Job mit teils morbiden, sich perfekt in die Gesamtstimmung integrierenden Sounds. Mir fehlt der alte Dampframmen Sound trotzdem etwas - von daher nur 4 Punkte. Live geht das Ganze aber mit Sicherheit gehörig ab. Zu den Songs: 1. Sawdust in the blood: fieses Intro. Da werden doch gleich Erinnerungen an Zombies aktuellen Film "The Devil's rejects" wach - nix für schwache Nerven. 2. Weiter gehts mit American Witch. Absoluter Hit, unwiederstehlicher Groove - einfach klasse! 3. Foxy, foxy - hätte auch gut auf "The sinister urge" gepasst. Pornosamples, ein Refrain den man nicht wieder vergißt und - GROOVE! 4. 17 year locust - total schräge Gitarrenmelodie. Morbide schleppend. Black Sabbath lassen grüßen. 5. The scorpion sleeps - naja, für mich ein echter Ausfall. Hört sich an wie ein schlapper Aufguß von Mansons "Beautiful people". Langweiliger Shuffle Rhythmus und nerviger Refrain... 6. 100 ways - recht langweiliges dafür aber gruseliges Instrumental 7. Let it all bleed out - jaaa! So wollen wir es. KÖnnte von den Guitars her auch von Rammstein sein. Uptempo mit typischen Rob Zombie Vocals. Müsste live voll abgehen. 8. Death of it all - hier lassen Down grüßen. Akustische Gitarren bilden ein unheimliches Intro zu einem schleppenden Doom-Monster. Ziemlich gut, läßt aber jeglichen Zombie-typischen Humor absolut vermissen (wie leider der Großteil der CD). 9. Ride - relativ langweilig. Auch wieder Akustik-Gitarren-Intro, wieder relativ schleppend. Mittelklasse. 10. The Devil's rejects - klasse! Auch wieder schleppend, aber super düstere Stimmung und klasse Refrain. Hammersong! 11. The lords of Salem - noch ein Hammersong zum Schluß. Auch hier regiert Düsternis und Black Sabbath sind hier nicht weit. Summasummarum interessante Weiterentwicklung. Aber ernsthafte Bands gibts eigentlich schon genug - ich fand den alten Stil cooler... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Reifeprozess,
Von Don-Matanza (Barsbüttel) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Educated Horses (Audio CD)
Beim ersten Mal hören dachte ich, das viele derjenigen die hier eine Meinung abgegeben haben Recht gehabt hatten, ich war ein wenig enttäuscht, wo ich doch gerade mit seinem letzten Film auf der Zombie Welle schwamm.Doch weit gefehlt, hört man sich die Scheibe immer mal wieder an, ich mache sowas gerne beim Autofahren, findet man für sich schnell heraus, das sehr viel Potential in der Scheibe steckt, ohne auf einzelne Stücke eingehen zu wollen. Zombie ist der Mann der Stunde, egal ob er nun seine geilen Comics abliefert, grandiose Filme dreht oder einfach "nur" eine neue CD auf den Markt bringt, der Mann weiß einfach was er tut und das hat Hand und Fuß! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
LAAAHM,
Von Thorsten (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 1000 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Educated Horses (Audio CD)
Rob Zombie Ex-Kopf und Sänger der in den 90ern in Amerika sehr erfolgreichen White Zombie hat sich in den letzten Jahren als Solokünstler und als Regisseur von Schlachtfilmen wie "Haus der 1000 Leichen" oder "The Devil Rejects" einen Namen gemacht. Deshalb ist es für mich recht verwunderlich, dass der Mann nun mit "Educated Horses" wieder ein Soloalbum auf den Markt bringt. Damit hätte ich nicht mehr gerechnet.Früher war Zombie für rifflastigen Industrial Metal bekannt, der mit vielen Samples angereichert war und ideal für jede Metaldisco und das Auto fahren war. Auf "Educated Horses" sieht der gute Rob nicht nur auf dem Cover recht brav im Gegensatz zu früher aus, er ist auch musikalisch so! Ohne Biss gibt er in kurzen 38 Minuten midtempolastigen Metal zum Besten, der zwar mit Samples und seiner markanten Stimme punkten kann, aber nicht mehr so fett rockt. Das ist sehr schade und viel zu zahm. Für einen Kerl, der gerne auf hart und böse macht klingt mir die nicht verkehrte Platte zu zahnlos! Fans sollten vor dem Blindkauf unbedingt erst reinhören. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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