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Ediths Tagebuch
 
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Ediths Tagebuch [Taschenbuch]

Patricia Highsmith , Irene Rumler
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Ein amerikanischer Albtraum" könnte man dieses Buch überschreiben -- banal in seiner Alltäglichkeit, entsetzlich in seiner Konsequenz. Und in einem Maße spannend, die eine reine Zusammenfassung der Handlung nie vermitteln kann.

Zu Anfang ist noch alles nett und viel versprechend: Edith Howland, junge Mutter und engagierte Journalistin, zieht mit ihrem liebevollen Mann in eine ländliche Gegend. Dort sucht sie das richtige Umfeld für ihren zehnjährigen Sohn, dort hofft sie, ihren Traum von einer eigenen kleinen Zeitung verwirklichen zu können. In ihrem neuen Haus mit Garten fühlt sie sich wohl, und auch gleich gesinnte Nachbarn und Freunde finden sich bald.

Nur von Cliffie sind die jungen Eltern enttäuscht. Ihr Sohn entspricht so gar nicht ihren Erwartungen, er ist träge und unehrlich. Auch mit George ist er ihnen keine Hilfe, dem bettlägerigen Onkel, den sie bei sich aufgenommen haben. Wer könnte es Edith da verdenken, dass sie sich in ihrem Tagebuch ein anderes, glücklicheres Leben herbeischreibt, das mit der Wirklichkeit immer weniger zu tun hat?

Ediths Tagebuch gilt als Highsmiths literarischster Roman, ihm hat sie eine Nominierung für den Nobelpreis zu verdanken. Die vorliegende -- erstmals ungekürzte und sehr genaue -- Neuübersetzung kann als längst überfällig bezeichnet werden. Vielleicht räumt sie endgültig mit dem landläufigen Vorurteil auf, Patricia Highsmith wäre "nur" eine sehr begabte Thriller- oder Krimiautorin; und trägt dazu bei, dass diese willkürliche und unsinnige Unterscheidung ein Stück weiter zu Grabe getragen wird.

Patricia Highsmith hat stets Wert darauf gelegt, dass ihre Bücher unterhalten sollen. Und beiläufig gezeigt, wie problemlos sich dieser Anspruch mit literarischem Niveau vereinbaren lässt. In dieser Beziehung ist Ediths Tagebuch ihr Meisterstück. --Hannes Riffel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Die Superlative sind angebracht." (Die Presse)

"Mir fällt mancher deutsche Staatsmann ein, der die Highsmith am liebsten verboten sähe, kennte er sie nur." (Zeit-Magazin)

"Und schließlich ist Ediths Tagebuch auf ebenso unangestrengte wie bestimmte Weise auch ein politischer Roman. Der Beruf ihrer traurigen Heldin, die mit ohnmächtiger Verzweiflung die Pervertierung amerikanischer Ideale von der McCarthy-Ära über die politischen Morde der sechziger Jahre bis zum Abzug der amerikanischen Armee aus Vietnam erlebt, erlaubt es Miss Highsmith, einen sehr plausiblen Zusammenhang zwischen privaten und öffentlichen Katastrophen herzustellen." (Norddeutscher Rundfunk)

Kurzbeschreibung

Eine Mutter notiert in ihrem Tagebuch, was sie bewegt: Ihr Ehemann trägt sie auf Händen, Sohn Cliffie brilliert an der Elite-Universität Princeton; die Mädchen und die Firmen reißen sich um ihn. Edith selbst macht Karriere als Journalistin. Das ist die Welt, die sie gerne hätte. Doch was Edith Howland in ihrem Tagebuch notiert, sind Tagträume, ist eine Wunschwelt . . .

Über den Autor

Patricia Highsmith (geboren am 19.1.1921, Fort Worth/Texas, gestorben 4.2.1995, Locarno, begraben in Tegna/Tessin) wuchs in Texas und New York auf. Studium der Literatur und Zoologie. Erste Kurzgeschichten an der Highschool, erster Lebensunterhalt als Comictexterin, erster Welterfolg 1950 mit ihrem Romanerstling "Zwei Fremde im Zug", dessen Verfilmung durch Alfred Hitchcock sie über Nacht weltberühmt machte.Irene Rumler, geb. 1951 in München, Studium der Germanistik und Anglistik, Dozentin, Lektorin und Übersetzerin von u.a. Patricia Highsmith, John Irving, Doris Lessing, Isaac Singer.
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