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Edition Suhrkamp, Nr.96, Fin de partie - Endspiel. Französisch und deutsch.
 
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Edition Suhrkamp, Nr.96, Fin de partie - Endspiel. Französisch und deutsch. [Taschenbuch]

Samuel Beckett
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Taschenbuch, 28. Januar 2004 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 180 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 16 (28. Januar 2004)
  • Sprache: Französisch, Deutsch
  • ISBN-10: 3518100963
  • ISBN-13: 978-3518100967
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,9 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Samuel Beckett
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Vier Menschen sind die Helden dieser grotesken Tragödie. Sie werden gezeigt kurz vor dem Erlöschen ihres Lebens, nicht nur ihres Lebens, sondern des Lebens überhaupt. Das Ende ergreift langsam Besitz von ihnen. Ein Zustand, worin die hilflos kreatürliche Traurigkeit, die allen Geschöpfen innewohnt, nicht mehr mit Komfort und Geschäftigkeit übertönt werden kann. Von dieser Traurigkeit geben die vier Figuren einen Ausdruck; sie rühren damit an die elementarste Dimension des Daseins." Neue Zürcher Zeitung

Über den Autor

Samuel Beckett, geb. am 13. April 1906 in Foxrock, Dublin, wuchs in einem bürgerlich protestantischen Elternhaus auf. Zwischen 1923 und 1927 studierte er Romanistik am Trinity College in Dublin. Nach Abschluss seines Studiums ging er nach Paris und lernte dort James Joyce kennen. Erste Gedichte und Essays entstanden. Er kehrte 1930 kurzzeitig nach Dublin zurück, um am Trinity College zu unterrichten. In den folgenden Jahren wechselte er immer ohne Geld und unter Depressionen leidend zwischen Dublin, London und Paris. Beckett reiste durch Europa, er besuchte Deutschland mehrere Male, bevor er sich 1937 auf Dauer in Paris niederließ. In diesem Jahr lernte er seine spätere Frau, die Pianistin Suzanne Dechevaux-Dumesnil kennen. Beide schlossen sich der Résistance an und konnten sich nur durch Flucht in unbesetztes Gebiet vor der Gestapo retten. Im Roussillon kamen sie bei Bauern unter. Nach Kriegsende begann Beckett auf französich zu schreiben, er wendete sich dem Theater zu. Die Uraufführung von "En attendant Godot" fand am 3. Januar 1953 unter der Regie von Roger Blin im Theâtre de Babylone statt, Beckett wurde über Nacht berühmt, zum ersten Mal hatte er auch finanziell Erfolg. 1969 erhielt Beckett den Literaturnobelpreis. Er starb am 22. Dezember 1989 in Paris

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Endspiel" ist ein Stück, das nicht so berühmt wie "Warten auf Godot" wurde, das jedoch dennoch zu den bedeutendsten Werken Becketts zählt. Zu recht. "Wenn ich die Ratte nicht töte, stirbt sie". Es sind nicht nur diese Sätze, übrigens einer von vielen im Werk, die das Drama zu einem wahren Drama machen. Es ist auch das Rollenspiel zwischen Hamm und Clow. Dieses Rollenspiel ermöglicht es den Akteuren bei der Umsetzung auf der Bühne, mitten im Stück einfach die Rollen zu vertauschen. Hamm wird Clow, Clow wird Hamm, und einmal mehr wird die beliebige Austauschbarkeit von Becketts Charakteren deutlich. Alles in allem ein Stück, das sich zu lesen und erst recht zu sehen lohnt. Fabelhaft absurd, so aburd sogar, das man den Akteuren letztlich nur mit Bedauern zustimmt, wenn sie sagen: Es geht zu Ende.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hoffnungslos 9. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Beckett`s Stücke fordern den Zuschauer unweigerlich zur Sinnsuche heraus.Einer Deutung ex cathedra kann jedoch nicht gelingen.Beckett selbst erklärte ja,er wisse den Sinn seiner Stücke selbst nicht...nun dann sind wir wohl alle eingeladen,uns unseren eigenen Reim zu machen.In "Endspiel" wird uns eine hoffnungslose Situation gezeigt:Für 4 Menschen ist fast alles vorbei.Sie scheinen die letzten Überlebenden einer Rasse zu sein,die endlich an ihrer Hybris zugrunde ging.Sie stellen-in Karikatur auf die heilige Familie-das ganze mögliche Elend des Menschseins dar, indem sie sich mal selbst qäulend,mal gegenseitig verfluchend ihr ohnehin schon elendes Leben-das seinem nahen Ende zu geht-noch schwer machen.Hat Beckett hier wohl seinen Pessimismus in Bezug auf die ewige conditio humana ausgedrückt?Jedenfalls ist seine dramturgische Meisterschaft unzweifelhaft."Endspiel"ist Beckett's zweites großes Stück.Das es so unbekannt ist wird seiner visionären Kraft nicht gerecht.Eine Warnung vorweg:Das Beckett's Stücke "tragisch-komisch" sind,nimmt ihnen nicht ihre nihilistische Schärfe.Wer also bereits wertherhaft mit seinem Schicksal hadert,sollte sich ihnen nicht aussetzen.
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Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Theodor W. Adorno schrieb über Becketts Endspiel: Es verstehen kann nichts anderes heißen, als seine Unverständlichkeit verstehen, konkret den Sinnzusammenhang dessen nachkonstruieren, dass es keinen hat." Das trifft ins Schwarze, verführt jedoch dazu, in Endspiel bloß die Kopfgeburt eines neurotischen Grüblers zu sehen. Ein solcher war Samuel Beckett zweifellos, zugleich aber auch ein Künstler ersten Ranges. Was dem Leser oder Theaterzuschauer in Endspiel begegnet, ist daher nicht die theoretische Beschreibung des Menschen im Zustand vollständiger Illusionslosigkeit, sondern die konkrete Darstellung dieses Zustands. Endspiel muss gar nicht entziffert, gedeutet, verstanden werden, sondern nur angeschaut. Zugegeben: Ein Theaterstück, in dem nichts passiert, das nirgendwo hinführt, in dem die Figuren so bedeutungsschwangere wie sinnentleerte, so unmotivierte wie folgenlose Satzfragmente in den Raum werfen, das zuletzt in der menschlichen Existenz nur ein Warten auf den Tod sieht - so ein Theaterstück ist nicht jedermanns Sache. Wer nichts damit anfangen kann, wird an Endspiel aber immerhin seine Kürze loben, und auch die kulturgeschichtliche Bedeutung lässt sich nicht abstreiten.
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